Grafikkarten bei Mindfactory: Warten auf RTX 5090 & Co.

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Grafikkarten bei Mindfactory: Warten auf RTX 5090 & Co.
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Der Grafikkartenmarkt kriecht langsam Richtung auf seine Halteposition, während alles auf den Release der Geforce RTX 5090 und RTX 5080 wartet.

Das große Warten hat begonnen: Am Grafikkartenmarkt drehte sich bei den Verkaufszahlen des Händlers Mindfactory, der schwerpunktmäßig auch von DIY-Kunden angelaufen wird, wenig. Die Kunden warten auf die Geforce RTX 5090 und RTX 5080, die in Kürze in den Verkauf gelangen sollen und da es für die noch aktuelle, aber bald alte Generation keine drastischen Abverkaufspreise gibt, dürfte das auch wenig überraschen. Prognostisch dürfte eine normale Geforce RTX 5080 preislich da liegen, wo aktuell die Geforce RTX 4080 Super gehandelt wird - PCGH geht von 1.169 Euro UVP für die Geforce RTX 5080 aus und in diesem Umfeld bewegen sich auch die RTX-4080-Super-Modelle.

Der Effekt ist auch ganz gut in der wöchentlichen Betrachtung zu erkennen, indem AMD zuletzt Marktanteile zulegen konnte. Geforce-Käufer sind noch zurückhaltender als Radeon-Kunden, obwohl AMD eine RX 9070 (XT) angekündigt hat. Doch das war eher vage und man weiß schon, dass sie eher die Radeon RX 7800 XT beerbt und nicht die Topmodelle. Wenig überraschend klappt auch der Verkauf der Radeon RX 7800 XT von 340 auf 205 Stück deutlich zusammen. Denn hier steht auch die Aussicht im Raum, dass man für ähnliches Geld und (hypothetisch) möglicherweise vergleichbare Rasterleistung deutliche Steigerungen beim Raytracing sieht und sich in FSR 4 einkauft, das nun Hardwareunterstützung benötigt.

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Der Markt ist also in Wartestellung - ähnlich wie die Börse vor der Verabschiedung des neuen US-Präsidenten. Entsprechend dürfte es kommende Woche auch keine Besserung geben. Als Starttermin für die ersten Geforce RTX 5000 ist der 30. Januar avisiert. Und so verwundert es auch nicht, dass die Mittelklassekarten am besten laufen - Geforce RTX 4060 und RTX 4070. Die verschwinden in der Regel in Systemen, wo die Nutzer mehr aufs Geld schauen als auf den letzten Frame. Und für diese Kunden dauert es auch noch, bis die Nachfolger erscheinen. Schlecht laufen dagegen die Super-Geforces und die RTX 4090. Die Radeon RX 7800 XT bleibt die stärkste Kraft mit 340 Einheiten trotz der drohenden Ablöse.

Spannend wird sicher noch mal abseits der Leistungsmessungen der neuen Karten deren Verfügbarkeit und damit auch deren Release-Preise. Sollte Nvidia die Nachfrage nicht bedienen können, wären Scalper-Preise durchaus möglich. AMD hatte den Effekt beim Ryzen 7 9800X3D ein Stück weit. Das würde die Preise anheben und könnte Ada-Karten noch einmal attraktiv machen. Traditionell gibt es aber meist keine großen Rabatte - die Karten verkaufen sich mit der Zeit so oder so ab.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Warten Sie ab und spekulieren Sie auf eine neue Karte oder auf Rabatte bei den alten? Oder alles egal? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von DrXen
        Eventuell kommt sie an die 7900XT heran, für die XTX wird es im Raster nicht reichen.
        muss es auch nicht
        Wenns ca. 4080-Niveau wird reichts, may be in WQHD auch näher an der XTX als in 4k.
        4k nativ wird man eeh nur in älteren Games nutzen, ansonsten FSR4+FG.
        Interessant werden die dafür erf. Watt und natürlich der Preis. (x)

        remember
        7800xt vs 6800xt war auch nicht durchgängig ab Launch besser
        hängt etwas von den Games ab, ... in neueren Games setzt sich die 7800xt aber langsam durch
        je nach Auslastung der FP32 = Dualissue

        (x) aus praktischer Sicht gefragt, was passiert@WQHD mit 144fps-Limit bzw. 4k@FSR4+FG bei 45/90fps
        Kann man das inzwischen effizienter?
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von DrXen
        Eventuell kommt sie an die 7900XT heran, für die XTX wird es im Raster nicht reichen.
        muss es auch nicht
        Wenns ca. 4080-Niveau wird reichts, may be in WQHD auch näher an der XTX als in 4k.
        4k nativ wird man eeh nur in älteren Games nutzen, ansonsten FSR4+FG.
        Interessant werden die dafür erf. Watt und natürlich der Preis. (x)

        remember
        7800xt vs 6800xt war auch nicht durchgängig ab Launch besser
        hängt etwas von den Games ab, ... in neueren Games setzt sich die 7800xt aber langsam durch
        je nach Auslastung der FP32 = Dualissue

        (x) aus praktischer Sicht gefragt, was passiert@WQHD mit 144fps-Limit bzw. 4k@FSR4+FG bei 45/90fps
        Kann man das inzwischen effizienter?
      • Von DrXen Freizeitschrauber(in)
        Zitat von RX480
        Die 9070(xt) wird wohl die 7900xt und XTX ersetzen können.
        ob das nun kein Erbe ist, ... Geschmackssache

        ne 9060xt als N48-Salvage sollte schon nahe an die 7800xt kommen

        Alles zum kleineren Preis.
        Eventuell kommt sie an die 7900XT heran, für die XTX wird es im Raster nicht reichen. 96Cus VS 64Cus das sind 33% weniger, dazu Takten beide um die 3Ghz, das reicht nicht. Dazu 960 GB/s VS 624 GB/s .. wieder 35%.

        Da müsste AMD die IPC um 30% steigern, hätten sie das geschafft, dann hätten sie es auch gezeigt und nicht so einen langsamen VRAM verbaut.

        Einzige ist Raytracing und FSR4

        PS: 64CU und 56CU hatten wir schon mal bei Vega^^
      • Von Bladee
        Das große Warten auf die neuen Grafikkarten der RTX 5000-Serie hat den Markt in eine bemerkenswerte Stasis versetzt, die sowohl Herausforderungen als auch neue Dynamiken für die Hersteller und Verbraucher mit sich bringt. Der Artikel verdeutlicht, dass die Verkaufszahlen bei Mindfactory stagnieren, was auf ein abwartendes Kaufverhalten der Kunden hinweist. Diese Entwicklung ist nicht nur ein vorübergehendes Phänomen, sondern könnte tiefere strukturelle Probleme im Grafikkartenmarkt widerspiegeln, die dringend adressiert werden müssen.

        Ein zentrales Problem, das sich aus dem Text herauslesen lässt, ist die Preisgestaltung der aktuellen Modelle. Die Geforce RTX 4080 Super und ähnliche Karten haben sich nicht zu den erhofften Abverkaufspreisen entwickelt, was die potenziellen Käufer in eine Zwickmühle bringt. Die Aussicht auf die neuen RTX 5080 und RTX 5090, die mit hohen Erwartungen und möglicherweise ebenfalls hohen Preisen kommen, führt dazu, dass viele Kunden lieber abwarten, anstatt in die bestehenden Modelle zu investieren. Dies kann als ein klares Zeichen dafür gewertet werden, dass die Hersteller möglicherweise die Preissensibilität der Kunden unterschätzen. In einem Markt, der zunehmend von Budgetbewusstsein geprägt ist, könnte diese Ignoranz langfristig negative Auswirkungen auf die Markenbindung und das Vertrauen der Verbraucher in die Produkte haben.

        Die Tatsache, dass AMD Marktanteile gewinnt, obwohl die RX 9070 (XT) nur vage angekündigt wurde, spricht Bände über die Unzufriedenheit der Verbraucher mit den aktuellen NVIDIA-Angeboten. Hier zeigt sich ein weiteres Problem: Während NVIDIA sich auf die Entwicklung von High-End-Produkten konzentriert, könnte AMD mit einer flexibleren und kundenorientierteren Strategie punkten. Die anhaltende Zurückhaltung der Geforce-Käufer im Vergleich zu den Radeon-Kunden könnte darauf hindeuten, dass NVIDIA nicht nur mit der Einführung neuer Produkte, sondern auch mit der Wahrnehmung ihrer Marke und der Preisgestaltung kämpfen muss.
        Der Rückgang der Verkaufszahlen der Radeon RX 7800 XT, trotz der Aussicht auf mögliche Verbesserungen in der nächsten Generation, zeigt die Unsicherheit, die den Markt derzeit prägt. Kunden sind offensichtlich bereit, auf bessere Angebote zu warten, was die Hersteller unter Druck setzt, sowohl in Bezug auf die Leistung als auch auf die Preisgestaltung. Diese Situation erinnert an das Verhalten an den Finanzmärkten, wo Investoren vor wichtigen Entscheidungen oft abwarten, was die Stabilität des gesamten Marktes gefährden kann.

        Ein weiterer kritischer Punkt ist die potenzielle Gefahr von Scalper-Preisen, die durch eine unzureichende Verfügbarkeit der neuen Karten entstehen könnten. Wenn NVIDIA, wie im Artikel angedeutet, die Nachfrage nicht bedienen kann, könnte dies dazu führen, dass Drittanbieter die Situation ausnutzen und die Preise in die Höhe treiben. Dies würde nicht nur die Verbraucher verärgern, sondern auch das Vertrauen in die Marke und die Bereitschaft, in zukünftige Produkte zu investieren, erheblich beeinträchtigen. Der Verweis auf die Erfahrungen mit dem Ryzen 7 9800X3D unterstreicht, dass solche Preissteigerungen nicht nur theoretische Überlegungen sind, sondern reale Auswirkungen auf die Marktlandschaft haben können.

        Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Grafikkartenmarkt sich in einer kritischen Phase befindet, in der sowohl NVIDIA als auch AMD vor bedeutenden Herausforderungen stehen. Die Abwartenden Käufer, die stagnierenden Verkaufszahlen und die drohende Gefahr von Scalper-Preisen sind Anzeichen für einen Markt, der sich neu orientieren muss. Hersteller müssen nicht nur über neue Produkte nachdenken, sondern auch über die Preisstrategien und das Kundenerlebnis, um das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen und die Marktanteile zu sichern. Andernfalls könnte die aktuelle Stagnation zu einem langfristigen Rückgang des Interesses an Grafikkarten führen, was sich negativ auf die gesamte Branche auswirken könnte.
      • Von Finjames
        50er Reihe ist mir doppel T....3060 war definitiv meine letzte grüne. TDP und Preise gehen ab 50er ins Uferlose, da könnte die 256 GB und wer weiß wiviel Bit haben , wie gesagt ist mir doppel T.
      • Von Malker Freizeitschrauber(in)
        Sollte das nicht auch als Werbe-Anzeige deklariert werden?
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