Speicherkrise: Stoppt Nvidia sämtliche Geforce für 6 Monate?

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Speicherkrise: Stoppt Nvidia sämtliche Geforce für 6 Monate?
Quelle: Nvidia

Stoppt Nvidia aufgrund der Speicherkrise sämtliche seiner Geforce-Grafikkarten für 6 Monate? Dieses potenzielle Szenario wird jetzt vom Youtube-Kanal Moore's Law Is Dead und dessen Quellen in den Raum gestellt.

Die exorbitant hohe Speichernachfrage aus dem boomenden KI-Segment und die damit verbundene Speicherkrise könnten laut einer Quelle von Moore's Law Is Dead dazu führen, dass Nvidia die Produktion sämtlicher Geforce RTX 5000 ("Blackwell") quasi "pausieren" könnte oder sogar müsste. Während der Geforce RTX 5060 ein solches Schicksal inzwischen bereits wiederfahren sein soll, könnten weitere Grafikkartenmodelle möglicherweise folgen, heißt es demnach. Sämtliche Produktionskapazitäten seien aufgrund der KI-Nachfrage "überbucht".

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Gemeinsam mit Hardware Unboxed diskutiert Moore's Law Is Dead auch im "Broken Silicon Podcast". Im Rahmen der aktuellen Folge heißt es, Nvidia werde seine Geforce-Lieferungen zugunsten der KI-Bestellungen weiter zurückfahren und wie erwartet die Produktion professioneller KI-Beschleuniger priorisieren.

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Zuletzt hieß es, dass Nvidia einige Modelle, wie die Geforce RTX 5090, Geforce RTX 5090D v2 und Geforce RTX 5080, welche vergleichsweise hohe Margen versprechen, priorisieren werde. Wie schlecht es mittlerweile um die Verfügbarkeit bestimmt ist, zeigt ein Blick in den PCGH-Preisvergleich. Eine Geforce RTX 5090, die sofort als Lagerware verfügbar ist, kostet inzwischen mindestens 3.400 Euro.

Während insbesondere DDR5-Speicherkits (+300 %) und SSDs (+80 %) unter der aktuellen Speicherkrise leiden, haben sich Grafikkarten (+15 %) lange Zeit schadlos gehalten. Inzwischen sind aber auch hier die Preise deutlich angestiegen, sodass die Geforce RTX 5090 inzwischen mehr als 30 Prozent zugelegt hat. Wie verschiedenste Marktforschungsunternehmen auch geht die Quelle von Moore's Law Is Dead von weiteren Preiserhöhungen aus. Demzufolge plane Nvidia mit noch weiteren Preisaufschlägen von 30 Prozent. Erst Q4 soll Entspannung bringen.

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Quelle: Moore's Law Is Dead / Hardware Unboxed via TechPowerUp

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    • Kommentare (94)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von Kell-Conerem
        Also, das Video zeigt beeindruckend, dass man durchaus auch mit alten GPUs noch spielen kann. Und was heute als „Low“ gilt, war zum damaligen Zeitpunkt „Ultra“. Das zeigt wieder sehr deutlich, wie „dekadent“ unsere Gesellschaft geworden ist.
        Ich hatte wegen Crypto+Covid mit einer 1050Ti zumindest noch Elden Ring gespielt. Interessanter fand ich etwas aus dem Archiv von Techspot. Denn die hatten bereits vor einigen Jahren gesammelt, wie viele Frames es pro Dollar gab. Zugegeben: Das eine hier ist die MSRP als Basis, das andere der Marktpreis aus dem letzten Jahr. Aber diese Zahlen legen nahe, dass es weniger die Preise sind, die für Grafikkarten explodiert sind. Sondern vor allem der Anspruch. Insbesondere, wenn man das mit Konsolen vergleicht, wo auch auf PS5 Pro stabile 60 Frames noch immer öfters ein Ideal sind -- und kein Existenzminimum. Auch Targets von 30 und 40fps werden weiter anboten, mit jeweils höherer Bildqualität.

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        Denn letztlich ist es so: Wer auf immer höhere Performancetargets upgradet, rüstet in zwei Dimensionen auf. Einmal will er mehr Bilder die Sekunde. Gleichzeitig hat bis heute noch kein großes Studio darauf verzichtet, jedes dieser Bilder immer komplexer zu machen. Sprich: Das neue Game ein wenig hübscher als das alte zu machen... Wer an einer offenen Plattform wie dem PC also immer das Beste will, ist garantiert im Upgrade-Hamsterrad gefangen. For life. Die 1040Hz- und 6K-Bildschirme stehen ja schon parat. Und die nächsten, übernächsten und überübernächsten Grafikkracher mit noch komplexeren Frames die Sekunde auch.
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von Kell-Conerem
        Also, das Video zeigt beeindruckend, dass man durchaus auch mit alten GPUs noch spielen kann. Und was heute als „Low“ gilt, war zum damaligen Zeitpunkt „Ultra“. Das zeigt wieder sehr deutlich, wie „dekadent“ unsere Gesellschaft geworden ist.
        Ich hatte wegen Crypto+Covid mit einer 1050Ti zumindest noch Elden Ring gespielt. Interessanter fand ich etwas aus dem Archiv von Techspot. Denn die hatten bereits vor einigen Jahren gesammelt, wie viele Frames es pro Dollar gab. Zugegeben: Das eine hier ist die MSRP als Basis, das andere der Marktpreis aus dem letzten Jahr. Aber diese Zahlen legen nahe, dass es weniger die Preise sind, die für Grafikkarten explodiert sind. Sondern vor allem der Anspruch. Insbesondere, wenn man das mit Konsolen vergleicht, wo auch auf PS5 Pro stabile 60 Frames noch immer öfters ein Ideal sind -- und kein Existenzminimum. Auch Targets von 30 und 40fps werden weiter anboten, mit jeweils höherer Bildqualität.

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        Denn letztlich ist es so: Wer auf immer höhere Performancetargets upgradet, rüstet in zwei Dimensionen auf. Einmal will er mehr Bilder die Sekunde. Gleichzeitig hat bis heute noch kein großes Studio darauf verzichtet, jedes dieser Bilder immer komplexer zu machen. Sprich: Das neue Game ein wenig hübscher als das alte zu machen... Wer an einer offenen Plattform wie dem PC also immer das Beste will, ist garantiert im Upgrade-Hamsterrad gefangen. For life. Die 1040Hz- und 6K-Bildschirme stehen ja schon parat. Und die nächsten, übernächsten und überübernächsten Grafikkracher mit noch komplexeren Frames die Sekunde auch.
      • Von Tornavida Freizeitschrauber(in)
        Naja man entwickelt sich in 25J mit weiter. Mit Dekadenz hat das wenig zu tun m.E.n.. Aber schön diese Entwicklung mitgemacht zu haben ist es allemal obwohl ich auch nicht Nein gesagt hätte wenn wir die heutigen Möglichkeiten schon damals gehabt hätten.
      • Von Kell-Conerem Freizeitschrauber(in)
        Also, das Video zeigt beeindruckend, dass man durchaus auch mit alten GPUs noch spielen kann. Und was heute als „Low“ gilt, war zum damaligen Zeitpunkt „Ultra“. Das zeigt wieder sehr deutlich, wie „dekadent“ unsere Gesellschaft geworden ist.

        Viele hier haben außerdem keine Ahnung, wie es vor 25 Jahren aussah. Da gab es noch Gebäude ohne Texturen – nur Konturen waren zu sehen – und trotzdem hatte man Spaß am Spiel. Damals wurden ATS 2.000,– für 4 MB RAM ausgegeben, nur damit man dann eine damals „geile“ Textur in 320×240 sehen konnte, was heutzutage als „armselig“ bezeichnet wird.

        Hm ich könnte mir ja einen Dual Monitor zulegen damit meine RX6700xt noch viel länger durchhalten kann. Jedoch ist mein WQHD monitor noch gut in Schuss und wieso sollte ich ihn ersetzen. Und auf Vorrat kaufen? nö solange das Teil noch läuft behalte ichs.
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von WommU
        Sie taugen gerade noch als Ersatz, um einen Monitor zur Not anzusteuern, für Office u.ä..
        Für viel modernen Kram reichts nicht mehr, das wohl. Aber: Wird schon einen Grund haben, warum Leute auch zehn Jahre später gebraucht überhaupt noch Geld für sowas hinlegen (lp- und Nischen-Varianten der 1050Ti gehen sogar bis zu 100 Euro weg). Die gibt es für eine 5600XT btw. oftmals auch noch.

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        Zitat von Thomas5010
        Ich habe praktisch am letzten Tag vor der Preissteigerung eine 5060ti (16GB) von Inno für 429€ erworben. Danach stiegen die Preise um 50-80€.
        Einerseits. Andererseits: Das ist ein einziges AAAA- und Premium-Gamer-Game*!

        *in-Game-Shopfallen, DLCs und downloadable Pferderüstungen noch nicht mit eingerechnet.
      • Von muadib Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Kell-Conerem
        Hm wenn ich die ganzen Kommentare hier so durchlese, sehe ich das nicht, nur die KI Rechenzentren ein Preis driver sind, sondern auch viele Leute, die hier in der foren schreiben. und das wird sich wahrscheinlich weltweit durch die ganzen High end communitys ziehen.

        sie kaufen etwas auf "vorrat"

        auch dieses Verhalten verknappt den Markt extrem für diejenigen, die wirklich etwas benötigen. und später sind es dann auch genau. diese "auf vorrat" Käufer die dann extremes scalping betreiben.

        schämt euch.

        auch das: sollten meine (Ram) Riegel oder Komponenten kaputt werden... lasse ich nicht gelten. ich habe ehrlich gesagt noch nie erlebt in meiner über 30 Jahren Computer zeit. dass mir ein ram riegel oder eine CPU oder eine Grafikkarte kaputt gegangen ist. bei vorgesehener Nutzung versteht sich natürlich. wenn jemand meint er muss mit übertaktereien herumspielen. dann ist das keine normale Nutzung.

        aber das ganze hat auch eine positive Seite.

        jetzt wird auch der ganze ramsch der normalerweise liegen bleibt, weil untere Leistungsklasse auch irgendwie genützt.
        Dann könnte ich jetzt einfach mal behaupten, dass jemand der Hardware zum Spielen kauft, diese nicht "wirklich" benötigt. Das dürften fast alle sein, die sich hier über die Preise beschweren. Für alle anderen Aktivitäten die ich als Privatperson durchführe, würde mir auch ein PC ausreichen, der aufgrund des Alters im zweistelligen Eurobereich ist.

        Wenn ich so verschwenderisch wäre und mir mindestens einmal im Jahr einen komplett neuen Rechner kaufen würde, wäre mir wahrscheinlich auch noch nie etwas kaputt gegangen.
        Hardware die mir in den letzten 30 Jahren kaputt gegangen ist:
        2 ATX Netzteile
        2 Notebooknetzteile
        2 Grafikkarten
        Unzählige Festplatten, Optische Laufwerke und USB Sticks
        1 Notebook
        2 LCDs
        1 Mainboard
        2 RAM Riegel (Momentan habe ich noch zusätzlich vier RAM Riegel, die ich seit 1-2 Jahren aktiv kühlen muss, damit sie funktionsfähig sind und die der Laie ebenfalls als defekt ansehen würde)

        Wer angesichts der Marktlage einigen Privatpersonen die Hardware auf Vorrat kauft, die Schuld an den Preisen geben will, während Rechenzentren den Markt leerkaufen, der glaubt wahrscheinlich auch, dass ein paar Tausend Bürgergeldbezieher, die sich ohne guten Grund einem Job verweigern, die Hauptschuld an der leeren Staatskasse tragen.
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