Nvidia dementiert: Geforce RTX 5070 Ti wurde nicht eingestellt
Während es zuvor hieß, Nvidia würde die Geforce RTX 5070 Ti einstellen und nicht länger produzieren, hat der US-Hersteller entsprechende Meldungen jetzt offiziell dementiert. Man liefere "weiterhin alle Geforce-SKUs aus", so Nvidia.
Während Hardware Unboxed zuvor berichtet hatte, dass Asus erklärt hat, dass die Geforce RTX 5070 Ti in Folge von Lieferengpässen seitens Nvidia im eigenen Portfolio in den Status EOL ("End of Life") versetzt worden sei, hat sich das Unternehmen jetzt offiziell zu Wort gemeldet und entsprechende Berichte dementiert. Wie PCMag berichtet, äußerte sich Nvidia in seiner Stellungnahme nun folgendermaßen:
Die Nachfrage nach Geforce RTX-GPUs ist stark, während das Angebot an Speicher begrenzt ist. Wir liefern weiterhin alle Geforce-SKUs aus und arbeiten eng mit unseren Zulieferern zusammen, um die Speicherverfügbarkeit zu maximieren.
— Nvidia gegenüber PCMag
Dieses offizielle Statement erfolgte als Reaktion auf Berichte (u. a. von The Verge), wonach Board-Partner wie Asus die Produktion der Geforce RTX 5070 Ti aufgrund der weltweiten Speicherknappheit bereits eingestellt hätten. Nvidia stellt klar, dass dieses Modell weiterhin produziert wird, räumte seinerseits jedoch die äußerst schwierige Lage am Speichermarkt ein. Die Speicherkrise trifft derweil sämtliche Bereiche.
Die Stellungnahme von Nvidia schließt nicht aus, dass es zukünftig eine neue Priorisierung von gewissen Modellen geben wird, eine Einstellung gewisser Modelle ist demnach aber bislang nicht erfolgt. Aktuell werden "alle Geforce-SKUs" auch weiterhin ausgeliefert, auch wenn die Speicherkrise zu einem Engpass führt.
Berichten aus den für gewöhnlich sehr verlässlichen Board Channels zufolge, soll Nvidia seine Lieferstrategie aufgrund der in Folge der aktuellen Speicherkrise extrem hohen Speicherpreise entsprechend anpassen und gewisse Grafikkarten aus seiner aktuellen Geforce-RTX-50-Serie alias Blackwell priorisieren.
Demnach werde sich Nvidia zukünftig vor allem auf die Modelle mit hohen Margen, also die Geforce RTX 5090 und 5080 sowie die Geforce RTX 5060 Ti mit 8 GiByte fokussieren. Die Preise im Einzelhandel steigen indes munter weiter.
Während Nvidia bestätigt hat, dass weiterhin sämtliche Geforce RTX 5000 ausgeliefert werden sollen, kann eine Allokation einzelner Modelle weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Eingestellt wurde demnach allerdings bisklang keine SKU.
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Quelle: PCMag

Mein DAC wird ordentlich warm und Prozi-Auslastung ist sportlich. Aber mehr bei mir zumindest nicht.
Aber gut, man lernt nie aus...
Nutze selbst ableton live und hatte früher einige Steinberg-VSTs etc. Integriert.
Und völlig wurscht, wie mir irgendwelche Tonspuren etc. angezeigt werden, meine Grafikkarte hatte damit nix zu tun....
Eher Prozessor und ssd's hatten bei mir mit Musikprozessen zu tun, wie z.B. Komprimierung/umwandeln, Aufzeichnungen etc...alles musiklastige halt.
Hab auch externe DAC.
Aber: Moderne KI‑Funktionen nutzen sehr wohl die GPU – und das inzwischen ziemlich effektiv.
Ein Beispiel ist Steinbergs SpectraLayers Pro. Das Programm kann GPU‑Beschleunigung für rechenintensive Aufgaben wie Vokal‑/Instrument‑Separation, Denoising, Stem‑Extraktion oder Neuorganisation von Stems nutzen. Und weil SpectraLayers per ARA direkt in der DAW als Editor eingebunden werden kann, laufen diese GPU‑beschleunigten Funktionen auch unmittelbar im DAW‑Workflow auf Wave‑Spuren.
Die GPU ersetzt also nicht die CPU im normalen Mixing‑/DSP‑Betrieb, aber sie beschleunigt KI‑basierte Spezialaufgaben deutlich. Genau dafür wird sie in modernen Audio‑Setups zunehmend eingesetzt.“
Und wenn ein Zerlegen eines fertigen Songs in seine einzelnen Spuren mit der CPU 10 Minuten und mit GPU Unterstützung dann nur 5 Minuten dauert, das ist ja wohl ein signifikanter Unterschied, oder?!
Auch in Cubase 15 Pro gibt es solche KI-Funktionen, aber in abgespeckter Form. Auch in Studio One 7 Pro (jetzt Fender Studio Pro 8).
In Foto- und Videoprogrammen sind solche GPU-gestützten KI-Funktionen auch schon längere Zeit im Einsatz.
Das Rendering von Videos erfährt durch eine GPU auch eine deutliche Beschleunigung.
Ich werde also noch ein Ründchen warten, bis eine neue Grafikkarten Generation herauskommt, damit nicht nur Games, sondern auch solche KI Funktionen schnell ausgeführt werden. Für diese Applikation hat halt der Wechsel von RTX 4070 auf RTX 5070 TI leider nicht viel gebracht.
Eine andere interessante Feststellung ist, dass die RTX 4070 von Leistung und Energieverbrauch so was wie ein Sweetspot für mein Setup ist. Wegen Recording habe ich ein gedämmtes Fractal design Gehäuse und die Lüfter laufen nur auf 5 bzw. 7 Watt, damit der Rechner flüsterleise ist.
Mit der RTX 4070 wird die GPU selbst nur 70 °C warm und erzeugt insgesamt eine Hitze, die in einem solchen Silent Setup auch noch gut abtransportiert werden kann. Die RTX 5070 TI erzeugt doch deutlich mehr Abwärme. Da hätte ich vielleicht noch was mitigieren können, indem ich die Gehäuse-Lüfter auf 12V umstelle.
Aber mir war diese große Hitze zu kritisch, ich möchte mich auch noch trauen können, den Rechner unbeobachtet unter Last arbeiten zu lassen.
Aber wie zuvor erwähnt, nur 8 Sekunden weniger bei 300 Sekunden, das ist einfach ein zu geringer Leistungsgewinn für mich und ich möchte nicht, dass der Rechner sich innen zu sehr aufheizt. Das war der entscheidende Moment, wo ich dachte: Nee, dafür 850 € auf den Tisch legen, wo doch die RTX 4070 noch so gut performt und der Abstand so gering ist, das wäre Geldverschwendung.
Das bedeutet aber auch für mich neue Herausforderungen für den neuen Rechner. Ich hätte ja gerne mal sowas wie eine RTX 6080. Die Frage ist dann, neben Performance Aspekten (KI Berechnungen in Cubase/Nuendo), wie man die Wärme bei solch einer Karte möglichst zuverlässig und geräuschlos aus dem Gehäuse abtransportiert bekommt.
Ob da eine AIO Solution die Lösung brächte .. man müsste sich solche Rechner mal vor Ort irgendwo ansehen können.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Das Zerlegen eines fertigen Songs von 5 Minuten Dauer in seine einzelnen Instrumentenspuren dauert
- mit RTX 4070 und 12GB DRAM: 298 Sekunden
- mit RTX 5070 und 16GB DRAM: 290 Sekunden.
Nutze selbst ableton live und hatte früher einige Steinberg-VSTs etc. Integriert.
Und völlig wurscht, wie mir irgendwelche Tonspuren etc. angezeigt werden, meine Grafikkarte hatte damit nix zu tun....
Eher Prozessor und ssd's hatten bei mir mit Musikprozessen zu tun, wie z.B. Komprimierung/umwandeln, Aufzeichnungen etc...alles musiklastige halt.
Hab auch externe DAC.