Gothic Remake: Was hat das alles mit Barock zu tun?

9
News Jacqueline Brosch Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 49,99 €
Gothic Remake: Was hat das alles mit Barock zu tun?
Quelle: THQ Nordic

Das Gothic Remake soll sich visuell stärker am Barock orientieren. Entwickler sprechen von Licht, Farbe und Kontrasten als zentrale Gestaltungselemente.

Mit dem Gothic Remake verfolgt Entwickler Alkimia Interactive offenbar einen neu definierten visuellen Ansatz. In einem aktuellen Einblick in die Entwicklung wird die künstlerische Ausrichtung konkret benannt. Demnach orientiere sich das Art-Design am Barock, insbesondere an dessen Umgang mit Licht, Farbe und starken Kontrasten.

Laut den Entwicklern habe das Team zu Beginn des Projekts die ursprünglichen Gothic-Spiele erneut analysiert, um eine belastbare Grundlage zu schaffen. Dabei sei aufgefallen, dass Erinnerungen an das Original häufig idealisiert ausfallen. Das Remake soll deshalb nicht nur modernisieren, sondern auch interpretieren und erweitern.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Ein zentraler Bestandteil dieser Neuinterpretation ist die visuelle Gestaltung der Spielwelt. Der Barock dient hier als übergeordnetes Stilmittel, das verschiedene Aspekte verbindet. Dazu zählen dynamische Lichtverhältnisse, komplexe Wettereffekte sowie bewusst gesetzte Farbkontraste. Tageszeit, Wetterlage oder Umgebung beeinflussen demnach direkt die Wahrnehmung der Spielwelt. Regen, Nebel oder Gewitter sollen nicht nur Atmosphäre erzeugen, sondern auch das visuelle Gesamtbild prägen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Parallel dazu arbeitet das Team an einer deutlich höheren Detailtiefe. Während das Original technisch stark limitiert war, versucht das Remake, die damaligen Designideen stärker herauszuarbeiten. Charaktere, Gebäude und Umgebungen werden umfangreicher gestaltet, ohne die Wiedererkennbarkeit zu verlieren. Bekannte Orte wie Klöster oder Tempelanlagen sollen neu interpretiert werden, gleichzeitig aber ihre Funktion und Identität behalten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Figuren. Laut Entwicklerangaben entstehen rund 60 zentrale Story-Charaktere sowie mehrere hundert Nebenfiguren. Um diese Vielfalt umzusetzen, kommt ein modulares System zum Einsatz, das unterschiedliche Gesichter, Kleidung und Ausrüstung kombiniert. Ziel ist es, jede Figur individuell wirken zu lassen. Zusätzliche Details wie Tattoos oder spezifische Ausrüstungsvarianten sollen die Zugehörigkeit zu Fraktionen unterstreichen. Auch spielmechanisch sollen sich Veränderungen ergeben. Das Rüstungssystem wird erweitert und erlaubt Anpassungen über rein kosmetische Änderungen hinaus. Verschiedene Modifikationen sollen sich direkt auf Werte wie Verteidigung oder Bewegung auswirken.

Was halten Sie von den geplanten Überarbeitungen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: THQ Nordic Inside

9
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nikioko Schraubenverwechsler(in)
        Naja, ich denke mal, nach dem Erfolg von Clair Obscur war es Alkimia wichtig, darauf hinzuweisen, dass sich die Beleuchtung und Farbgebung an der barocken Malerei orientiert, also Rembrandt etc.
      • Von Nikioko Schraubenverwechsler(in)
        Naja, ich denke mal, nach dem Erfolg von Clair Obscur war es Alkimia wichtig, darauf hinzuweisen, dass sich die Beleuchtung und Farbgebung an der barocken Malerei orientiert, also Rembrandt etc.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Das Kloster wird neu interpretiert? Gut! Das war viel zu sehr an christliche Missionen in Südamerika und Asien orientiert. In Mitteleuropa (Stimmung/Wetter und eigentlich Ruhrpott) gabs das nicht in weiß.
      • Von parzival_85 PC-Selbstbauer(in)
        Ich kann es mir gut vorstellen, gerade bei Gomez und seinen Konsorten, die sind ja als Erzbarone auch sehr pralerisch und pompös angelegt, ohne die technischen Begrenzungen von vor 25 Jahren lässt sich das besser rausarbeiten. Vom Stil hätte es auch späte Renaissance sein können.
        Beim Rest der Welt weiß ich noch nicht, wir ich mir da Barock vorstellen soll, gerade im Sumpflager und bei den Orks. Ich bin gespannt wie es rüber kommen wird.
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Barock im Universum von Gothic? Tue ich mich irgendwie schwer, das zu verstehen. Es sind ja nicht Licht und Farben, es sind Gebäude, Kleidung, Charakter.
        Na mal schauen wie sich das Gesamtkunstwerk formt, das dann im Auge des Betrachters liegt.
      • Von Ulathar Freizeitschrauber(in)
        Und wenn sie es Tüdelü nennen, mir egal. Visuell sagt mir das bisher Gesehene sehr zu. Rest muss sich noch beweisen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk