Intel Xe DG1: Grafikkarte soll 96 Execution Units haben

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Intel Xe DG1: Grafikkarte soll 64 Execution Units haben
Quelle: Intel

Die Eurasische Wirtschaftsunion listet eine Intel Xe DG1 mit 96 Execution Units. Damit hätte Intels erste diskrete Grafikkarte deutlich mehr Recheneinheiten als bisherige, integrierte GPUs von Intel. Ohne die Änderungen an der Architektur zu kennen ist eine Leistungseinordnung aber nicht möglich.

Nächstes Jahr will Intel endlich nicht mehr nur integrierte GPUs verkaufen, sondern auch eigenständige Modelle auf den Markt bringen. Diese sollen auf die neue Xe-Architektur setzen, und eines der kommenden Modell ist bereits bekannt: Die "DG1", was aber nur die interne Entwicklungsbezeichnung ("Discrete Graphics 1") sein dürfte.

Intel DG1 mit 768 Xe-Shadern

In einem Eintrag bei der Eurasischen Wirtschaftsunion ist nun eine Intel DG1 aufgetaucht, die auf 96 Execution Units setzen soll. Behält Intel die aktuelle Aufteilung mit acht Shadern pro Execution Unit bei, so entspräche das insgesamt 768 Shadern auf Basis der Xe-Architektur. Dieselben 96 EUs sollen sich angeblich auch in den kommenden Tiger-Lake-Prozessoren befinden.
Eintrag der Intel Xe DG1 bei der eurasischen Wirtschaftsunion Quelle: Techpowerup / EAE Union Eintrag der Intel Xe DG1 bei der eurasischen Wirtschaftsunion Unklar bleibt, wie schnell die einzelnen Execution Units auf Basis der Xe-Architektur sein werden. Die Leistung pro Einheit müsste hierbei deutlich ansteigen um die DG1 auf ein solides Leistungsniveau zu heben: Aktuelle Notebook-IGPs von Intel setzen in Form der Iris Plus Graphics 650 auf maximal 48 Execution Units und liegt damit selbst hinter der IGP eines Ryzen 7 3700U deutlich zurück (640 Vega-Shader). Dementsprechend bleibt abzuwarten, wie leistungsstark die DG1 wirklich werden wird, und ob sich der Einsatz als diskrete GPU am Ende lohnt.

Auch spannend: Tiger Lake: Benchmark geleakt, deutlich schneller und effizienter als der Vorgänger?

Zu Intels kommenden Grafikkarten gab es zuletzt nicht viel gutes zu hören: Die DG1-GPU soll sich verzögern und die Erwartungen an die Effizienz nicht erfüllen. Passend zu den schlechten Schlagzeilen im Bezug zu Intels GPU-Bestrebungen haben drei ehemalige AMD-Mitarbeiter, die von Intel angeworben wurden und das Marketing der neuen Grafikkarten leiten sollten, das Unternehmen Ende November wieder verlassen. Wenn Intel Pech hat läuft das Projekt also Gefahr, ein zweites Larrabee zu werden.

Quellen: Techpowerup, Videocardz, EAE Union

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    • Kommentare (36)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Prozessorarchitektur
        Da Problem bei GDDR ist das dieser nicht gesockelt werden kann.
        Das sehe ich als ein Problem von Standardisierung einer entsprechenden Schnittstelle. Klar man kann GDDR nicht auf einen 288 Pin DIMM Slot löten und einstecken. Aber man kann GDDR auf einen DIMM Slot löten der richtig an die CPU/GPU angebunden ist. Es macht sich nur keiner die Mühe das zu modularisieren weil keine Nachfrage nach so einem Modul existiert. AMD und Nvidia sind afaik die einzigen zwei Firmen die Chips im Programm haben die mit GDDR6 überhaupt schon umgehen können und eine Stückzahl abnehmen die nennenswert ist.

        Technisch gesehen (abseits von Kosten), hat Hynix 21Nanometer GDD6 Chips und AMD hat 7nm HBM2 Chiplets. Ich will mal auch nicht ausschließen, dass modulares RAM eine Sache ist ebenfalls nicht so überlebt wie wir das jetzt kennen. Ich kann mir auch vorstellen, dass die APU der Zukunft immer ihr eigenes internes RAM mitbringt an dem man nix ändern kann. Jenseits davon wird in den Computern sog. MRAM existieren, das ist eine kommende Art von RAM die Eigenschaften von Flashspeicher mitbringt, in dem Sinne, dass man den Strom abstellen kann und der RAM Riegel seinen Zustand behält. Das ist was für die Computer in Autos, Zündschlüssel rein und das Ding bootet in 0.1s. Auch bei Smartphone und closed Plattform Computern wie Apple ist das das kommende Alleinstellungsmerkmal. Ein und Ausschalten in unter einer Sekunde. Damit werden zweifelsohne alle Handybesitzer angeben, die jetzt entgeistert schauen, wenn man ihnen vorschlagen würde das Handy auszuschalten. Aber wenn man damit erst einmal angeben kann.... ich schweife aus.
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Prozessorarchitektur
        Da Problem bei GDDR ist das dieser nicht gesockelt werden kann.
        Das sehe ich als ein Problem von Standardisierung einer entsprechenden Schnittstelle. Klar man kann GDDR nicht auf einen 288 Pin DIMM Slot löten und einstecken. Aber man kann GDDR auf einen DIMM Slot löten der richtig an die CPU/GPU angebunden ist. Es macht sich nur keiner die Mühe das zu modularisieren weil keine Nachfrage nach so einem Modul existiert. AMD und Nvidia sind afaik die einzigen zwei Firmen die Chips im Programm haben die mit GDDR6 überhaupt schon umgehen können und eine Stückzahl abnehmen die nennenswert ist.

        Technisch gesehen (abseits von Kosten), hat Hynix 21Nanometer GDD6 Chips und AMD hat 7nm HBM2 Chiplets. Ich will mal auch nicht ausschließen, dass modulares RAM eine Sache ist ebenfalls nicht so überlebt wie wir das jetzt kennen. Ich kann mir auch vorstellen, dass die APU der Zukunft immer ihr eigenes internes RAM mitbringt an dem man nix ändern kann. Jenseits davon wird in den Computern sog. MRAM existieren, das ist eine kommende Art von RAM die Eigenschaften von Flashspeicher mitbringt, in dem Sinne, dass man den Strom abstellen kann und der RAM Riegel seinen Zustand behält. Das ist was für die Computer in Autos, Zündschlüssel rein und das Ding bootet in 0.1s. Auch bei Smartphone und closed Plattform Computern wie Apple ist das das kommende Alleinstellungsmerkmal. Ein und Ausschalten in unter einer Sekunde. Damit werden zweifelsohne alle Handybesitzer angeben, die jetzt entgeistert schauen, wenn man ihnen vorschlagen würde das Handy auszuschalten. Aber wenn man damit erst einmal angeben kann.... ich schweife aus.
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        Da Problem bei GDDR ist das dieser nicht gesockelt werden kann.
      • Von Casurin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von 4thVariety
        (1) Damit hat Intel 75 Scorerpunkte pro Watt und Nvidia hat 72 Punkte pro Watt bei der 2080 und 76 Punkte pro Watt bei der 1030. Das alleine zeigt sehr gut, dass Intel technisch schon jetzt nicht auf dem Holzweg ist.
        Man muss dabei genauso bedenken das beim verbrauch eine GT1030 auch ein PCB zu versorgen hat und man mit niedrigerem Takt effizienter läuft (Gut, die GT läuft nicht mehr viel schneller).

        Zitat von 4thVariety
        (2) Denn Faktor 2ist, dass die Nvidia mit GDDR6 läuft und Intel hinter einem DDR4 Speichercontroller. Von der Nvidia 1030 wissen wir, dass sobald diese mit DDR4 statt DDR5 läuft die Leistung um 40% wegbricht in 3D Spielen.
        Jein - kommt auch daher das eine HD630 nicht so viel Bandbreite benötigt. Schnellerer Speicher wird wohl für mehr Shader dann durchaus gebraucht.

        Zitat von 4thVariety
        Ein denkbares Produkt von Intel wäre ein 120W Chip, bei dem 25W auf CPU entfallen und 95W auf die Grafikkarte. Das wäre eine CPU aus der T Serie (z.B. i5-6400T), 10 Generation 4 Kerne, 8 Threads und das äquivalent einer 1660, oder leicht darunter.
        120W ist noch immer sehr viel.
        Aber jap - Cpu mit GPU-Leistung irgendwo so um rx 5500 und gtx 1660 wäre sicher interessant. Auch RX 570 wäre noch super.
        Auch schön wäre es wenn AMD/Intel sowas wie erweiterbaren Speicher für die APUs einführen - sprich 1-2 Sockets wo man dann GDDR reinstecken kann
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Was hat Intel?

        Intel HD 620
        15W TDP
        1139 Punkte im synthetischen Passmark Test

        Nvidia 2080
        215W TDP
        15502 Punkte im synthetischen Passmark Test

        Nvidia 1030
        30W TDP
        2295 Punkte

        Die synthetische Natur des Testes von Passmark, erlaubt es uns die Kenngröße zu vergleichen an der wir am ehesten interessiert sind und das ist wieviel Füllrate die Karte pumpt ohne irgendwelche RTX Gimmicks.

        (1) Damit hat Intel 75 Scorerpunkte pro Watt und Nvidia hat 72 Punkte pro Watt bei der 2080 und 76 Punkte pro Watt bei der 1030. Das alleine zeigt sehr gut, dass Intel technisch schon jetzt nicht auf dem Holzweg ist.

        (2) Denn Faktor 2ist, dass die Nvidia mit GDDR6 läuft und Intel hinter einem DDR4 Speichercontroller. Von der Nvidia 1030 wissen wir, dass sobald diese mit DDR4 statt DDR5 läuft die Leistung um 40% wegbricht in 3D Spielen.

        Wir wissen also jetzt schon, dass sich Intel nicht verstecken muss. Intel hat aber zwei Spezialisierungen, wenig TDP und relativ langsame Speicheranbindung. Intel muss "nur" zusehen, dass ihr Chipdesign nach oben gut skaliert und dass die Speicheranbindung nicht zum Flaschenhals wird. Wenn das klappt wird man sagen können, dass Intel gemessen am Stromverbrauch seiner Karten sich nicht hinter AMD und Nvidia verstecken wird.

        Vorsichtig optimistisch könnte man werden, wenn man bedenkt wie sehr die 1030 einbricht, wenn sie nur an DDR4 Speicher hängt. Die HD620 ist was die Scorerpunkte pro Watt angeht gleichauf mit Nvidia obwohl man die viel langsamere Speicheranbindung hat. Es zeichnet sich ein wenig ab, dass Intel mit Nvidia mithalten kann. Dann kommt das leidige Thema Treiber und das wird so viel getrickst, dass die Vergleichbarkeit wohl richtig leiden wird. Die kommenden Konsolen wollen dynamische Detailgrade besitzen je nachdem ob etwas in der Mitte vom Schirm ist oder am Rand.

        Ein denkbares Produkt von Intel wäre ein 120W Chip, bei dem 25W auf CPU entfallen und 95W auf die Grafikkarte. Das wäre eine CPU aus der T Serie (z.B. i5-6400T), 10 Generation 4 Kerne, 8 Threads und das äquivalent einer 1660, oder leicht darunter. Das ab Werk fest verlötet in einer Art NUC wie man es schon in Hades Canyon gesehen hat und plötzlich hat Intel ein Produkt das am PC Spielemarkt noch niemand bedient. Warum sich die Schlacht um die Krone bei der 2080 Titan geben? Die Konsolen zeigen, dass der Markt im Bereich der 300€ - 500€ Anschaffungen absolut existiert, er wird von PC Ausstattern einfach nicht bedient. Wenn so ein PC für 600€ dann drei Chiphersteller, fünf OEMs und zwei Distributoren hat die daran mitverdienen, dann bleibt nicht mehr viel Leistung übrig. Besonders nicht wenn man auf zwei verschiedenen Mainboards zwei Mal Spannungswandler für Chips verbaut, von denen jeder sein eigenes RAM hat. Das geht ins Geld und da ist die Lücke im Markt. Da ordne ich die jetzigen Intel Gerüchte ein. Ein Produkt, dass sich nicht an Leute richtet, die zwischen einer 2070 und einer 2080 schwanken, sondern Leute die einsteigen wollen und deren Spielegeschmack mit einer 200€ Karte vorerst ausreichend gut bedient ist. Besonders wenn der gesamte SpielePC von der Stange dann die 500€ Marke knackt und eine Art Massenprodukt werden kann, dass der SpielePC zur Zeit nicht ist.
      • Von Casurin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von DKK007
        Deshalb ist da auch eine Einstiegs-GPU im Bereich der 950 oder 1050ti zu erwarten.

        Wo genau die sich einordnet hängt natürlich auch von der TDP und damit dem Takt ab.
        Jap. Hoffentlich merkt Intel dann auch irgend wann das man vor allem beim Pentium/i3 eine starke iGPU schätzt.
        Bei nem i9 reicht wohl den meisten das absolute minimum - genug um noch basis-Sachen zu machen. Aber einen i3 kann man auch gut in enn HTPC reinstecken und da wäre dann eine gute iGPU wünschenswert für einfache Multiplayerspiele wie Rocket League.

        TDP - hm... gute Punkt.
        HD 630 kann sich bis zu 15W genehmigen für 1.2 GHz bei 24 CUs. Wenn man ähnliche effizienz annimmt wärens so um die 60W. da kommt dann etwas dazu für breitere Anbindung, Scheduler etc, aber auch ein bisschen weg wegen decodern und so.
        Ungefähr wirds schon in richtung 1050 gehen.
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