Arctic & Jupiter Sound: Intel bestätigt die Entwicklung von eigenständigen GPUs unter Raja Koduri
Im Rahmen der CES 2018 hat Intel bestätigt, dass unter dem Neuzugang Raja Koduri nicht nur GPUs für Beschleunigerkarten (Stichwort Machine Learning), sondern auch für 3D-Aufgaben im Endkundenbereich entwickelt werden sollen. Mit der Gen 12 alias Arctic Sound wolle Intel die Radeon RX Vega M auf den aktuellen 8000G-APUs mit einer eigenständigen GPU aus eigenem Hause ersetzen.
Im November hat Intel die Anstellung von Raja Koduri bestätigt, nachdem er seinen Posten als Leiter der Radeon Technologies Group bei AMD aufgegeben hat. Als Senior Vice President leitet er die neue Core and Visual Computing Group. In der damaligen Pressemitteilung erklärte Intel, dass Koduri an hauseigenen eigenständigen ("discrete") Grafikeinheiten arbeiten wird - der Wortlaut deutete an, dass es neben Beschleunigerkarten auch Grafikkarten zur 3D-Berechnung geben soll, final bestätigt wurde das aber nicht.
Auf dem 16. jährlichen Tech Forum von J.P. Morgan im Rahmen der CES 2018 wurde Gregory M. Bryant, Senior Vice President und General Manager von Intels Client Computing Group, explizit auf die Entwicklung von eigenständigen GPUs angesprochen (im Webcast ab ca. 25:30, etwas ungenaues Transkript bei seekingalpha.com). In Zusammenhang von Kaby Lake-G, den Vierkern-CPUs mit AMDs Radeon RX Vega M, heißt es wortwörtlich: "Offensichtlich sind wir bemüht, die Leistung unserer integrierten Grafik zu verbessern, und schlussendlich wollen wir wieder in die dedizierte Grafik". Auf die Folgefrage, wie die Strategie bei den eigenständigen GPUs nach der Anstellung von Koduri aussehe, antwortete Bryant: "Sie ist großartig".
Ebenfalls ein gutes Zeichen ist, dass Koduri mit seiner Core and Visual Computing Group bereits eng mit der Client Computing Group zusammenarbeite - Letztere ist schließlich explizit für den Endkundenbereich zuständig. Laut Bryant soll schon kurzfristig die Leistung der eigenen Grafik "dramatisch" verbessert werden. Das 3DCenter-Mitglied gmb hat passend dazu eine Patch-Serie ausfindig gemacht, die für die GPU Gen 11 in Ice Lake gedacht ist. Eine GPU-Slice, wie Intel sie nennt, soll von da an acht Sub-Slices aufweisen. Behält der Chiphersteller den groben Aufbau bei, würde das für die GT2-iGPU mit einer Slice, wie sie üblicherweise die Desktop-CPUs verwenden, 64 statt 24 Ausführungseinheiten (Execution Units, EUs) mit 512 Shadern bedeuten. Die GT3 hätte mindestens doppelt so viele.
Ashrash Eassa von fool.com möchte derweil in Erfahrung gebracht haben, dass Intel mit der GPU-Gen 12 eine erste eigenständige GPU unter dem Codenamen Arctic Sound plane. Sie soll wie die aktuelle Radeon RX Vega M über die EMIB an Prozessoren angeschlossen werden, also ohne Interposer auf demselben Package sitzen. Den Gen-13-Nachfolger entwickle Intel unter dem Codenamen Jupiter Sound. Die 12. Gen dürfte die erste darstellen, auf die Koduri einen größeren Einfluss hat. Die 10. erscheint mit Cannon Lake, der nur noch einen kleinen Teil von Intels Roadmap ausmachen soll. Ice Lake dürfte die Gen 11 in sich tragen und wurde ebenfalls schon weitgehend fertig entwickelt.

Nein, mein Zitat von Dir selbst passte schon. ^^
Mein Deutsch-Leistungskurs im Abi vor 5 Jahren, ist schon etwas her.
Aber so langsam glaube ich, dass so einen Kurs hier einige nötig hätten. ^^
"Kein Know How" und "Expertise hält sich in Grenzen" sind für MICH 2 total unterschiedliche Dinge. Oder ist für dich ein leeres Glas Bier dasselbe wie ein drittelvolles Glas Bier?
Und dann lies bitte mal den Kommentar von DaStash. Also ICH hab das definitiv nicht verzapft. Und den Beitrag von DaStash habe ich ehrlich gesagt übersehen
MfG