Geforce RTX 5000: Die "Nvidia UVP-Lüge" im Visier von "der8auer"

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Geforce RTX 5000: Die "Nvidia UVP-Lüge" im Visier von "der8auer"
Quelle: Der8auer

Roman "der8auer" Hartung widmet sich in seinem aktuellen Video der "Nvidia UVP-Lüge", wie der deutsche Profi-Overclocker und Hardware-Enthusiast den Umgang des US-Unternehmens mit seinen Preisempfehlungen nennt.

Der deutsche OC-Profi und Hardware-Enthusiast Roman "der8auer" Hartung hat die "Nvidia UVP-Lüge", wie er den "verlogenen" Umgang des US-Unternehmens mit seinen Preisempfehlungen nennt, in seinem neuesten Video ins Visier genommen. Während Nvidia einer Einstellung der Geforce RTX 5070 Ti, welche zeitweise im Raum stand, widersprochen hat, sagt Roman, dass dieses Modell "effektiv weg" sei und man dementsprechend mit "wenig bis überhaupt keinem" Angebot rechnen kann.

Roman geht weiter davon aus, dass die Verfügbarkeit der Geforce RTX 5070 Ti begrenzt bleiben wird, während sich das Angebot an GB203-Grafikprozessoren in Richtung der margenstärkeren Geforce RTX 5080 verschiebt, welche die gleiche GPU und das gleiche Speicherpaket verwendet. Außerdem glaubt er, dass die priorisiert Geforce RTX 5080 schon "sehr bald eine große Preiserhöhung" erleben wird. Im offiziellen Statement von Nvidia heißt es hingegen nur ganz allgemein:

Die Nachfrage nach Geforce RTX-GPUs ist stark, während das Angebot an Speicher begrenzt ist. Wir liefern weiterhin alle Geforce-SKUs aus und arbeiten eng mit unseren Zulieferern zusammen, um die Speicherverfügbarkeit zu maximieren.

— Nvidia

Dass der US-Hersteller das Thema "Umpriorisierung", welches zuvor ebenfalls tagelang in den Medien zugegen war, gar nicht anspricht oder gar bewusst auslässt, wird gemeinhin als Bestätigung gewertet. Die Geforce RTX 5090, 5090D v2 und 5080 werden zukünftig voraussichtlich priorisiert, da die Margen für die großen Modelle deutlich höher ausfallen. Zudem soll der Geforce RTX 5060 Ti mit 8 GiByte eine höhere Priorität eingeräumt werden. Die Preise steigen indes munter weiter.

Was Roman "der8auer" Hartung in seinem Video als "Die Nvidia UVP-Lüge" bezeichnet, ist der Umgang des Herstellers mit dem "UVP", dem "Unverbindlichen Verkaufspreis", und dessen OPP ("Open Price Program"), welches OEM-Partnern dabei helfen soll, bestimmte Custom-Designs zum oder nahe am UVP verkaufen zu können.

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Roman sagt, dass seine Quellen bestätigen, dass das Programm "existierte", und dass Nvidia es vor ein paar Tagen beendet hat. Er argumentiert, dass das Entfernen des OPPs solche UVP-Modelle nahezu unmöglich macht, da die OEM-Partner ihre Grafikkarten realistisch gar nicht zum UVP anbieten könnten. Es gelte zu berücksichtigen, dass OEMs die CPU + VRAM im Bundle kaufen.

Die nächsten Preiserhöhungen, aufgrund der durch die exorbitant hohe Nachfrage aus dem KI-Segment getriebenen Speicherkrise, werden bereits in den nächsten Wochen erwartet. Die Quellen von Roman gehen davon aus, dass eine Geforce RTX 5080 bereits zeitnah mindestens 1.500 Euro+ kosten wird.

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Quelle: Roman "der8auer" Hartung via VideoCardz

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ellina BIOS-Overclocker(in)
        Die 5060Ti 8GB variante zu Priorisieren fühlt sich falsch an und vor allem ist es einfach nicht das richtige nVidia will damit nur die unnütze klarte verkaufen weil die günstiger in der produktion ist. Wie wir gelernt haben, Produziert nvidia ja gar keine karten sondern ist als zwischen händler nur damit beschäftigt genügent geld zu machen in dem sie die preise so hoch schicken dass die karten teurer werden und ihr kurs deutlich an steigt. Dass is so was von zum kotzen.

        Wer weis wie und was sich da auf den GPU markt sich verändert vor allen die nächsten GPU generation die nach der RTX50ziger kommt.

        Hoffe dass AMD und Intel GPUs da richtig was machen und entsprechent antraktive karten prässentieren.
      • Von Ellina BIOS-Overclocker(in)
        Die 5060Ti 8GB variante zu Priorisieren fühlt sich falsch an und vor allem ist es einfach nicht das richtige nVidia will damit nur die unnütze klarte verkaufen weil die günstiger in der produktion ist. Wie wir gelernt haben, Produziert nvidia ja gar keine karten sondern ist als zwischen händler nur damit beschäftigt genügent geld zu machen in dem sie die preise so hoch schicken dass die karten teurer werden und ihr kurs deutlich an steigt. Dass is so was von zum kotzen.

        Wer weis wie und was sich da auf den GPU markt sich verändert vor allen die nächsten GPU generation die nach der RTX50ziger kommt.

        Hoffe dass AMD und Intel GPUs da richtig was machen und entsprechent antraktive karten prässentieren.
      • Von rhalin Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wenn man es allgemein günstiger macht, dann müsste man alle Karten zu dem Preis verkaufen und das würde den Gewinn merklich schmälern. Die einzige Alternative wäre es noch, beschränkte Kontingente rabattiert anzubieten. Aber da könnte zum Teil rechtliches dagegen sprechen und jedem Fall wäre die gleichmäßige Verteilung über die Partner schwierig.
        Ja gut, das war dann also das gleiche System was AMD vorgeworfen wird/wurde.
        Fake UVP.
        Eigentlich für die Boardpartner nicht möglich aber für die Öffentlichkeit musste es ein paar geben.
        Aber warum sanken dann die Karten auf breiter Front auch unter UVP wenn es ja angeblich nicht möglich ist.
        Vor dem Hype jetzt gab es ja genug Karten, ich glaube nicht das die alle subventioniert waren.
        Das ganze System ist wahrscheinlich eine einzige große "Kundenverarsche" mit der man leben muss.
        Kapitalismus halt, es wird genommen was geht und wenn zu wenig geht, günstiger gemacht.
        Minus macht in der Warenkette wohl niemand, auch wenn welche jammern.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von rhalin
        Der Sinn ist halt unklar, ich verkaufe dem AIB teuer dieses KIT und damit der Endkunde nicht zuviel bezahlem muss gebe ich Cashback?
        Warum mache ich das KIT dann nicht gleich günstiger.
        Wenn man es allgemein günstiger macht, dann müsste man alle Karten zu dem Preis verkaufen und das würde den Gewinn merklich schmälern. Die einzige Alternative wäre es noch, beschränkte Kontingente rabattiert anzubieten. Aber da könnte zum Teil rechtliches dagegen sprechen und jedem Fall wäre die gleichmäßige Verteilung über die Partner schwierig. So ein Cashback-System als nachgelagerte, vom eigentlichen Verkauf getrennte, kompensierende Belohnung für gewünschtes eröffnet viel mehr Möglichkeiten. Und es erleichtert auch den Vertrieb, denn die eigentliche Hardware kann ganz normal und immer gleich verkauft werden, etwaige Boni organisiert die Marketingabteilung asynchron – und ohne 2-4 Monate Lag, die man sonst zwischen der Auslieferung an die Board-Partner und dem Verkauf an Endkunden hätte. Am Ende geht es Nvidia nur darum, dass irgendwie eine homöopathisch kleine Dosis von Karten zu schönen "ab Euro ..."-Angaben in Reviews führt.

        Was ich nicht so ganz verstehe, in Anbetracht der schon immer winzigen Zahl solcher Karten, die zudem Größtenteils von Scalpern weggeschnapppt wurden: Was ändert sich jetzt? Warum soviel Aufregung?
        Der Großteil aller Karten wird zu dem Preis verkauft, den die Endkunden zahlen. Das war so, das ist so, das wird auch immer so sein.
        RTX 5090 kosten keine 2.000 Euro, sondern eher 3.000, und das bleibt auch so. Nvidia könnte die GPUs sogar insgesamt auf ganzer Breite deutlich teurer machen, und es würde sich nur für die Board-Partner oder die Händler etwas ändern – je nachdem, wer es gerade ist, der die größere Marge drauf schlägt.

        Zitat von Incredible Alk
        Ganz egal ist das sicherlich nicht - aber Roman (plus seine Firma) hat mehr als genug Geld, um sich die handvoll Grafikkarten im Jahr (sind ja heutzutage nicht mehr viele...) die interessant für ein Video sind auch einfach privat zu kaufen. Oder über die Firma, dann kann mans vermutlich noch absetzen und es gibt ja noch Geld fürs Video.

        Was das am Ende netto kostet (wenns überhaupt was kostet und es dank YT kein Plusgeschäft ist...) dürfte im Vergleich zum "Seelenverkauf" an eine Firma nur um Gratissamples zu bekommen plus Playbook was gesagt werden darf und was nicht für Roman nicht relevant sein. Ich schätze ihn auf jeden Fall so ein, dass er lieber 1000€ weniger Umsatz macht als nicht frei reden zu dürfen. Die Größe seines YT-Kanals, seiner Firma, seiner Reichweite und nicht zuletzt seines Kontostandes erlaubt es ihm (zum Glück), ohne nennenswerte Schmerzen auf Gratissamples zu schei*en.

        Einiges von dem, was Roman an Maschinen-/Techniker-Zeit, an Raritäten und Eigenkonstruktionen für ein einzelnes Video hinstellt, dürfte ihn sogar mehr kosten, als die teils über Jahre genutzten Grafikkartensamples im Handel wert wären. Aber die guten Verdienste über Werbepartner, aus Thermal Grizzly oder was-auch-immer nützen ihm nichts, wenn er engen Kontakt zu Entwicklern sucht oder Produkte lange vor Ladenverfügbarkeit in den Händen halten will. Ein echtes Blacklisting würde gar keinen direkten Kontakt mehr bedeuten, also auch keine ROG Matrix Monate vor Verkaufsbeginn, keine Treffen mit gut informierten Personal, kein Insider-OC-Wissen – das würde ihn schon hart treffen. Solcher Exklusiv-Content macht schließlich nicht nur den Kern seiner Influencer-Tätigkeit, sondern schlicht seines Hobbys aus.

        Aber mal ehrlich: Auch hier sehe ich eine absolute Überbewertung. Das Netz ist voll von "Grafikkarten sind viel zu teuer, Huang viel zu gierig"-Gejammer. Ich muss das wissen, ich habe schließlich meinen Teil beigetragen. Glaubt ihr echt, dass Nvidia wegen irgend einer weiteren Stimme in diesem Chor jetzt die Chefs von Asus, Gigabyte, MSI & Co einfliegen lässt und denen einbläut, jeden Kontakt mit Roman H. abzubrechen? Der Typ macht ja nicht mal was mit KI, sondern irgendwie so "Gaming". Da muss der Chef des selbsternannten KI-Konzerns erstmal ChatGPT fragen, was das eigentlich ist und ob das Bedeutung haben könnte.
      • Von ThePud Komplett-PC-Käufer(in)
        Das Video von Roman war super und die OPP total interessant. Aus unserer heimischen Wirtschaft kannte ich bis dato nur WKZs, Naturalrabatte, POS Aktionen etc., also alles aus dem Marketing. Direkte Preisbeeinflussung hab ich aus meinem BWL Studium noch als pöse pöse in Erinnerung. Aber unsere Regeln zählen auf der Ebene und Breitengrad eh nicht. Kurzfristig sind jetzt natürlich alle Tore offen, obwohl durch die erhöhte Nachfrage eh keine Karte zur UVP verkauft wird. Und aufgrund der Bezugs- und Herstellkosten der Boardpartner anscheinend ja auch nicht. Ach wie gern hätte ich da mal ne Kalkulationsexcel zum schmökern. Trotzdem hat das OPP Programm sicher dafür gesorgt, dass auch auf der anderen Seite eh zu NVIDIA gegriffen wurde. Die "besseren" Karten + Endboni. Sowas zieht immer. Jetzt hat NVIDIA alle Ziele erreicht und kommt aufgrund der Nachfrage eh nicht mehr hinterher. Der Boni ist mittlerweile auch Käse, weil die Händler aktuell eh verkaufen können wie bolle. Und wenn wir das OPP Programm einfach nur als Marketingtool begreifen, dann hats ebenfalls gezündet. Man muss sich nur die Marktanteilveränderung der letzten Jahre anschauen zwischen AMD und NVIDIA.

        Am Ende frisiert es zum jetzigen Zeitpunkt nur intern die Bilanz und den Aktionärsbericht. Das eine sind die Grundkosten des Produkts und der dazugehörige Revenue, das andere sind Marketingkosten oder was auch immer. Und das hat man ab dem Zeitpunkt jetzt nicht mehr nötig, absolut verständlich.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Pokerclock
        Ich halte das Thema für aufgebauscht,
        Ja im Grunde hast du schon recht. Diese Zahlungen sind nicht unüblich, werden aber eigentlich dazu verwendet um Rabattaktionen zu fahren und nicht eine fingierte UVP zu simulieren.
      Direkt zum Diskussionsende
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