Antec Flux Pro Noctua Edition im Test: Kühlkonzept
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Antec Flux Pro Noctua Edition im Test: Kühlkonzept

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Antec Flux Pro Noctua Edition im Kühltest: Kühlkonzept, sechs Noctua-G2-Lüfter, PWM-Hub und umfangreicher Radiator-Support im Detail.

Das Kühlkonzept

Wenig überraschend bei einer Noctua Edition liegt der Schwerpunkt des Gehäuses auf Kühlung. Dementsprechend viele Optionen für Kühlung stehen zur Verfügung. Antec kombiniert dabei Front-, Heck- und Bodenbelüftung mit zusätzlichen Lüfterplätzen im Bereich der Netzteilabdeckung. Ab Werk verbaut der Hersteller insgesamt sechs Lüfter aus Noctuas aktueller G2-Serie. An der Front sitzen drei 140-Millimeter-Lüfter des Typs NF-A14x25 G2 PWM, die Frischluft in das Gehäuse befördern. Ergänzt wird diese Konfiguration durch die zwei 120-Millimeter-Lüfter NF-A12x25 G2 PWM oberhalb der Netzteilabdeckung. Diese Position ist vor allem auf die Kühlung der Grafikkarte ausgelegt, da die Lüfter zusätzliche Frischluft direkt in den Bereich der GPU transportieren. Am Heck sitzt schließlich ein weiterer 140-Millimeter-Lüfter NF-A14x25 G2 PWM, der die erwärmte Luft aus dem Gehäuse nach außen führt.

Wenn man die Noctua-Lüfter mit den beigelegten Gummihalterungen verbaut, kann dies zu optisch unschönen Abknickungen führen. Quelle: PC Games Hardware Wenn man die Noctua-Lüfter mit den beigelegten Gummihalterungen verbaut, kann dies zu optisch unschönen Abknickungen führen. Die Lüfter werden allerdings nicht vormontiert ausgeliefert. Laut Hersteller soll dies einerseits etwaige Transportschäden vermeiden und andererseits Käufern die Möglichkeit geben, das Kühlsystem direkt nach den eigenen Vorstellungen zu konfigurieren. Für die Montage liefert Noctua sowohl klassische Schrauben als auch die bekannten NA-AV4-Silikonhalterungen mit. Letztere sollen strukturbedingte Vibrationen reduzieren und damit zu einem ruhigeren Betrieb beitragen. Dementsprechend kamen diese auch in unserem Test zum Einsatz.

Mitgeliefert wird ein passender PWM-Hub von Noctua. Quelle: PC Games Hardware Mitgeliefert wird ein passender PWM-Hub von Noctua. Zur Steuerung der Lüfter ist bereits ein magnetischer NA‑FH1‑PWM‑Hub mit acht Kanälen vormontiert. Dieser hält magnetisch am Gehäuse, kann dadurch allerdings auch schnell verrutschen, wenn man Lüfter anschließt. Zusätzlich sind Verlängerungskabel für die empfohlene Standardkonfiguration bereits im Gehäuse verlegt.

Die mitgelieferten Lüfter sind zudem leicht in ihrer Drehzahl abgestuft. Sie tragen die Kennzeichnungen PPA für etwas langsamere Varianten und PPB für etwas schnellere Modelle. Werden mehrere Lüfter derselben Größe nebeneinander verbaut, empfiehlt Noctua eine abwechselnde Platzierung der Varianten, um periodische Brummgeräusche durch identische Drehzahlen zu vermeiden.

Die vom Hersteller empfohlene Standardkonfiguration sieht eine A-B-A-Anordnung der drei 140-Millimeter-Lüfter an der Front vor. Der vierte 140-Millimeter-Lüfter arbeitet als Abluftlüfter am Heck. Die beiden 120-Millimeter-Lüfter werden in den vorderen Positionen über der Netzteilabdeckung installiert und fördern Luft nach oben in den Hauptinnenraum des Gehäuses. In dieser Konfiguration soll das System sowohl für klassische Luftkühler als auch für AiO-Wasserkühlungen im Deckel mit bis zu 420 Millimetern Radiatorgröße ausgelegt sein.

Darüber hinaus bietet das Gehäuse umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten. An der Front und im Deckel lassen sich jeweils bis zu drei 120- oder 140-Millimeter-Lüfter montieren. Über der Netzteilabdeckung stehen drei 120-Millimeter-Positionen zur Verfügung. Am Boden können zwei 120- oder 140-Millimeter-Lüfter installiert werden, während das Heck einen einzelnen 120- oder 140-Millimeter-Lüfter unterstützt.

Die Lüfterschienen lassen sich ausbauen. Quelle: PC Games Hardware Die Lüfterschienen lassen sich ausbauen.

Auch beim Radiator-Support zeigt sich das Gehäuse flexibel. Sowohl an der Front als auch im Deckel lassen sich Radiatoren von 120 bis 420 Millimetern montieren. Über der Netzteilabdeckung sind Radiatoren mit 120, 240 oder 360 Millimetern möglich. Am Boden werden Modelle mit 120 oder 240 Millimetern unterstützt, während am Heck Radiatoren mit 120 oder 140 Millimetern Platz finden. Der Radiator-Support lässt damit kaum Wünsche offen. Noctua selbst empfiehlt, die mitgelieferte Standardkonfiguration in der Regel unverändert zu nutzen. Nach Angaben des Herstellers stellt die Kombination aus vier 140-Millimeter- und zwei 120-Millimeter-Lüftern einen guten Kompromiss zwischen Kühlleistung und Lautstärke dar. Zusätzliche Lüfter könnten zwar zu niedrigeren Temperaturen führen, würden jedoch gleichzeitig die Geräuschentwicklung erhöhen.

Das Antec Flux Pro bietet eine Menge Platz für Netzteil und überflüssige Kabel. Quelle: PC Games Hardware Das Antec Flux Pro bietet eine Menge Platz für Netzteil und überflüssige Kabel. Für besonders leistungsstarke Systeme nennt Noctua dennoch zwei mögliche Erweiterungsszenarien. Zum einen kann ein dritter 120-Millimeter-Lüfter über der Netzteilabdeckung installiert werden, um die GPU-Kühlung weiter zu verbessern. Dies kann vor allem bei sehr leistungsstarken Grafikkarten sinnvoll sein. Zum anderen lassen sich zwei zusätzliche 140-Millimeter-Lüfter im Deckel verbauen, um die CPU-Kühlung zu unterstützen. In einer gemischten Konfiguration kann dabei der vordere Deckellüfter als Frischluftzufuhr und der hintere als Abluft arbeiten. In diesem Fall empfiehlt Noctua die Verwendung eines NA-IS1-14-Abstandshalters, um Turbulenzgeräusche zu reduzieren.

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  1. Seite 1 Konzept, Preis und Anschlüsse
  2. Seite 2 Einbau und Verarbeitung
  3. Seite 3 Kühlkonzept und Airflow
  4. Seite 4 Leistungstest, Fazit und Testtabelle
    • Kommentare (50)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von cubi2k82 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich mag Noctua, kenne auch kaum eine andere Firma, die das Thema Lüfter so ernst nimmt. Teilweise wirkt das bei Noctua schon pedantisch, aber genau das macht die Marke für mich irgendwie besonders. Die gehen ihren eigenen Weg, und ziehen das konsequent durch. Das ist vielleicht nicht immer massentauglich, aber man merkt einfach, dass da sehr viel Liebe zum Detail drinsteckt.

        Habe seit Jahren noch einen Satz A14-Lüfter, die bisher immer von Gehäuse zu Gehäuse mit umgezogen sind, und die Dinger laufen auch nach rund neun Jahren immer noch problemlos. Mein altes Case hat allerdings durch die vielen Grafikkartenwechsel und Umbauten in letzter Zeit etwas gelitten, deshalb musste was Neues her

        Auch der Support von Noctua ist meiner Erfahrung nach top. Ich hatte damals mal wegen eines Extension-Kabels nachgefragt, und die haben mir direkt mehrere Sätze kostenlos zugeschickt. Innerhalb von zwei Tagen wars da obwohl die Lüfter zu dem Zeitpunkt schon rund fünf Jahre alt waren.

        Das Flux-Pro Noctua gefällt mir wirklich richtig gut. Über das Gehäuse liest man ja generell viel Positives, und das Noctua-Branding rundet das Ganze für mich optisch sehr schön ab. Auf den ersten Blick wirkt es schon ziemlich edel. Auch die Verpackung macht direkt einen hochwertigen Eindruck: die kleine Box mit den Zubehörteilen, die Lüfter, die hochwertigen Anleitungen etc. Das dunkle Walnussholz gefällt mir ebenfalls sehr gut. Insgesamt wirkt alles sauber verarbeitet und stimmig
        Der Umbau selbst war erstaunlich easy. Ich baue gelegentlich noch für Bekannte und Freunde PCs zusammen und habe dabei meistens Gehäuse von Fractal oder be quiet! auf dem Tisch, manchmal auch günstigere Marken wie Gembird und Co. Von allen Gehäusen, die ich bisher verbaut habe, war das Flux bisher eines der angenehmsten beim Zusammenbau.

        Die Lüfter machen auch einen sehr guten Eindruck. Sind defenitiv leiser als meine alten A14, haben subjektiv aber trotzdem mehr Druck. Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden.

        Aktuelles System: Eigentlich ist die Beleuchtung eher Gold/Bronze, kommt auf den Fotos nicht so schön rüber.
      • Von cubi2k82 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich mag Noctua, kenne auch kaum eine andere Firma, die das Thema Lüfter so ernst nimmt. Teilweise wirkt das bei Noctua schon pedantisch, aber genau das macht die Marke für mich irgendwie besonders. Die gehen ihren eigenen Weg, und ziehen das konsequent durch. Das ist vielleicht nicht immer massentauglich, aber man merkt einfach, dass da sehr viel Liebe zum Detail drinsteckt.

        Habe seit Jahren noch einen Satz A14-Lüfter, die bisher immer von Gehäuse zu Gehäuse mit umgezogen sind, und die Dinger laufen auch nach rund neun Jahren immer noch problemlos. Mein altes Case hat allerdings durch die vielen Grafikkartenwechsel und Umbauten in letzter Zeit etwas gelitten, deshalb musste was Neues her

        Auch der Support von Noctua ist meiner Erfahrung nach top. Ich hatte damals mal wegen eines Extension-Kabels nachgefragt, und die haben mir direkt mehrere Sätze kostenlos zugeschickt. Innerhalb von zwei Tagen wars da obwohl die Lüfter zu dem Zeitpunkt schon rund fünf Jahre alt waren.

        Das Flux-Pro Noctua gefällt mir wirklich richtig gut. Über das Gehäuse liest man ja generell viel Positives, und das Noctua-Branding rundet das Ganze für mich optisch sehr schön ab. Auf den ersten Blick wirkt es schon ziemlich edel. Auch die Verpackung macht direkt einen hochwertigen Eindruck: die kleine Box mit den Zubehörteilen, die Lüfter, die hochwertigen Anleitungen etc. Das dunkle Walnussholz gefällt mir ebenfalls sehr gut. Insgesamt wirkt alles sauber verarbeitet und stimmig
        Der Umbau selbst war erstaunlich easy. Ich baue gelegentlich noch für Bekannte und Freunde PCs zusammen und habe dabei meistens Gehäuse von Fractal oder be quiet! auf dem Tisch, manchmal auch günstigere Marken wie Gembird und Co. Von allen Gehäusen, die ich bisher verbaut habe, war das Flux bisher eines der angenehmsten beim Zusammenbau.

        Die Lüfter machen auch einen sehr guten Eindruck. Sind defenitiv leiser als meine alten A14, haben subjektiv aber trotzdem mehr Druck. Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden.

        Aktuelles System: Eigentlich ist die Beleuchtung eher Gold/Bronze, kommt auf den Fotos nicht so schön rüber.
      • Von Necopunch Schraubenverwechsler(in)
      • Von aluis Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Mega-Zord
        Bei so viel Hass
        Ach komm, du schreibst doch auch, dass es Noctua nicht würdig ist.
      • Von Mega-Zord Freizeitschrauber(in)
        Zitat von aluis
        Bei den größten Fehltritten von Nocuta?

        Der Typ bei Noctua hat doch richtig ins Klo gegriffen. Den sollte man direkt entlassen, sicher wird so gut wie keiner dieses Antec 60 Euro Gehäuse für 400 Euro kaufen.

        Wer den Aufpreis von Nocuta gerne bezahlt, erwartet beim Gehäuse Spitzenoptik und Qualität.
        Bei so viel Hass sollte man vielleicht etwas besser recherchieren.

        Das ist ein Gehäuse für 180 EUR: https://geizhals.de/antec...

        Ich werde es garantiert auch nicht für 400 EUR kaufen. Aber gerade, wenn es ein wenig gekaufter Fail sein sollte, macht es das später für Sammler nur noch interessanter..

        Mir ist klar, dass man im wesentlich dafür zahlt, dass es braune Elemente hat. Steve war auch nicht so überzeugt von dem Case für diesen Preis.
      • Von aluis Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Mega-Zord
        das Case hätte ungeöffnet in ein paar Jahren sicher Sammlerwert.
        Bei den größten Fehltritten von Nocuta?

        Der Typ bei Noctua hat doch richtig ins Klo gegriffen. Den sollte man direkt entlassen, sicher wird so gut wie keiner dieses Antec 60 Euro Gehäuse für 400 Euro kaufen.

        Wer den Aufpreis von Nocuta gerne bezahlt, erwartet beim Gehäuse Spitzenoptik und Qualität.
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