Antec Flux Pro Noctua Edition im Test: Leistung und Fazit
Antec Flux Pro Noctua Edition im Leistungstest: Temperaturen, Lautstärke und Gesamtwertung. Wie schlägt sich das Gehäuse im Praxistest?
Inhaltsverzeichnis
Leistung
Für die Leistungsmessung kamen wie immer zwei Szenarien zum Einsatz. Zum einen ein lautheitsnormiertes Profil, bei dem die Lüfterkurve auf 1,2 Sone eingestellt wurde, zum anderen ein fest definiertes PWM-Profil mit konstant 60 Prozent Lüfterdrehzahl. In der Praxis unterscheiden sich beide Szenarien nur geringfügig, da die Lüfter im lautheitsnormierten Profil im Mittel ebenfalls bei etwa 65 Prozent PWM arbeiten. In der Praxis zeigt sich entsprechend ein sehr ähnliches Temperaturbild in beiden Szenarien. Unter Spielelast in Cyberpunk 2077 erreicht die CPU Temperaturen von 63 °C im lautheitsnormierten Betrieb sowie ebenfalls 63 °C im festen PWM-Profil. Unter synthetischer Dauerlast mit Cinebench steigt die Temperatur auf 76 beziehungsweise 77 °C. Auch bei der Grafikkarte ergibt sich ein nahezu identisches Bild. In Cyberpunk 2077 werden 61 °C im ersten sowie 62 °C im zweiten Szenario gemessen. Die NVMe-SSD erreicht währenddessen 38 °C. Im Bereich zwischen CPU-Kühler und Grafikkarten-Backplate werden ebenfalls stabile 39 °C gemessen.
Gesamteindruck zum Gehäuse
Auch bei der Lautheitsmessung zeigt das Gehäuse eine insgesamt unauffällige Charakteristik: Unter Spielelast und mit der Standardlüfterkurve wird frontal ein Wert von rund 1,4 Sone gemessen. In einem Winkel von 45 Grad vor dem Gehäuse ergeben sich leicht unterschiedliche Werte. Links werden ebenfalls etwa 1,4 Sone registriert, während die Messung rechts etwa 1,6 Sone erreicht. Der Unterschied lässt sich vor allem durch das Material der Seitenwände erklären. Die linke Seite ist mit einem rund vier Millimeter starken Glasfenster ausgestattet, das einen Teil der Geräusche stärker abschirmt als die gegenüberliegende Seite. Auch bei der Messung des Dämmwerts zeigt sich ein ähnliches Bild. Frontal werden etwa 3,5 Sone gemessen. Auf der rechten Seite ergibt sich ebenfalls ein Wert von rund 3,5 Sone, während die linke Seite mit etwa 3,3 Sone geringfügig niedrigere Werte erreicht.
Quelle: PC Games Hardware
Die Noctua Edition basiert komplett auf dem ursprünglichen Antex Flux Pro.
Natürlich haben wir in diesem Test besonders gute Werte erwartet, wenn schon "Noctua" an mehreren Stellen des Gehäuses verewigt ist. Dementsprechend überrascht das Ergebnis nicht wirklich. Dennoch bleibt zu sagen, dass es sich bei diesem Gehäuse von Antec in Kooperation mit Noctua um das bisher beste getestete Gehäuse in der Redaktion handelt, sowohl im Bereich der Kühlung als auch bezüglich der Lautheit. Passend dazu erhält das Gehäuse die Auszeichnung als "Top-Produkt".
Das schlägt sich auch auf die Noten nieder. Trotz ausbaufähigem I/O-Panel erhält das Antec Flux Pro Noctua Edition eine glatte 1 im Bereich der Ausstattung. Die Möglichkeiten für Lüfter und Radiatoren überzeugen schlichtweg. Da fällt dann auch weniger ins Gewicht, dass das Gehäuse nur am Boden auf einen richtigen Staubfilter setzt. Das Ausbleiben größerer Probleme beim Zusammenbau und die gute Verarbeitung des Gehäuses und der Lüfter sorgen für die Note 1,29 bei den Eigenschaften. Da könnte sich Antec noch das eine oder andere bei Gehäusen wie dem Fractal Meshify 3 XL oder dem Be Quiet Light Base 900 FX abschauen. Doch mit einer beeindruckenden Note von 1,02 im Leistungstest erreicht das Antec Flux Pro Noctua Edition eine Gesamtnote von 1,07 und schiebt sich damit an besagtem Light Base 900 FX (Gesamtnote: 1,15) und dem Lian Li Lancool III (Gesamtnote: 1,24) vorbei.


Habe seit Jahren noch einen Satz A14-Lüfter, die bisher immer von Gehäuse zu Gehäuse mit umgezogen sind, und die Dinger laufen auch nach rund neun Jahren immer noch problemlos. Mein altes Case hat allerdings durch die vielen Grafikkartenwechsel und Umbauten in letzter Zeit etwas gelitten, deshalb musste was Neues her
Auch der Support von Noctua ist meiner Erfahrung nach top. Ich hatte damals mal wegen eines Extension-Kabels nachgefragt, und die haben mir direkt mehrere Sätze kostenlos zugeschickt. Innerhalb von zwei Tagen wars da obwohl die Lüfter zu dem Zeitpunkt schon rund fünf Jahre alt waren.
Das Flux-Pro Noctua gefällt mir wirklich richtig gut. Über das Gehäuse liest man ja generell viel Positives, und das Noctua-Branding rundet das Ganze für mich optisch sehr schön ab. Auf den ersten Blick wirkt es schon ziemlich edel. Auch die Verpackung macht direkt einen hochwertigen Eindruck: die kleine Box mit den Zubehörteilen, die Lüfter, die hochwertigen Anleitungen etc. Das dunkle Walnussholz gefällt mir ebenfalls sehr gut. Insgesamt wirkt alles sauber verarbeitet und stimmig
Der Umbau selbst war erstaunlich easy. Ich baue gelegentlich noch für Bekannte und Freunde PCs zusammen und habe dabei meistens Gehäuse von Fractal oder be quiet! auf dem Tisch, manchmal auch günstigere Marken wie Gembird und Co. Von allen Gehäusen, die ich bisher verbaut habe, war das Flux bisher eines der angenehmsten beim Zusammenbau.
Die Lüfter machen auch einen sehr guten Eindruck. Sind defenitiv leiser als meine alten A14, haben subjektiv aber trotzdem mehr Druck. Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden.
Aktuelles System: Eigentlich ist die Beleuchtung eher Gold/Bronze, kommt auf den Fotos nicht so schön rüber.
Und vorher in Brown/ Schwarz
Leider nicht das Antec x Noctua case.
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Der Typ bei Noctua hat doch richtig ins Klo gegriffen. Den sollte man direkt entlassen, sicher wird so gut wie keiner dieses Antec 60 Euro Gehäuse für 400 Euro kaufen.
Wer den Aufpreis von Nocuta gerne bezahlt, erwartet beim Gehäuse Spitzenoptik und Qualität.
Das ist ein Gehäuse für 180 EUR: https://geizhals.de/antec...
Ich werde es garantiert auch nicht für 400 EUR kaufen. Aber gerade, wenn es ein wenig gekaufter Fail sein sollte, macht es das später für Sammler nur noch interessanter..
Mir ist klar, dass man im wesentlich dafür zahlt, dass es braune Elemente hat. Steve war auch nicht so überzeugt von dem Case für diesen Preis.
Der Typ bei Noctua hat doch richtig ins Klo gegriffen. Den sollte man direkt entlassen, sicher wird so gut wie keiner dieses Antec 60 Euro Gehäuse für 400 Euro kaufen.
Wer den Aufpreis von Nocuta gerne bezahlt, erwartet beim Gehäuse Spitzenoptik und Qualität.