Neue Geforce-GPUs: "Ada-Lovelace-Next" erst 2025?

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Geforce: "Ada Lovelace-Next" kommt erst 2025
Quelle: Nvidia

Die Nachfolgegeneration von Ada Lovelace oder Geforce RTX 4000 lässt offenbar länger auf sich warten, als man gewohnt ist. Damit weicht Nvidia leicht vom üblichen Zweijahresrhythmus ab.

Wer von den aktuellen RTX-4000-Grafikkarten auf Ada-Lovelace-Basis nicht wirklich überzeugt ist und auf die nächste GPU-Generation von Nvidia warten möchte, muss sich wohl länger als üblich in Geduld üben: Hardwareluxx ist im Rahmen der Veröffentlichung von KI-Trainingsergebnissen von "MLCommons", einem Konsortium für maschinelles Lernen, auf eine Präsentationsfolie von Nvidia gestoßen. Darauf sind die Release-Zeiträume für "Ada Lovelace-Next" und "Grace-Next" zu sehen.

Nächste Generation an Gaming-GPUs von Nvidia erst 2025

Bei "Ada Lovelace-Next" handelt es sich, wie der Name unschwer vermuten lässt, um den Nachfolger der aktuellen RX-4000-Serie von Nvidias Gaming-Grafikkarten. "Grace-Next" ist die nächste Generation der ARM-basierten Supercomputer-CPUs zur KI-Beschleunigung des kalifornischen Hardware-Herstellers. Der Nachfolger von Ada Lovelace soll 2025 auf den Markt kommen, während Grace-Next bereits für 2024 geplant ist.

Nvidia Roadmap bis 2026 - Präsentationsfolie. Quelle: Nvidia/Hardwareluxx Nvidia Roadmap bis 2026 - Präsentationsfolie. Das Geschäft mit KI-Beschleunigern boomt und bringt deutlich mehr Umsatz als Gaming-Grafikkarten. Nvidia hält sich zwar grob an einen Zwei-Jahres-Rhythmus bei der Veröffentlichung neuer GPU-Generationen, aber zwischen der RTX-3000 alias Ampere und der aktuellen RTX-4000-Serie vergingen bereits zweieinhalb Jahre. Rechnet man hypothetisch vom Release von Ada Lovelace im Oktober 2022 plus 30 Monate, so würde "Ada Lovelace-Next" Anfang 2025 erscheinen.

Kommt ein Ada-Lovelace-Refresh?

Damit lässt man dem Nachfolger des KI-Beschleunigers "Hopper-Next" den Vortritt, was betriebswirtschaftlich sicherlich Sinn macht. Für PC-Gaming-Enthusiasten stellt sich aber die Frage, was Nvidia in den Jahren 2023 und 2024 in Sachen Gaming-GPUs noch planen könnte. Für die RTX-3000-Serie ist kein Refresh erschienen, aber für Turing (RTX-20/GTX-16) sind Neuauflagen mit dem Zusatz "Super" auf den Markt gekommen. Ein Ada-Lovelace-Refresh könnte also noch folgen, gesicherte Informationen dazu gibt es aber noch nicht.

Quelle: Hardwareluxx via 3DCenter

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    • Kommentare (52)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von RX480
        War net die Produktion für Apple schon etwas zu spät um in den Produktzyklus zu passen?
        (logischerweise kommen die Anderen immer erst nach A dran)

        Und was bedeutet der neue AI-Hype für den Rest?
        Blockieren dann die Aufträge für die AI-Farmen die Waferkontingente, quasi Mining reloaded.
        Wg. der höheren Marge ist AI dann interessanter und die normalen Produkte bleiben auf der Strecke bzw.
        es gibt kaum Hoffnung auf normale Preise.(vllt. sollte man sich dann doch mit den reduzierten Abverkaufsmodellen
        eindecken und das Ganze aussitzen, ... geht natürlich nur, wenn man ein Modell mit genügend Vram wählt, z.Bsp.
        wäre vllt. aktuell ne 6700xt sinnvoller als ne 4060, weil deren Nachfolger noch ewig braucht)

        nVidia's NextGen wäre gem. regulärem Zyklus per se frühestens für 3Q24 vorgesehen gewesen, d. h. die Massenfertigung wäre erst in 2Q24 angelaufen.
        Zudem könnte man aus Kostengründen auch hier grundlegend die Anvisierung des günstigeren N3E vermuten. Beispielsweise den erklärte TSMC im April 2022 für in die Massenfertigung überführt in 2Q23 (also typischerweise zum Quartalsende , also um die Jahresmitte herum). Gemäß aktueller Aussage von TSMC (April 2023 auf ihrem Symposium) wird der N3E nun im 2HJ23 in die Massenfertigung überführt, ist man hier also konservativ, dann in 4Q23.
        Btw, der N3(B) wurde von TSMC noch in 4Q22, voraussichtlich zum Jahresende hin in die Massenfertigung überführt.

        Apple, wie schon erklärt, ist hier natürlich ein großer Faktor. Wenn/da die ihre Fertigung geschoben haben, dürften die als privilegierter TSMC-Kunde hier mit einem gewissen Vorrecht und Rabatten rechnen, d. h. das könnte einer Firma vie nVidia, die bei voller Umstellung auf 3 nm auch recht viele Kapazitäten benötigt, zu Problemen führen, zumal man sich hier zweifellos nicht auf einen Preiskampf einlassen will, weil der aufgrund von Apples Sonderstellung sehr teuer werden würde. Entsprechend würde ich vermuten, dass Kapazitäten zu einem wirtschaftlichen Preis ein wesentlicher Faktor für nVidia's Verschiebung sind (natürlich immer vorausgesetzt, dass diese nun auch so tatsächlich stattfinden wird). **)

        Zu deiner unteren Frage, schwierig, da es hier zwar viele lose Informationsschnipsel zu gibt, aber von niemandem was wirklich belastbares. Was man aber bspw. direkt aus nVidia's Aussagen ableiten kann: Ja, der AI-Boom in Verbindung mit AMDs mangelnder Konkurrenzfähigkeit belastet Gamer auf jeden Fall, denn nVidia selbst erklärte, dass sie Kontingente ihrer großen Chips (AD102, AD103, ...) in Teilen verstärkt zu den professionellen Produkten umleiten, da sie den Bedarf dort nicht gedeckt bekommen. Das bedeutet auch, dass sie auf der anderen Seite wenig Grund haben, hier dem Consumer-Markt mit attraktiveren Preisen entgegen zu kommen (oder bspw. mit mehr Speicher, ist am Ende aber alles das gleiche, weil mehr Speicher = mehr Wafer-Flache & mehr GDDR = mehr Kosten = weniger Marge).
        Man darf wirklich hoffen, dass AMD nun mit RDNA4 mal wirklich den lange erwarteten Hammer rausholt *), denn solange nVidia den PC-GPU-Markt uneingeschränkt dominiert, haben die da relativ freie Hand.

        *) Und vielleicht auch, dass Xe/ARC Battlemage auch ein ordentlicher Schritt Vorwärts wird ggü. Alchemist. Letzten Endes dampft es sich hier auf das abgedroschene Sprichwort "Konkurrenz belebt das Geschäft" ein und nVidia kann sich dann überlegen ob sie a) entweder der von MLiD kolportieren Aussage folgen werden und ihr Geschäftsfeld eher in das AI-Segment verlagern oder b) dann tatsächlich mit konkurrenzfähigen, P/L-technisch gut platzierten Produkten um die Gunst der Gamer werben ...

        **) Dagegen bei Hopper sind sie in Zugzwag und müssen in 2024 aktualisieren, da der AI-Boom nicht auf sie warten wird und irgendwann (nächstes Jahr, in zwei oder drei Jahren?) auch absehbar abflauen wird, d. h. man wird versuchen von diesem großen Kuchen so viel wie nur möglich mitzunehmen und sich entsprechend zu etablieren.
        Btw, AMD spielt hier in diesem Jahr noch keine nennenswerte Rolle, da die neuen 300er-Instinct's faktisch erst im nächsten Jahr ausgeliefert werden, d. h. hier wird man sich dann schon absehbar mit nVidia's Hopper-Next messen müssen, aber AMD ist ja nicht die einzige Firma, die hier was vom Kuchen abhaben will. Hier gibt es auch diverse Hersteller, die teilweise mit speziellen, hochoptimierten ML-Beschleunigern um die Gunst der Kunden buhlen.

        Abschließende Anmerkung: Die Begründung hier erschließt sich mir nicht:
        "Bsp. wäre vllt. aktuell ne 6700xt sinnvoller als ne 4060, weil deren Nachfolger noch ewig braucht"
        Die AMD-Karte erscheint grundsätzlich sinnvoller, sofern man nicht zwingend nVidia-spezifisches Feature-Set im Auge hat oder auf Raytracing fokussiert ist (wobei selbst im regulären Raytracing ist der Vorsprung eher klein, weil nVidia die 4060er ordentlich zurechtgeschrumpft hat, absehbar weil AMD dem ebenso nichts Besseres entgegenstellt, da die RX 7600 ein ebensolcher "Krüppel" ist ).
        Die alte AMD-Karte hat 12 GB VRAM und kostet nur wenig mehr und bietet typischerweise etwas mehr Rasterizerleistung, also sind die wenigen paar Euro, die man draufzahlt, gut investiert. Da hat es bei der Bewertung nichts damit zu tun, wann ein etwaiger Nachfolger kommen mag, zumal es ja keine rabattierte Upgrademöglichkeit gibt, weder bei dem einen noch dem anderen Hersteller.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von RX480
        War net die Produktion für Apple schon etwas zu spät um in den Produktzyklus zu passen?
        (logischerweise kommen die Anderen immer erst nach A dran)

        Und was bedeutet der neue AI-Hype für den Rest?
        Blockieren dann die Aufträge für die AI-Farmen die Waferkontingente, quasi Mining reloaded.
        Wg. der höheren Marge ist AI dann interessanter und die normalen Produkte bleiben auf der Strecke bzw.
        es gibt kaum Hoffnung auf normale Preise.(vllt. sollte man sich dann doch mit den reduzierten Abverkaufsmodellen
        eindecken und das Ganze aussitzen, ... geht natürlich nur, wenn man ein Modell mit genügend Vram wählt, z.Bsp.
        wäre vllt. aktuell ne 6700xt sinnvoller als ne 4060, weil deren Nachfolger noch ewig braucht)

        nVidia's NextGen wäre gem. regulärem Zyklus per se frühestens für 3Q24 vorgesehen gewesen, d. h. die Massenfertigung wäre erst in 2Q24 angelaufen.
        Zudem könnte man aus Kostengründen auch hier grundlegend die Anvisierung des günstigeren N3E vermuten. Beispielsweise den erklärte TSMC im April 2022 für in die Massenfertigung überführt in 2Q23 (also typischerweise zum Quartalsende , also um die Jahresmitte herum). Gemäß aktueller Aussage von TSMC (April 2023 auf ihrem Symposium) wird der N3E nun im 2HJ23 in die Massenfertigung überführt, ist man hier also konservativ, dann in 4Q23.
        Btw, der N3(B) wurde von TSMC noch in 4Q22, voraussichtlich zum Jahresende hin in die Massenfertigung überführt.

        Apple, wie schon erklärt, ist hier natürlich ein großer Faktor. Wenn/da die ihre Fertigung geschoben haben, dürften die als privilegierter TSMC-Kunde hier mit einem gewissen Vorrecht und Rabatten rechnen, d. h. das könnte einer Firma vie nVidia, die bei voller Umstellung auf 3 nm auch recht viele Kapazitäten benötigt, zu Problemen führen, zumal man sich hier zweifellos nicht auf einen Preiskampf einlassen will, weil der aufgrund von Apples Sonderstellung sehr teuer werden würde. Entsprechend würde ich vermuten, dass Kapazitäten zu einem wirtschaftlichen Preis ein wesentlicher Faktor für nVidia's Verschiebung sind (natürlich immer vorausgesetzt, dass diese nun auch so tatsächlich stattfinden wird). **)

        Zu deiner unteren Frage, schwierig, da es hier zwar viele lose Informationsschnipsel zu gibt, aber von niemandem was wirklich belastbares. Was man aber bspw. direkt aus nVidia's Aussagen ableiten kann: Ja, der AI-Boom in Verbindung mit AMDs mangelnder Konkurrenzfähigkeit belastet Gamer auf jeden Fall, denn nVidia selbst erklärte, dass sie Kontingente ihrer großen Chips (AD102, AD103, ...) in Teilen verstärkt zu den professionellen Produkten umleiten, da sie den Bedarf dort nicht gedeckt bekommen. Das bedeutet auch, dass sie auf der anderen Seite wenig Grund haben, hier dem Consumer-Markt mit attraktiveren Preisen entgegen zu kommen (oder bspw. mit mehr Speicher, ist am Ende aber alles das gleiche, weil mehr Speicher = mehr Wafer-Flache & mehr GDDR = mehr Kosten = weniger Marge).
        Man darf wirklich hoffen, dass AMD nun mit RDNA4 mal wirklich den lange erwarteten Hammer rausholt *), denn solange nVidia den PC-GPU-Markt uneingeschränkt dominiert, haben die da relativ freie Hand.

        *) Und vielleicht auch, dass Xe/ARC Battlemage auch ein ordentlicher Schritt Vorwärts wird ggü. Alchemist. Letzten Endes dampft es sich hier auf das abgedroschene Sprichwort "Konkurrenz belebt das Geschäft" ein und nVidia kann sich dann überlegen ob sie a) entweder der von MLiD kolportieren Aussage folgen werden und ihr Geschäftsfeld eher in das AI-Segment verlagern oder b) dann tatsächlich mit konkurrenzfähigen, P/L-technisch gut platzierten Produkten um die Gunst der Gamer werben ...

        **) Dagegen bei Hopper sind sie in Zugzwag und müssen in 2024 aktualisieren, da der AI-Boom nicht auf sie warten wird und irgendwann (nächstes Jahr, in zwei oder drei Jahren?) auch absehbar abflauen wird, d. h. man wird versuchen von diesem großen Kuchen so viel wie nur möglich mitzunehmen und sich entsprechend zu etablieren.
        Btw, AMD spielt hier in diesem Jahr noch keine nennenswerte Rolle, da die neuen 300er-Instinct's faktisch erst im nächsten Jahr ausgeliefert werden, d. h. hier wird man sich dann schon absehbar mit nVidia's Hopper-Next messen müssen, aber AMD ist ja nicht die einzige Firma, die hier was vom Kuchen abhaben will. Hier gibt es auch diverse Hersteller, die teilweise mit speziellen, hochoptimierten ML-Beschleunigern um die Gunst der Kunden buhlen.

        Abschließende Anmerkung: Die Begründung hier erschließt sich mir nicht:
        "Bsp. wäre vllt. aktuell ne 6700xt sinnvoller als ne 4060, weil deren Nachfolger noch ewig braucht"
        Die AMD-Karte erscheint grundsätzlich sinnvoller, sofern man nicht zwingend nVidia-spezifisches Feature-Set im Auge hat oder auf Raytracing fokussiert ist (wobei selbst im regulären Raytracing ist der Vorsprung eher klein, weil nVidia die 4060er ordentlich zurechtgeschrumpft hat, absehbar weil AMD dem ebenso nichts Besseres entgegenstellt, da die RX 7600 ein ebensolcher "Krüppel" ist ).
        Die alte AMD-Karte hat 12 GB VRAM und kostet nur wenig mehr und bietet typischerweise etwas mehr Rasterizerleistung, also sind die wenigen paar Euro, die man draufzahlt, gut investiert. Da hat es bei der Bewertung nichts damit zu tun, wann ein etwaiger Nachfolger kommen mag, zumal es ja keine rabattierte Upgrademöglichkeit gibt, weder bei dem einen noch dem anderen Hersteller.
      • Von Gast1748380205
        Zitat von gerX7a
        Das dürfte in etwa des Pudels Kern sein und btw., 3 nm bei TSMC sind nicht spät dran und kämpfen bspw. auch mit keinem schlechten Yield. Der N3(B) wurde noch Ende 2022 in die Massenfertigung überführt, ist jedoch noch verhältnismäßig teuer und zudem ist bekannt, dass Apple den Großteil der Kontingente gebucht hat, d. h. man wird hier mit dem Premium-Kunden Apple in 2024 konkurrieren müssen, was man sicherlich vermeiden will. TSMC selbst erklärt, dass erster, echter Revenue aus 3 nm überhaupt erst ab 3Q23 zu erwarten ist, aber nur einen vergleichsweise kleinen Teil ausmachen wird, da die meisten Kunden auf den erst Ende 2023 kommenden N3E setzen werden, der etwas gelockerte Design Rules (und weniger EUV) und damit einhergehend etwas niedrigere Kosten mitbringen wird. Zudem ist ebenso bekannt, dass auch Intel 3 nm-Kapazitäten gebucht hat, d. h. es wird alleine schon kapazitätstechnisch eng für nVidia und das drückt auch auf die Kosten, während gleichzeitig TSMC das Wafer-Volumen erst schrittweise ausbaut.
        Da man hier derzeit keine echte Konkurrenz durch AMD mit RDNA3 hat (deren GPUs werden trotz der grundsätzlich guten Leistungswerte nicht umsonst immer billiger) scheint man zu denken etwas mehr Zeit zu haben, wenn diese Slide also wirklich zutreffen sollte, mehr Zeit um die teuere Erstnutzung der 3 nm Apple und einige anderne ausgewählten, volumentechnisch weitaus kleineren Kunden zu überlassen und damit die Kosten zu optimieren. In 2025 könnte man dann gleich den Sprung auf 3 nm gehen, was ihnen auch mehr Spielraum beim Leistungszugewinn pro Gen bieten würde, denn nur ein Wechsel auf einen der N4-Prozesse und der nachgesagte, umfangreiche Architekturumbau würden die Möglichkeiten dann doch deutlich beschränken. Mit einem Full-Node-Sprung auf 3 nm hätte man dann weitaus mehr Spielraum und könnte sich auch die Konkurrenz vom Hals halten, selbst wenn man bspw. ein halbes Jahr später veröffentlichen würde, da AMD, wenn sie RDNA4 in 2024 (2HJ24) veröffentlichen werden, gesichert nur einen 4 nm-Node, also eine verbesserte 5 nm-Iteration verwenden werden und zudem absehbar wesentliche Teilbereich auch wieder in älteren Nodes gefertigt werden.

        Zudem, wie schon nachzulesen war, hat hier nVidia bspw. derzeit noch relativ viel Absatzspielraum, einerseits durch Umleitung in professionellen Produkte und auch im Consumer-Portfolio selbst ist noch Platz, so bspw. für eine RTX 4090 Ti oder eine 4080 Ti mit 20 GB im HighEnd, während AMD hier keinen nennenswerten Spielraum hat und schlicht nur die GPUs für einen immer günstigeren Preis anbieten kann um etwas absetzen zu können.
        (AMD wird sich wohl kaum die Arbeit machen noch zu versuchen den Hardware-Bug in Navi31 auszubügeln, weil das bei deren geringen Absatzzahlen zu kostspielig wäre, d. h. da ist voraussichtlich kein neues Design mehr im HighEnd zu erwarten, zumal das auch grundsätzlich keine großen Leistungssprünge machen könnte.)

        *) Zu einer anderen Frage: Von Blackwell ist hier voraussichtlich nicht die Rede, weil Blackwell mit hoher Wahrscheinlichkeit der 2024er-H100-Nachfolger ist, also Hopper-NextGen. Hier könnte nVidia durchaus in die Vollen gehen, da das Produktionsvolumen kleiner ist und derartige Produkte für teilweise bis zu 30.000 US$ pro SKU verkauft werden, d. h. hier wäre eine frühzeitige Verwendung von bspw. 3 nm eher möglich.

        **) Zudem könnte man mit Blick auf 2025 auch einwerfen, dass es vor etlichen Wochen schon mal ein Gerücht gab, dass nVidia nicht vor 2025 3 nm nutzen wird. Auch das würde noch einmal zu diesem möglichen "Verschiebnungsplan" passen (wenn man bei dieser Aussage davon ausgeht, dass diese sich bspw. explizit auf Consumer-Produkte bezog, denn für Blackwell halte ich 3 nm zwar nicht für gesichert aber zumindest deutlich wahrscheinlicher ... wobei aber immer noch die Frage offen ist, wie viel an Kapazitäten überhautp seitens TSMC bereitstünde; vielleicht ist die Verfügbarkeit ja derart begrenzt und die damit verbundenen Kosten in 2024 derart hoch, dass auch Hopper-NextGen noch ein N4-Derivat nutzen wird?).
        Huang sprach kürzlich noch explizit davon, dass die NextGens bei TSMC gefertigt werden, d. h. 2024/25er Produkte wird man wohl vorerst eher nicht bei/von Samsung gefertigt sehen, obwohl die prozesstechnisch wieder aufzuholen scheinen.

        ***) Im Vergleich zum N5 gibt TSMC Daten der folgenden Art für den N3E aus: Speed +18 %, Power Reduction 32 %, Logic Density 1,6x bzw. Chip Density 1,3x.
        Im 2HJ24 soll zudem der N3P in die Fertigung überführt werden, der jedoch für etwaige nVidia-Produkte im 1HJ25 eher unwahrscheinlich/zu spät sein dürfte, d. h. wenn, dann sollte es der N3E oder wieder eine semi-custom Adaption davon für nVidia werden.
        Da gibt es auch andere Aussagen:

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      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Zitat von LastManStanding
        Seit Jahren ist auch irgendwie Kaum ein Spiel dabei was mich interessiert und auf PC verfügbar, wo ich sage jetzt rüste ich Auf, trotz der neuen Kunstvollen PreisGestaltung
        Das ist auch der Grund, weshalb ich trotz 8GB-Karte momentan keinen großen Drang versprüre aufzurüsten.
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        Tja wird Garantiert entsprechend den "Klassen" wieder ne ecke Teurer!

        Mir ist es in den Letzen Jahren einfach vergangen die Kohle für so extrem kurzlebeige Dinge, ohne weiteren Nutzen außer Spielen rauszuhauen.
        Seit Jahren ist auch irgendwie Kaum ein Spiel dabei was mich interessiert und auf PC verfügbar, wo ich sage jetzt rüste ich Auf, trotz der neuen Kunstvollen PreisGestaltung
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Ich nutze noch eine 3070 und bis 2025 werde ich definitiv nicht mehr warten. Die nächste GPU wird dann wohl eine AMD oder Intel werden.
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