Schmelzende RTX-4090-Stecker: Nvidia gibt ein unbefriedigendes Update
Gegenüber der Webseite Kitguru hat sich Nvidia mit einem Update zu den geschmolzenen RTX-4090-Stromsteckern gemeldet. Allerdings trägt die Stellungnahme nicht dabei bei, das allgemeine Rätselraten zu beenden.
Es bleibt ein Kuriosum erster Klasse: Seit Wochen berichten vereinzelte User davon, dass ihre 12VHWPR im Einsatz mit einer Geforce RTX 4090 schmelzen. Und es gibt mittlerweile ähnlich viele Deutungsversuche, was die Ursache des Problems ist. Nur Nvidia könnte das Rätselraten beenden, aber bis es so weit ist, dauert es wohl noch.
Das sagt Nvidia im Update
Gegenüber der Webseite Kitguru lässt Nvidia verlauten, dass es noch immer keine Details zum Steckerdrama gibt. Folgende Stellungnahme hat man abgegeben: "Wir gehen den Berichten nach, können aber noch keine weiteren Details nennen. Nvidia und seine Partner sind bestrebt, unsere Kunden zu unterstützen und einen schnellen RMA-Prozess für sie zu gewährleisten", so der Text. Das lässt Raum für Spekulationen. Entweder hat Nvidia noch nicht genug Fälle bei sich im Labor oder es gibt eben nicht nur die eine Ursache dafür, dass manche 12VHWPR-Stecker schmelzen.
Dabei gab es zuletzt auch einen Fall mit einer Founders Edition (und nicht nur mit Custom-Designs) und sogar der Stecker bei einem nativen ATX-3.0-Netzteil soll betroffen sein. Angesichts der Tatsache, dass morgen am Mittwoch die RTX 4080 16GB verkauft wird, potenziell mit demselben Problem (wenn auch vielleicht kleiner, da weniger Strom gezogen wird), ist eine Aufklärung überfällig - die Liste bei Reddit wird immer länger. Käufer derart teurer Grafikkarten sollten nicht die Aussicht haben, dass ihre Grafikkarte möglicherweise Schaden nimmt und man einen RMA-Vorgang starten muss.
PCGH hat sich bereits vor zwei Wochen mit dem Thema beschäftigt und dabei auch eigene Praxistests mit dem 12VHPWR-Stecker präsentiert. Zuletzt kam auch die Theorie auf, dass manche User den Stecker nicht tief genug einrasten. Allerdings scheint auch das nicht die einzige Fehlerquelle zu sein, wie wir am Wochenende berichteten. Es ist davon auszugehen, dass Nvidia letztendlich mehrere potenzielle Probleme beheben muss - mittlerweile ist zumindest bekannt, dass es zwei Adapter-Hersteller gibt. Wenn es wirklich nur eine einzelne Ursache für die schmelzenden Stecker geben würde, wäre diese wohl mittlerweile gefunden worden.

Das Problem ist komplexer.
Das Problem hatte auch die HD 4870X2, mit dem Unterschied, dass die beim FurMark zuverlässig gegrillt wurde.
Die Karte hatte 3500 mit 224Bit und 500MB mit 32Bit. Daher stimmt die Aussage von Nvidia eben nicht. Man kann den Speicher nicht so einfach adieren noch das Interface. Wäre genau das gleiche als würde ich den Arbeitsspeicher zu meinem Videospeicher adieren. Denn genau dort wird bei vollem Speicher ausgelagert.
Mir geht es nicht um den Vergleich AMD/Nvidia, eher darum das ich Nvidia dafür kritisiere das man sehr viel Geld für eine Karte ausgibt und ein Produkt verlangen und erwarten kann, was markellos ist. Aber das gibt es heute leider immer weiner.
1: reden wir von Temperaturen um die 100°C, für einen Brand sind 300°C und mehr nötig.
2: sind die ganzen Komponenten mit Flammschutzmitteln vollgepumpt. Du kannst ja mal Versuchen, eine alte Steckkarte mit dem Feuerzeug anzuzünden. Es wird dir wohl nicht gelingen, da eine dauerhafte Flamme zu erzeugen.
3: hat ein PC ein Metallgehäuse.
Ja, es ist ein Problem, aber es ist nicht der Weltuntergang.
Gruß