AMD Fidelity FX Super Resolution: Support auch für Radeon RX 480 & RX 470
AMD hat die Unterstützung der kommenden Grafiktechnologie Fidelity FX Super Resolution (FSR) bis zurück zur Radeon RX 480 und RX 470 angekündigt.
Ab dem 22. Juni soll AMDs Performance-steigerndes und bildverbesserndes DLSS -Pendant namens Fidelity FX Super Resolution (FSR) verfügbar werden und dabei bekanntlich nicht nur mit Konkurrenzprodukten funktionieren, sondern auch mit einigen älteren Grafikkartenmodellen aus eigenem Hause, während Nvidias Technologie auf neuere RTX-Grafikkarten beschränkt ist.
Im Rahmen der Präsentation während der Computex-Keynote enthüllte AMDs Scott Herkelman, dass dabei die Modellreihen Radeon RX 6000, RX 5000, RX 500 und RX Vega unterstützt werden sollen, ebenso wie APUs mit Vega-Grafik. Die RX-400-Reihe wurde jedoch nicht genannt, obwohl sie im Wesentlichen die gleichen "Polaris"-GPUs wie die RX-500-Serie verwendet. Nun hat AMD in einer Stellungnahme auf Reddit.com in Person von Community Manager Mickey Molad die Support-Bestätigung nachgereicht:
"Ich wollte nur die Nachricht weitergeben, dass wir die Liste der kompatiblen AMD-Grafiken für Fidelity FX Super Resolution (FSR) aktualisieren, um die Radeon RX 470 und RX 480 aufzunehmen. Wir gehen davon aus, dass die Website in Kürze mit dieser Information aktualisiert wird und wollten sicherstellen, dass Sie darüber informiert sind. Wir freuen uns darauf, dass Sie alle FSR am 22. ausprobieren können"
Wie Videocardz.com anmerkt, bestätigt diese Aussage allerdings nicht, ob FSR auch für die alten Mittelklassemodelle RX 560 und RX 550 kommen wird. Sobald der Open-Source-Code für Entwickler verfügbar ist, dürfte es jedoch interessant werden, da die Technologie grundlegend von allen DirectX 12/11- und Vulkan-fähigen GPUs unterstützt wird, was auch Intel-IGPs und Einsteiger-GPUs von Nvidia einschließen soll.
Technologien im Vergleich
AMD hatte sich dabei kürzlich mit Epic zusammengetan, um die hauseigenen GPUs für die Temporal Super Resolution (TSR) der Unreal Engine 5 zu optimieren, die bei statischen Bildern sehr gute Ergebnisse zeigt, aber in Bewegung an Qualität verliert. FSR verwendet im Gegensatz zu Nvidias DLSS 2.0 keine Bewegungsvektoren, während weder FSR noch TSR Algorithmen verwenden, die wie bei DLSS durch Training mit neuronalen Netzwerken beziehungsweise maschinelles Lernen angereichert wurden. Ein erster FSR-Vergleich zeigte kürzlich hinsichtlich der Bildqualität Schwächen, jedoch müssen finale Tests bei Erscheinung und in verschiedenen Spielen abgewartet werden.
Es gibt aber noch andere Technologien wie Radeon Boost, das die Auflösung bei Bewegung dynamisch anpasst, oder Sapphires Trixx Boost, das im Grunde eine angepasste Auflösung erzeugt und optional das Bild mit AMD-Schärfefiltern verbessert. Videocardz.com hat auch eine aufschlussreiche Übersicht erstellt, die die aktuellen Grafiktechnologien zur auflösungsbasierten Verbesserung von Bildqualität und Performance gegenüberstellt:
Quelle: Videocardz.com
AMD Fidelity FX Super Resolution: Support auch für Radeon RX 480 & RX 470
Was du zu implizieren versuchst, wäre in etwa so, als wenn du dir einen neuen Golf kaufst und dir VW im Kleingedruckten explizit verbietet mit dem Fahrzeug Personen zu befördern, deren Namen Thomas, Sandra oder Maria lauten.
Und die Unterstützung bzw. hier Bennung von Produkten aus dem eigenen Portfolio kann einmal mehr in keinster Weise als Begründung herhalten für die "Ernsthaftigkeit bzgl. eines offen Standard", lol.
Wie schon erklärt hat AMD schlussendlich keine andere Wahl, wenn sie auf dem PC nicht erneut mit einer SW-Entwicklung an Grenzen stoßen wollen, denn sie kommen viel später in den Markt als die Konkurrenz, die aktuell weitaus verbreiteter ist (sowohl SW- als auch HW-seitig) und den Leistungsstandard definiert. Da kann man eine proprietäre Lösung nur mit einer entsprechenden Marktmacht nachträglich platzieren und die fehlt AMD schlicht, gerade auf dem PC-Markt, wo sie weit hinter nVidia rangieren.
Zudem läge das auch nicht wirklich in nVidia's Interesse hier was zu blockieren, noch dazu, wenn sie von ihrer eigenen Lösung überzeugt sind und die möglicherweise gar weiterhin als führend betrachten.
Darüber hinaus bleibt immer noch die Frage, welche Eingangsdaten AMDs FSR verwendet, denn nVidia könnte hier gar ein internes Mapping auf die Tensor Cores und im weitreichensten Fall gar ein Mapping auf ihr DLSS vornehmen und damit vielleicht ein performanteres Endergebnis abliefern. Ist bisher aber reine Spekulation und hängt von der grundsätzlichen Ähnlichkeit der Eingangsdaten ab, jedoch ist die genaue Implementation bei AMD noch unbekannt. Absehbar wird man dazu sicherlich auch im Laufe der nächsten Wochen was von nVidia hören (und sehen) und dann wird man mehr wissen.
Da wäre ich mit meinem ollen 1080 Laptop und 1070 im HTPC schwer angepisst.