Gothic Remake versus Gothic 1: Absage an Mini-Map, Ausbau von Questlog, Crafting und mehr
Gothic Remake nähert sich der Zielgeraden. Im Interview gehen die Entwickler von Alkimia Interactive auf die Unterschiede zum Original ein.
Was lange währt, wird hoffentlich gut: Am 5. Juni, mehr als 25 Jahre nach dem Original von Piranha Bytes, geht Gothic Remake an den Start. Welche Änderungen darf der Rollenspieler erwarten - neben dem bereits bekannten Tauchen?
Mini-Map wurde verworfen
Auch wenn Alkimia schon mehrmals die Unterschiede zum originalen Gothic 1 erläutert hat, kommt das Interview zwischen PC Gamer und Game Director Reinhard Pollice genau richtig, um sein Wissen etwas aufzufrischen. Diskutiert wurde unter anderem eine optionale Mini-Map. Letztlich hat man sich aber dagegen entschieden, weil es sich "nicht richtig anfühlte". Der Spieler muss also weiterhin die Karte aufrufen. Auch beim Thema Aktivitäten bleibt man eher konservativ. Angedachte Minispiele hat man wieder verworfen, ein Karten- oder Angel-Minispiel könnte aber nachgeliefert werden.
Keine Änderungen gibt es auch beim grundsätzlichen Erlebnis: Gothic sei ein "authentisches und düsteres mittelalterliches Rollenspiel", das gilt primär für die deutsche Fassung. Die englischen Texte waren damals "qualitativ schwankend", was man mit dem Remake adressiert hat, um den "unverwechselbaren Arbeiterklassen-Ton" rüberzubringen. Geändert wurde aber das Questlog, das beim Original schnell unübersichtlich wurde. Zur Auswahl stehen nun ein "tagebuchartiges Questlog" oder eine Übersicht mit aktuellen Zielen. Verworfen hatte man dagegen frühe Überlegungen in Richtung Charakteranpassungen.
"Starke Erweiterungen" gibt es beim Craftingsystem. So wurde das Schmiedesystem für Waffen ausgebaut, außerdem wurde das Alchemiesystem zum Herstellen von Zauberrollen ergänzt. Das Kochen sei umfangreicher geworden; hier gilt es, Rezepte zu finden. Keine Abstriche gibt es beim Gothic-typischen NPC-Verhalten und deren Tagesabläufen. Im Interview versichert Reinhard Pollice, dass die Nichtspielercharaktere nicht nur Bücher lesen, kochen oder trainieren, sondern auch weiter urinieren. "Ja, sie pinkeln definitiv noch an die Wand", so der Game Director.
🔔 Keine Hardware- und Gaming-News mehr verpassen
Folgen Sie PCGH bei Google News oder WhatsApp und erhalten Sie neue Artikel zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.
Wie finden Sie die Anpassungen für Gothic Remake? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

Den Rest regelt, dass nichts "verführerischer" ist als der Superlativ: höher, weiter, schneller, größer. Aber auch besser? Egal. Hallo Starfield. Hallo fünfzig Galaxien voller dröger Paste&Copy-"Welten".
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Ich würde mal behaupten, dass Gothic diesen richtigen Tagesablauf erst eingeführt hat.
Alleine diese Nebensächlichkeiten wie Fleisch braten oder in der Suppe rühren
Die Charakter, die Story, der Wiederspielwert, die Progression, die verschiedenen Möglichkeiten Gegner zu erledigen oder manche Quests zu lösen, das Exploring, die düstere Atmosphäre, die Immersion, der Schwierigkeitsgrad, die Liebe zum Detail, jedes sammelbare Item ist endlich und nicht unendlich im Game vorhanden, selbst das Kampfsystem war für mich in Gothic 2 besser als in allen Risen oder Elex Teilen umgesetzt.
Die Minimap würde das ganze "Wo bin ich hier gelandet" Feeling komplett zerstören.
Außerdem ist das Minental echt nicht so groß. Nach ein paar mal laufen kennt man die Gegend ganz gut.