Antec Flux Pro Noctua Edition im Test: Full-Tower mit G2-Lüftern als Spitzenreiter
Mit der Flux Pro Noctua Edition bringt Antec eine Sonderversion seines Full-Towers auf den Markt. Das Gehäuse übernimmt das bekannte Chassis, setzt jedoch vollständig auf Noctuas aktuelle G2-Lüftergeneration und richtet sich damit klar an High-End-Systeme.
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Mit dem Flux Pro Noctua Edition hat Antec eine Sonderversion zum bisherigen Flux Pro veröffentlicht. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, ist das Gehäuse in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Kühlspezialisten Noctua entstanden. Verbaut sind die bislang besten Lüfter auf dem Markt. Das Modell richtet sich dementsprechend an Nutzer, die ein auf Luftkühlung ausgelegtes System mit bereits vorinstallierten Premium-Lüftern suchen. Technisch basiert die Variante vollständig auf dem regulären Flux Pro. Änderungen betreffen tatsächlich ausschließlich die Ausstattung sowie die farbliche Gestaltung. Antec liefert das Gehäuse mit insgesamt sechs Lüftern der aktuellen Noctua-G2-Generation aus. Konkret verbaut sind vier 140-Millimeter-Lüfter des Typs NF-A14x25 G2 PWM sowie zwei 120-Millimeter-Modelle NF-A12x25 G2 PWM. Ergänzt wird die Ausstattung durch den PWM-Lüfterhub NA-FH1, über den sich mehrere Lüfter zentral ansteuern lassen. Antec liefert das Gehäuse damit bereits ab Werk mit einer vollständigen Premium-Lüfterbestückung aus.
Quelle: PC Games Hardware
Noctua und Antec geben die optimale Lüfterkonstellation vor.
Quelle: PC Games Hardware
Das braune Schema lässt sich an mehreren Stellen des Gehäuses finden.
Neben der technischen Ausstattung unterscheidet sich die Sonderedition auch optisch vom regulären Modell. Die Gestaltung greift typische Farbakzente von Noctua auf. Dazu zählen braune Silikon-Gummidurchführungen im Innenraum sowie braune Akzente an Ober- und Seitenpanel. Zusätzlich finden sich dezente Noctua-Logos an Front, Seite und Deckel. An der grundlegenden Konstruktion des Gehäuses hat sich allerdings nichts geändert. Die Flux Pro Noctua Edition übernimmt somit das bestehende Chassis und das Airflow-Konzept des regulären Flux Pro. Das Gehäuse misst 530 × 245 × 545 Millimeter und gehört damit zur Klasse der Full-Tower. Unterstützt werden Mainboards bis zum Formfaktor E-ATX mit einer maximalen Breite von 285 Millimetern. Vom Gewicht her liegt das Modell bei knapp 14 kg. Als Materialien sind Stahl, Kunststoff, Glas sowie Holzelemente an der Front zum Einsatz gekommen.
Wer nun einen groben Überblick über den Gehäuse- und Lüftermarkt hat, der weiß, dass die Noctua Edition definitiv nicht zu Einsteigerpreisen erhältlich sein wird. Antec selbst legt eine unverbindliche Preisempfehlung von circa 400 Euro vor. Zum Vergleich: Das reguläre Flux Pro liegt aktuell bei einem Straßenwert von 180 Euro. Werden nun die Lüfter und der Lüfterhub von Noctua aufgerechnet, die derzeit zusammengerechnet mindestens 260 Euro kosten, spart man mit der Noctua Edition von Antec knapp 60 Euro.
Ausstattung und Anschlüsse
Auch bei der Ausstattung hat Antec die Struktur des regulären Flux Pro übernommen. Das I/O-Panel befindet sich auf dem Gehäuse, dementsprechend eignet sich dieses auch eher für die Positionierung unter dem Schreibtisch. Die Ausstattung des Panels fällt auch eher funktional denn ausladend aus. Dennoch sind die wichtigsten Anschlüsse für aktuelle Systeme untergebracht. Zur Verfügung stehen ein USB-C-Port mit USB 3.1 über internen Key-A-Header und einer Datenrate von bis zu 10 Gbit pro Sekunde sowie zwei USB-A-Anschlüsse mit USB 3.0 und maximal 5 Gbit pro Sekunde. Für Audio kann eine kombinierte 3,5-Millimeter-Klinke verwendet werden, die Line-in und Line-out zusammenführt.
Quelle: PC Games Hardware
Die Anschlüsse des Antec Flux Pro Noctua Edition könnten durchaus breiter aufgestellt sein.
Ergänzt wird das Ganze noch durch mehrere Bedienelemente. Neben dem Einschaltknopf und einer Reset-Taste befindet sich dort nämlich auch der Button für die Temperaturanzeige an der Seite, die eher für eine Positionierung des Gehäuses auf dem Schreibtisch spricht. Im Inneren stehen acht PCIe-Slotblenden parat und beim Laufwerkssupport bietet das Gehäuse gleich mehrere flexible Optionen. Insgesamt sind vier Kombi-Plätze verbaut, die sich bei Bedarf allerdings auch ausbauen lassen. Zusätzlich stehen auch noch zwei dedizierte 2,5-Zoll-Plätze zur Verfügung.
Die Modularität des unteren Festplattenkäfigs ist vor allem für die Länge des Netzteils relevant. Wie gewohnt wird das ATX-Netzteil unten verbaut und nimmt man den Käfig raus, darf das Netzteil bis zu 47 cm lang sein. Wer auf den Festplattenplatz nicht verzichten möchte, darf nur ein bis zu 30 cm langes Netzteil verbauen. Alternativ lässt sich das Netzteil übrigens auch um 90 Grad gedreht montieren. In dieser Konfiguration reduziert sich die maximale Länge allerdings auf knapp 18 cm. Für große Komponenten bietet das Gehäuse ebenfalls ausreichend Platz. CPU-Kühler dürfen eine Höhe von bis zu 19 cm erreichen. Grafikkarten werden mit einer maximalen Länge von bis zu 45,5 cm unterstützt.
Damit sind die grundlegenden technischen Eckdaten und Erweiterungsmöglichkeiten des Gehäuses geklärt. Doch entscheidend ist letztlich, wie sich das Chassis in der Praxis schlägt. Beim tatsächlichen Systemaufbau zeigt sich, wie modular das Antec Flux Pro Noctua Edition aufgebaut ist und welche Stärken - aber auch kleinere Schwächen - beim Einbau auffallen.


Habe seit Jahren noch einen Satz A14-Lüfter, die bisher immer von Gehäuse zu Gehäuse mit umgezogen sind, und die Dinger laufen auch nach rund neun Jahren immer noch problemlos. Mein altes Case hat allerdings durch die vielen Grafikkartenwechsel und Umbauten in letzter Zeit etwas gelitten, deshalb musste was Neues her
Auch der Support von Noctua ist meiner Erfahrung nach top. Ich hatte damals mal wegen eines Extension-Kabels nachgefragt, und die haben mir direkt mehrere Sätze kostenlos zugeschickt. Innerhalb von zwei Tagen wars da obwohl die Lüfter zu dem Zeitpunkt schon rund fünf Jahre alt waren.
Das Flux-Pro Noctua gefällt mir wirklich richtig gut. Über das Gehäuse liest man ja generell viel Positives, und das Noctua-Branding rundet das Ganze für mich optisch sehr schön ab. Auf den ersten Blick wirkt es schon ziemlich edel. Auch die Verpackung macht direkt einen hochwertigen Eindruck: die kleine Box mit den Zubehörteilen, die Lüfter, die hochwertigen Anleitungen etc. Das dunkle Walnussholz gefällt mir ebenfalls sehr gut. Insgesamt wirkt alles sauber verarbeitet und stimmig
Der Umbau selbst war erstaunlich easy. Ich baue gelegentlich noch für Bekannte und Freunde PCs zusammen und habe dabei meistens Gehäuse von Fractal oder be quiet! auf dem Tisch, manchmal auch günstigere Marken wie Gembird und Co. Von allen Gehäusen, die ich bisher verbaut habe, war das Flux bisher eines der angenehmsten beim Zusammenbau.
Die Lüfter machen auch einen sehr guten Eindruck. Sind defenitiv leiser als meine alten A14, haben subjektiv aber trotzdem mehr Druck. Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden.
Aktuelles System: Eigentlich ist die Beleuchtung eher Gold/Bronze, kommt auf den Fotos nicht so schön rüber.
Und vorher in Brown/ Schwarz
Leider nicht das Antec x Noctua case.
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Der Typ bei Noctua hat doch richtig ins Klo gegriffen. Den sollte man direkt entlassen, sicher wird so gut wie keiner dieses Antec 60 Euro Gehäuse für 400 Euro kaufen.
Wer den Aufpreis von Nocuta gerne bezahlt, erwartet beim Gehäuse Spitzenoptik und Qualität.
Das ist ein Gehäuse für 180 EUR: https://geizhals.de/antec...
Ich werde es garantiert auch nicht für 400 EUR kaufen. Aber gerade, wenn es ein wenig gekaufter Fail sein sollte, macht es das später für Sammler nur noch interessanter..
Mir ist klar, dass man im wesentlich dafür zahlt, dass es braune Elemente hat. Steve war auch nicht so überzeugt von dem Case für diesen Preis.
Der Typ bei Noctua hat doch richtig ins Klo gegriffen. Den sollte man direkt entlassen, sicher wird so gut wie keiner dieses Antec 60 Euro Gehäuse für 400 Euro kaufen.
Wer den Aufpreis von Nocuta gerne bezahlt, erwartet beim Gehäuse Spitzenoptik und Qualität.