Intel Arctic Sound: Angebliche Vorstellung der Grafikkarten schon auf der CES 2019
Intel soll seine ersten Grafikkarten ungewöhnlich früh auf den Markt bringen. Die Gerüchteküche spricht von einer Vorstellung im Rahmen der CES im Januar 2019, nur rund drei Jahre nach dem Entwicklungsbeginn. Das Datum erscheint fast schon unrealistisch - sollte es sich bewahrheiten, könnte das vor allem für den HPC-Bereich bedeutend sein. Intels erste dGPU-Generation soll den Codenamen Arctic Sound tragen.
Es ist inzwischen offiziell bekannt, dass Intel an eigenständigen Grafikkarten arbeitet. Diese basieren nicht auf dem Larabee-Konzept mit vielen kleinen CPU -Kernen, sondern sollen waschechte GPUs darstellen. Die Entwicklung hat Ari Rauch eingeleitet, der seit Oktober 2015 Vice President und General Manager von Intels Visual and Parallel Compute Group ist. Gerüchten zufolge soll sich Intel zunächst primär auf den High-Performance-Computing-Markt fokussiert haben, den AMD mit Radeon Pro und Nvidia mit Tesla beziehungsweise Quadro bedient. Raja Koduri stieß im November 2017 als Chief Architect, Senior Vice President und General Manager der Core and Visual Computing Group zum Intel-Team und soll die Entwicklung von 3D-Ablegern für Spieler vorangetrieben haben. Die erste Generation eigenständiger GPUs entwickle Intel unter dem Codenamen Arctic Sound.
Von tweaktown.com stammt nun die Aussage, dass sich die Entwicklung ihrem Ende nähere und Intel seine ersten eigenständigen Grafikkarten bereits zur CES 2019 kommenden Januar vorstellen wolle. Unsicher sei sich die Webseite, ob es sich dann um Spieler-Grafikkarten oder HPC-Beschleunigermodelle handeln werde. In beiden Fällen wäre das eine rasante Entwicklung von zurzeit nicht einmal drei vollen Jahren. Das wäre machbar, vor allem wenn Intel seine iGPU-Architektur der Prozessoren als Basis genommen haben sollte, würden wir aber nicht unbedingt mit rechnen. Realistischer wäre das Bekanntgeben erster Details und einer Veröffentlichung weit später im kommenden Jahr oder 2020.
Vorherige Gerüchte gehen davon aus, dass Intel unter Arctic Sound Grafikkarten auf Basis mehrerer Siliziumchips in Form eines Multi-Chip-Moduls veröffentlichen könnte. Die Serienproduktion sollte demnach für das erste Halbjahr 2020 angesetzt sein. Mit einer breiten Verfügbarkeit wäre dann erst gegen Ende 2020, Anfang 2021 zu rechnen. Tweaktown.com lag bei Gerüchten zuletzt häufiger daneben - zunächst mit einer Vorstellung von Nvidias Turing auf der GTC 2018 und dann mit der Radeon-RX-500X-Serie, die letztendlich nur für OEMs veröffentlicht wurde.

Für jemanden der beim Kauf gerne auf dicke Hose macht, mag es Sinn machen einen Ferrari zu kaufen, weil die eben in der F1 gut fahren. Jemand, der vorher schaut was er braucht und was für seinen Anwendungszweck das beste ist, der entscheidet sich vermutlich anders. Aber das ist insgesamt kein gutes Beispiel weil eben ein solcher Käufer ganz sicher nicht aufs Geld schaut und sich eben noch einen alltagstauglichen Bock holt.
Bezogen auf Hardware sieht das ein wenig anders aus, macht aber einen 1060 kauf allein weil die Titan so geil ist, nicht sinnvoller.
Wenn jemand eine 1080TI kauft, weil die eben am besten ins Anwendungsprofil passt (oder eben die besagte 1060), dann ist das völlig in Ordnung. Wobei die Entscheidung entweder Custom 56er oder 1080TI auch nicht wirklich auf den gleichen Anforderungen basiert.
D.h. wenn jemand eben z.B. "bloß" 300€ für ne GraKa ausgeben will, dann sollte der schauen, was es da so gibt. Und da ist AMD und Nvidia mehr oder weniger gleichauf evtl. mit leichten Vorteilen für die AMD Karte. Sollte ich jetzt zu Nvidia greifen, weil deren Flagschiff stärker ist? Das wäre ja dämlich.
Oder macht wer seinen Autokauf davon abhängig wer gerade in der Formel 1 führt oder in der Ralley WM oder bei sonst nem Rennen? Das wäre ja auch das was die Firma gerade zu leisten in der Lage ist. Alternativ schau ich als Familienvater vor dem Kombikauf wer die größten Laster baut...
In meinem Fall als Linux Nutzer kommt eben z.B. noch als entscheidendes Argument die Treiberqualität hinzu. Da ist AMD klar im Vorteil und bietet ein zusätzliches Argument. Es muss eben jeder schauen was er braucht bzw will.
Wobei es schon lustig ist auf die Preispolitik von Nvidia zu schimpfen und dann mit einer Vega64 für 700€ zu liebäugeln. Da sind die Preise ja kein Stück besser!
Deine Bespielen sind aber gute genau dagegen. Motorsport ist Werbung für die Hersteller. Da sehen die Formel1 DTM etc und finden dann genau die Marke gut.
Das gleiche macht halt Nvidia:
guckt Mal wir haben den längeren Balken. Oder: guckt Mal bevor ihr OC benutzt sind unsere Karten effizient.
Oder: wenn ihr ein Spiel spielt steht vorher nutz NVIDIA als gamer!
Und man sieht es oft genug es funktioniert.
Ich hab auch eine 1080ti aber auch nur weil es ende Letzten Jahres keine Custom 56er gab.