Intel-Xe-Grafikkarte: Odyssey-Programm zur Computex in Taiwan
Das Odyssey-Programm, mit dem Intel die Community bei der Entwicklung der dedizierten Grafikkarten unter dem Codenamen Xe einbinden will, kommt zur Computex nach Taiwan. Entsprechend werden neue Informationen zu den Bemühungen Intels erwartet.
Im Rahmen der Computex 2019 vom 28. Mai bis 01. Juni in Taiwan hat Intel ins Le Meridien Hotel geladen. Für die vierstündige Veranstaltung werden Neuigkeiten zur Grafikkartenentwicklung erwartet. Über Details zur Veranstaltung schweigt man wie üblich. Bekannt ist, dass der General Manager von Intels Client Computing Group, Gregory Bryant, durchs Programm führen wird. Außerdem werden Ingenieure vor Ort sein, mit denen die Teilnehmer reden können.
Die ganze Nummer steht unter dem Banner Odyssey. Dabei handelt es sich um Intels Programm, um die Öffentlichkeit an der Entwicklung der dedizierten Grafikkarten teilhaben zu lassen. Unter dem Codenamen Xe entwickelt Intel bekanntlich seine ersten "richtigen" dedizierten Grafikkarten, die im Verlaufe des kommenden Jahres das Licht der Welt erblicken sollen. Schon in den vergangenen Wochen und Monaten hat der Chiphersteller immer mal wieder Infohäppchen und Teaser über seine Social-Media-Kanäle veröffentlicht.
Odyssey soll dies ausweiten. In Santa Clara sieht man das Programm als Community-Projekt, bei dem Mitglieder ihre Meinung zu verschiedenen Themen innerhalb der Gaming- und Content-Creation-Welt zum Besten geben können. Von Intels Seite aus soll es Neuigkeiten zu aktuellen Entwicklungen und Partnerschaften geben, zum Beispiel, wenn man sich in Zukunft mit einem Spielestudio zusammentut. Feedback aus der Community soll die grobe Marschrichtung beeinflussen. Zudem winken Schmankerl wie Beta-Zugänge und ganze Spiele-Keys. Registrieren können sich Interessenten auf gameplay.intel.com.
Intel nannte schon in der Vergangenheit das Jahr 2020 als Veröffentlichungszeitraum der ersten hauseigenen Xe-Grafikkarten. Der Marketing-Chef Chris Hook bekräftigte kürzlich über Twitter, dass es bis Ende 2020 soweit sein wird. Auch Desktop-Prozessoren wie Tiger Lake sollen von Xe profitieren.

Hoffentlich wird Intels Xe keine zweite Parhelia.