Bis zu 64 Monitore: Matrox veröffentlicht Profi-Grafikkarte mit Nvidia-Technik
Mit der D1450 hat Matrox eine Grafikkarte auf Basis von Nvidias Quadro-Chips veröffentlicht. Damit lassen sich bis zu 64 Monitore über ein einzelnes System befeuern. Regulär kann man vier 4K-Bildschirme an einen Pixelbeschleuniger stecken. Für Normalsterbliche ist Matrox' D1450 jedoch nicht gedacht. Vielmehr soll sie Videoleinwände mit Pixeln versorgen.
Matrox konkurrierte im Bereich der Gaming-Grafikkarten bis Anfang der 2000er-Jahre mit Nvidia und ATI. 18 Jahre liegt der letzte Grafikchip für Spieler jetzt zurück, doch die Firma existiert noch immer. Sie hat sich auf den Markt für Pixelbeschleuniger mit vielen gleichzeitig angesteuerten Monitoren spezialisiert und verkündete in diesem Zusammenhang zuletzt eine Kooperation mit Nvidia. Diese trägt nun offenbar Früchte, wie die Auslieferung der Matrox D1450 zeigt. Bis zu vier 4K-Displays lassen sich mit einer der Single-Slot-Grafikkarten per HDMI befeuern. Durch Framelock-Kabel sind maximal vier dieser Grafikkarten kombinierbar, was die Steuerung von 16 4K-Displays über ein einzelnes System erlaubt.
64 Bildschirme in Full HD und 60 Hz
Der von Matrox angebotene Multi-Monitor-Controller QuadHead2Go ermöglicht außerdem die Ansteuerung von bis zu 64 Full-HD-Bildschirmen mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz. Diese Größenordnung mag für den typischen Endverbraucher weniger interessant sein, Anbieter von Videoleinwänden und Überwachungstechnik, aber auch das Militär, dürften jedoch ganz auf ihre Kosten kommen. Die D1450 setzt auf PCI-Express-3.0-x16, vier GByte GDDR5-Grafikspeicher und einen Grafikchip aus Nvidias Quadro-Linie. Welchen genau, gibt Matrox nicht an. Um einen besonders potentes Modell handelt es sich jedenfalls nicht: Die TDP liegt bei schlanken 47 Watt.
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Matrox selbst bietet mit PowerDesk auch gleich das passende Software-Paket. Die GPU stammt, wie gesagt, von Nvidia. Zuvor hatte Matrox, etwa bei der C900, wiederholt mit AMD zusammengearbeitet. Neben der D1450 haben die Kanadier auch eine Matrox D1480 am Start, die anstatt vier HDMI-Anschlüssen viermal DisplayPort 1.4 mit jeweils 5.120 × 3.200 Bildpunkten bei ebenfalls 60 Hz bietet.
Quelle: Matrox

Gegen die TNTs war es für Millenium/Mystique-II-Voodoo-2-Combos noch einfacher gewesen.
@Matrox: Ich hatte auch vor Urzeiten mal eine im System, ich meine eine Millennium G450
Jedenfalls weiß ich noch, dass alle meine Kumpels extrem neidisch waren, und ich in Unreal Tournament mit OpenGL unfassbar hohe FPS hatte
PS: @Pu244: Das stimmt, die Matrox Chips hatten einfach unfassbar hohe Rohleistung, aber einer eher mittelmäßige Bildqualität.
Zumal das "damals" aber auch wirklich oft von unterstützten Features etc. abhing und nicht nicht jede GPU tatsächlich alles konnte.
Hatte auch mal eine KyroII, da waren sowohl Leistung, als auch Qualität auf hohem Niveau gegenüber den GeForce 2 Modellen
Später hatte ich von Matrox noch eine G400 mit dem allseits beworbenen superduper Feature 'Environmental Bumpmapping'. Die Erinnerung daran war durchwachsen. Nach der Matrox Parhelia 512 habe sie, soweit ich mich erinnern kann, auch ihren 3D-Ausflug eingestellt. Es wundert mich aber, daß noch Beginn der digitalen Siganlübertragung zum Monitor diese Firma immer noch lebt. ... habe von ihr ewig nichts mehr gehört.
Mystique konnte nicht alle 3D Features umsetzen weshalb man noch seine Voodoo 1 oder V2 anschliessen musste.
Die S3 Virge war zwar langsammer konnte dafür aber (zu der Zeit) alle 3D Features anzeigen.
Ich meine das Matrox auch eine eigene API hatte welche sich aber nicht durchsetzen konnte.
Beste Kombo war eine Zeit lang : TNT (2) + Voodoo 2 SLI