Geforce RTX 4090 FE: Frühe Revision mit fehlerhaftem Chip entdeckt
Eine Reparatur einer Geforce RTX 4090 Founders Edition legt nahe, dass frühe Modelle eine abweichende Platinenrevision besitzen könnten. Ein bislang nicht dokumentierter Chip könnte dabei eine Rolle spielen.
Im Zuge einer Reparatur einer Geforce RTX 4090 Founders Edition sind Hinweise auf eine bislang nicht dokumentierte Platinenvariante aufgetaucht. Ausgangspunkt ist ein Video des Reparaturdienstes Northwestrepair, das eine nicht startende Grafikkarte analysiert und schrittweise untersucht.
Zu Beginn zeigte sich ein typisches Fehlerbild ohne Bildausgabe. Erste Diagnosen umfassten die Überprüfung von Kurzschlüssen, Spannungsrails sowie der PCIe-Erkennung. Dabei konnten grundlegende Spannungsversorgungen bestätigt werden, allerdings blieb die GPU für das System unsichtbar. Auch ein Reballing des Grafikchips führte zunächst zu keiner Verbesserung.
Auffällig wurde die Analyse erst mithilfe einer Wärmebildkamera. In der Nähe der Speicherstromversorgung zeigte sich ein kleiner Chip mit ungewöhnlich hoher Temperaturentwicklung. Laut Aussage des Technikers sei dieses Bauteil auf mehreren Vergleichsplatinen derselben Modellreihe nicht vorhanden gewesen. Insgesamt wurden drei bis vier weitere RTX-4090-Boards herangezogen, die diese Komponente an entsprechender Stelle nicht aufwiesen. Daraus ergibt sich der Hinweis auf eine mögliche frühe Revision der Founders Edition. Diese könnte sich durch ein leicht abweichendes Layout und zusätzliche Komponenten unterscheiden.
Im weiteren Verlauf wurde das auffällige Bauteil durch ein funktionierendes Pendant ersetzt, das aus einer anderen Grafikkarte stammte. Nach diesem Austausch änderten sich die Messwerte deutlich, insbesondere im Bereich des Widerstands und der Stromaufnahme. Die genaue Funktion des betroffenen Chips bleibt unklar. Der Techniker vermutet einen Zusammenhang mit Spannungsreferenzen oder Steuerlogik im Bereich der Speicher- oder Kernversorgung.
Der Fall deutet darauf hin, dass zumindest ein Teil der frühen RTX-4090-FE-Modelle hardwareseitig von späteren Revisionen abweichen könnte. Ob es sich allerdings nur um Einzelfälle handelt, ist zum aktuellen Zeitpunkt unklar. Ebenso ist nicht gesichert, ob die identifizierte Komponente grundsätzlich fehleranfällig ist oder ob es sich um einen isolierten Defekt handelt.
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Quelle: Northwestrepair auf Youtube, via Videocardz

Gibt bestimmt noch unendeckte Revisionen, Hauptsache die sind reparabel.
Ja, der Typ zeigt immer wieder große Klasse. Besonders sein Katzen Konzert beim Reballing, was manchmal nebenbei spielt, ist einfach der 🔨Hammer🔨.😉👍🏻