Matrox und Nvidia: Historische Zusammenarbeit - das steckt dahinter
Matrox und Nvidia haben eine als historisch bezeichnete Zusammenarbeit verkündet. Künftig will man im Bereich Videowände auf Basis mehrerer Displays zusammenarbeiten, indem Nvidia Quadro-Technologie liefert und Matrox eigene Lösungen damit entwickelt. Matrox ist PCGH-Veteranen noch als Gaming-Grafikkarten-Entwickler bekannt.
Es ist einige Zeit her, dass PCGH.de das letzte Mal über Matrox berichtet hat. So vermeldeten wir am 30.05.2018 den 20. Geburtstag des Matrox G200 - am 14.05.2002 stellte Matrox den letzten bekannten Grafikchip für Spieler vor, den Parhelia. Vor allem, wenn es um Systeme mit vielen gleichzeitig angesteuerten Bildschirmen geht, ist der kanadische Grafikprofi Matrox auch heute noch ein renommierter Anbieter.
Matrox und Nvidia: Das steckt hinter der Zusammenarbeit
Und so ist die als historisch bezeichnete Zusammenarbeit von Matrox und Nvidia zu werten. Matrox kündigt eine neue Reihe von eingebetteten Multi-Display-Grafikkarten an, die speziell für High-Density-Videowände entwickelt werden. Grundlage sollen eigens weiterentwickelte, integrierte Quadro-Grafikprozessoren sein, "um grafikintensive Videowandanwendungen in kommerziellen und 24/7-kritischen Umgebungen zu beschleunigen".
Die neue Serie von Single-Slot-Grafikkarten wird bis zu vier synchronisierte UHD-Displays pro Karte betreiben, OEMs, Systemintegratoren und AV-Installateure sollen mehrere Karten kombinieren können, um bis zu 16 Displays von einem System aus zu betreiben. HDCP wird auch für die Wiedergabe geschützter Inhalte auf der Videowand unterstützt.
David Chiappini, Executive Vice President für Forschung und Entwicklung bei Matrox dazu: "Matrox ist begeistert, mit Nvidia, dem Marktführer im Bereich GPU-Computing, zusammenzuarbeiten, um einen neuen Standard für High-Density-Videowände auf den Markt zu bringen". Scott Fitzpatrick, Vizepräsident des Quadro-Produktmarketings bei Nvidia sagt: "Matrox ist führend in der Entwicklung von grafikintensiven Videowänden, die bei den Kunden sofort einen großen Eindruck hinterlassen".

Verstehe aich nicht ganz warum du nochmal nachfragst, nachdem 1. die Aussage eh angepasst wurde 2. das ja schon besprochen wurde und 3. die Indizien nunmal dahingehend deutbar sind. Die Frage ist eigentlich bislang eher gewesen: warum eig. AMD und nicht Nvidia?
Es lag schliucht an der Anzahl der unterstützten Monitore.
Matrox hat sich auf extreme Multi Monitor Setups spezialisiert.
AMD bot mit Eyerfinity deutlich mehr Anschlüsse mit den normalen consumer Chips.
Unter normalen Umständen war mit Kepler sinnvol ein Setup aus drei Monitoren machbar (ein vierter konnte als Zusatzdisplay dienen, aber nicht den gleichen Inhalt anzeigen, wie die andren drei im Array).
Bei den AMD Eyefinity Karten waren immerhin 6 Monitore machbar - im direkten Anschluss.
Mit den Displayport Eyefinity Versionen ging ja auch Dasy Chain für normale 2D Inhalte.
Die Anzahl der unterstützten Displays war für Matrox eben entscheidend.
Matrox scheint also 400€ zusätzlich zu wollen, und wie es aussieht, nur, weil Matrox auf der Karte steht.
Wenn Matrox Nvidia-GPUs nimmt, und die eventuell dann so exklusiv bekommt, dass man es nicht vergleichen kann (z.B. könnte es ja sein, dass Nvidia Matrox zusichert, keine Consumer-Karten mit mehr als X mDP-Ports von anderen Herstellern zu erlauben), dann könnte Matrox immernoch behaupten, dass die anderen Karten mit vielen mDP Anschlüssen ja eine AMD-GPU hätten, und es deshalb nicht vergleichbar wäre.
Aus meiner Sicht sieht das also eher wie eine Flucht vor Konkurrenz aus.
Verstehe aich nicht ganz warum du nochmal nachfragst, nachdem 1. die Aussage eh angepasst wurde 2. das ja schon besprochen wurde und 3. die Indizien nunmal dahingehend deutbar sind. Die Frage ist eigentlich bislang eher gewesen: warum eig. AMD und nicht Nvidia?