Intel Tiger Lake: 2020 mit starker Xe-iGPU
Intel hat Tiger Lake für das Jahr 2020 angekündigt. Auf dem Investor Meeting 2019 gab der Chiphersteller einen ersten konkreten Ausblick auf den Aufbau von Tiger Lake-U (Notebooks) und -Y (Einsteiger-Notebooks, 2-in-1-Geräte) gegeben. Zu vier Willow-Cove-Kernen gesellt sich in der GT2-Ausführung eine 96 EU starke iGPU - erstmals auf Basis der Xe-Architektur.
Ab Juni möchte Intel seine U-Prozessoren der Ice-Lake-Generation an Partner ausliefern, sodass im Sommer die ersten Notebooks mit den 10-nm-Vierkernern erscheinen können. Da Intel die Fertigung in 10 nm laut eigenen Aussagen mittlerweile in den Griff bekommen haben möchte, soll der Veröffentlichungszyklus neuer Prozessorgeneration wieder in einen jährlichen Rhythmus zurückwechseln. 2020 steht dementsprechend die dritte Prozessorreihe in 10 nm bereit, wenn man denn den fast komplett gestrichenen Cannon Lake mitzählen möchte. Zum Einsatz kommt dort der erste verbesserte 10-nm-Prozess 10+.
Intel stellt Tiger Lake-U für 2020 in Aussicht
Genauso wie Ice Lake scheint Tiger Lake jedoch erst einmal eine Sache für Mobile-Geräte zu werden. Auf seinem Investor Meeting 2019 sprach Intel lediglich Tiger Lake-U und Tiger Lake-Y an. Ersteres Suffix steht für die 15-Watt-Klasse, die in kleineren Notebooks, insbesondere der Ultrabook-Klasse, zum Einsatz kommt. Y-CPUs sind noch sparsamer und finden vorwiegend in 2-in-1-Geräten, teilweise auch reinen Tablets, Verwendung. Im Desktop soll es Gerüchten zufolge bei Comet Lake und Rocket Lake in 14 nm bleiben, um das aktuelle Taktniveau halten zu können.
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In der Präsentation gibt Intel an, dass Tiger Lake erstmals mit einer integrierten Grafikeinheit auf Basis der Xe-Architektur aufwartet, die unter Raja Koduri entwickelt wird. Aus den Fußnoten geht hervor, dass sowohl die U- als auch die Y-Version in einer 4+2-Konfiguration erscheinen sollen. Das bedeutet vier Rechenkerne und eine iGPU der GT2-Klasse. Schon vor einem halben Jahr bestätigte Intel den Einsatz von Willow-Cove-Kernen bei Tiger Lake, dem Nachfolger von Sunny Cove (in Ice Lake). Die GT2-iGPU soll aus 96 Ausführungseinheiten bestehen. Behält Intel den Aufbau mit acht ALUs pro EU bei, würde das 768 Shadern entsprechen - da die Xe-Architektur grundlegende Änderungen mitbringen wird, könnte sich die Konfiguration allerdings auch grundlegend ändern. Moderne De- und Encoder sowie Display-Anschlüsse sollen die Anzeige in 8K und 60 Fps ermöglichen.
Quelle: Intel
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Vierfache Grafikleistung gegenüber aktueller Generation
Intel spricht bei Tiger Lake-U von einer vierfachen Grafikleistung gegenüber Whiskey Lake-U, nennt bei ersterem Prozessor jedoch einmal eine 15 und einmal eine 25 Watt starke Ausführung, während Whiskey Lake-U sicher mit 15 Watt TDP konfiguriert ist. Die aktuelle Generation nutzt vier Rechenkerne, wie man sie schon von Skylake kennt, und eine 24 EU starke Gen-9.5-iGPU. Dazwischen wird sich nächstes Jahr Ice Lake-U mit vier Sunny-Cove-Rechenherzen und 64 Gen-11-EUs positionieren. Tiger Lake-Y wird erstmals vier Kerne in die Sub-10-Watt-Klasse bringen. Auch dort wird die GT2-iGPU genannt.

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Die Laptops mit nem großen i7 haben ja sehr oft auch eine dedizierte GPU mit dabei und eine große iGPU braucht nunmal auch Leistung und entsprechend bei auch großer CPU wird das ganze dann sehr schnell sehr warm.
Nach dem was ich so in den letzten Jahren gesehen habe kommt es wirklich immer wieder dazu das selbst im Desktop-Bereich die iGPU dann dazu beträgt das die CPU nicht mehr den vollen Turbo fahren kann, im mobilen Sektor ists dann noch schlimmer.
Aber bei nem kleinen 10W i3 wäre es weniger ein Problem die iGPU zu kühlen. Und an der Beliebtheit der Ryzen+Vega APUs sieht man ja auch das die Leute das durchaus haben wollen.