Antec Flux Pro Noctua Edition im Test: Einbau und Verarbeitung
Antec Flux Pro Noctua Edition im Einbau-Test: Modularer Aufbau, Kabelmanagement, Materialqualität und mögliche Schwächen beim Zusammenbau im Detail.
Inhaltsverzeichnis
Der Einbau
Beim Einbau zeigt sich vor allem, dass Antec das Chassis stark auf Modularität ausgelegt hat. Mehrere Elemente lassen sich ohne weitere Probleme ausbauen oder anpassen. Dazu zählen unter anderem die Lüfterschienen an der Front, dem Deckel und über dem Netzteil. Diese können vollständig ausgebaut werden, sodass sich Lüfter oder Radiatoren außerhalb des Gehäuses vormontieren lassen. Auch die Festplattenkäfige, unabhängig davon, ob nun die auf der Rückseite des Mainboard-Trays oder der Käfig in der Netzteilkammer, lassen sich bei Bedarf demontieren. Es hat sich allerdings auch herausgestellt, dass zwar Verlängerungskabel für die Lüfter vormontiert sind, diese allerdings sind im Bereich der hinteren Laufwerkshalterungen so stark verkeilt, dass zunächst Teile der HDD-Halterungen demontiert werden mussten, um Zugang zu den Kabeln zu erhalten. Es gibt allerdings weitere Probleme beim Zusammenbau, die aber nur bedingt ins Gewicht fallen. So wirken die Gummidurchführungen für die Kabel teilweise relativ weich und verrutschen schnell.
Quelle: PC Games Hardware
Hinter diesen Festplattenhalterungen sind die Lüfterkabelverlängerungen eingeklemmt.
Ein weiterer Punkt betrifft die Konstruktion der Seitenteile. Diese werden lediglich eingehängt und lassen sich leider nicht zusätzlich fixieren. Das funktioniert grundsätzlich zuverlässig, aber bietet natürlich weniger Halt als eine verschraubte Lösung. Vor allem beim Arbeiten am liegenden Gehäuse kann sich das bemerkbar machen. Im Test kam es mehrfach vor, dass sich das untere braune Panel leicht nach oben verschob, sobald das Gehäuse auf die Seite gelegt wurde.
Die grundsätzliche Materialqualität des Gehäuses fällt hingegen positiv auf. Die Verwindungssteifigkeit ist hoch und auch die Schnittkanten sind sauber verarbeitet. Panels und Rahmen wirken stabil, sodass beim Zusammenbau kein übermäßiger Kraftaufwand notwendig ist. Insgesamt entsteht damit ein robuster Eindruck, der gut zum Anspruch eines Gehäuses in dieser Preisklasse passt.
Quelle: PC Games Hardware
Der Verweis auf Noctua lässt sich auch in Schriftform an mehreren Stellen des Gehäuses finden.
Eine dedizierte GPU-Stütze liefert Antec allerdings nicht mit. Angesichts der möglichen Grafikkartenlängen von über 45 Zentimetern und der generell auf leistungsstarke Systeme ausgelegten Bauweise wäre eine solche Unterstützung durchaus sinnvoll gewesen. Dafür liegt eine passende Anleitung bei, die sehr detailliert ist und sogar Vorschläge für das Kabelmanagement gibt. Sinnvoll platzierte Klettbänder und beiliegende Kabelbinder helfen bei der Organisation. Für das Verstecken der Kabellage stehen sogar bis zu 3,7 cm zur Verfügung. Durchführungen für Kabel sind an logischen Stellen und groß genug, als dass man an dieser Stelle kaum Probleme beim Zusammenbau haben dürfte.
Damit hinterlässt das Gehäuse beim Zusammenbau insgesamt einen stabilen und modularen Eindruck, auch wenn einzelne Details wie die Seitenteile oder die fehlende GPU-Stütze nicht ganz überzeugen. Entscheidender für ein Gehäuse dieser Klasse ist jedoch die Kühlleistung. Gerade bei einer Kooperation mit Noctua rückt deshalb das Kühlkonzept in den Mittelpunkt.


Habe seit Jahren noch einen Satz A14-Lüfter, die bisher immer von Gehäuse zu Gehäuse mit umgezogen sind, und die Dinger laufen auch nach rund neun Jahren immer noch problemlos. Mein altes Case hat allerdings durch die vielen Grafikkartenwechsel und Umbauten in letzter Zeit etwas gelitten, deshalb musste was Neues her
Auch der Support von Noctua ist meiner Erfahrung nach top. Ich hatte damals mal wegen eines Extension-Kabels nachgefragt, und die haben mir direkt mehrere Sätze kostenlos zugeschickt. Innerhalb von zwei Tagen wars da obwohl die Lüfter zu dem Zeitpunkt schon rund fünf Jahre alt waren.
Das Flux-Pro Noctua gefällt mir wirklich richtig gut. Über das Gehäuse liest man ja generell viel Positives, und das Noctua-Branding rundet das Ganze für mich optisch sehr schön ab. Auf den ersten Blick wirkt es schon ziemlich edel. Auch die Verpackung macht direkt einen hochwertigen Eindruck: die kleine Box mit den Zubehörteilen, die Lüfter, die hochwertigen Anleitungen etc. Das dunkle Walnussholz gefällt mir ebenfalls sehr gut. Insgesamt wirkt alles sauber verarbeitet und stimmig
Der Umbau selbst war erstaunlich easy. Ich baue gelegentlich noch für Bekannte und Freunde PCs zusammen und habe dabei meistens Gehäuse von Fractal oder be quiet! auf dem Tisch, manchmal auch günstigere Marken wie Gembird und Co. Von allen Gehäusen, die ich bisher verbaut habe, war das Flux bisher eines der angenehmsten beim Zusammenbau.
Die Lüfter machen auch einen sehr guten Eindruck. Sind defenitiv leiser als meine alten A14, haben subjektiv aber trotzdem mehr Druck. Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden.
Aktuelles System: Eigentlich ist die Beleuchtung eher Gold/Bronze, kommt auf den Fotos nicht so schön rüber.
Und vorher in Brown/ Schwarz
Leider nicht das Antec x Noctua case.
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Der Typ bei Noctua hat doch richtig ins Klo gegriffen. Den sollte man direkt entlassen, sicher wird so gut wie keiner dieses Antec 60 Euro Gehäuse für 400 Euro kaufen.
Wer den Aufpreis von Nocuta gerne bezahlt, erwartet beim Gehäuse Spitzenoptik und Qualität.
Das ist ein Gehäuse für 180 EUR: https://geizhals.de/antec...
Ich werde es garantiert auch nicht für 400 EUR kaufen. Aber gerade, wenn es ein wenig gekaufter Fail sein sollte, macht es das später für Sammler nur noch interessanter..
Mir ist klar, dass man im wesentlich dafür zahlt, dass es braune Elemente hat. Steve war auch nicht so überzeugt von dem Case für diesen Preis.
Der Typ bei Noctua hat doch richtig ins Klo gegriffen. Den sollte man direkt entlassen, sicher wird so gut wie keiner dieses Antec 60 Euro Gehäuse für 400 Euro kaufen.
Wer den Aufpreis von Nocuta gerne bezahlt, erwartet beim Gehäuse Spitzenoptik und Qualität.