Geforce RTX 3090 Ti ausgereizt: Benchmarks
Auf der zweiten Seite des Artikels "RTX 3090 Ti ausgereizt" widmen wir uns den Benchmarks und ziehen auch einen Vergleich zwischen RTX 3090 Ti sowie zur Radeon RX 6900 XT LC in den Extreme-Messungen.
Für die Benchmarks haben wir uns am aktuellen Fundus der PCGH-Testspiele bedient und zehn Titel herausgepickt, die gemäßigte Anforderungen stellen. Enorm grafiklimitierte Titel wie Cyberpunk 2077, Kena: Bridge of Spirits oder Total War: Warhammer 3 bleiben außen vor. Sie erwartet folglich eine Selektion gut spielbarer Titel, die im Gegensatz zum regulären PCGH-Leistungsindex keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Kommen wir nun endlich zu den Ergebnissen:
In diesem Artikel
Sie ahnen es: Es gibt keine Überraschungen. Wie wir im regulären Test der Geforce RTX 3090 Ti erläutern, macht das Ampere-Topmodell mit steigender Pixelmenge eine immer bessere Figur. Die 5K-Auflösung mit 78 Prozent mehr Arbeit gegenüber Ultra HD bildet keine Ausnahme, der Abstand zur Radeon RX 6900 XT LC nimmt leicht zu. Es gibt nur ein Spiel, das trotz der Ampere-freundlichen Voraussetzungen stets besser auf der AMD-Grafikkarte läuft: In The Riftbreaker (ohne Raytracing) sieht selbst die handoptimierte RTX 3090 Ti kein Land gegen die flüssiggekühlte RDNA-2-Grafikkarte. Alle anderen Benchmarks gewinnt jedoch das Nvidia-Modell, in den meisten Fällen deutlich. Die größten Abstände zeigen sich in Anno 1800 (+34 %), Valheim (+44 %), Psychonauts 2 (+45 %) und Metro Exodus Enhanced Edition. Letzteres ist das einzige Spiel in diesem Test, das wir mit Raytracing (bei minimaler Qualität) testen. Hier rendert die Geforce RTX 3090 Ti mit Werkseinstellungen bereits 55 Prozent mehr Frames und stolze 71 Prozent mehr nach erfolgter Optimierung.
Effizienz-Betrachtung, Teil 2
Aufmerksame Leser haben bereits die Verbrauchsangaben im Benchmark gesichtet. Bei den 3090-Ti-Konfigurationen handelt es sich entgegen der anderen PCGH-Angaben um keine echten Messungen, sondern um Software-Readings. Wie wir beim Test der Asus ROG Strix RTX 3090 Ti LC feststellten, hält sich dieses Modell relativ genau an das gemeldete Powerlimit. Wir geben daher die Menge an Energie an, welche durchschnittlich über alle 5K-Tests benötigt wurde. Die Information errechnet unser primäres Benchmark-Tool CapframeX aus allen Protokolldateien. Ein wichtiges Detail betrifft die Watt-Angabe bei der Radeon RX 6900 XT LC: AMD-Grafikkarten melden ausschließlich die GPU-Power (TDP), nicht den Verbrauch der gesamten Platine. Wie wir aus dem Test der Radeon RX 6900 XT LC wissen, rangiert die Radeon-Speerspitze unter Volllast stets bei 350 Watt, wobei rund 285 Watt auf das Konto der GPU gehen. CapFrameX attestiert einen Mittelwert von 283 Watt über alle Messungen, sodass die 350 Watt einen guten Richtwert darstellen, welcher mit der Software-Auslesung der Geforce vergleichbar ist. Auf die Goldwaage gehören diese Daten trotz relativ hoher Präzision nicht!
Ampere wird nicht als effiziente Architektur in die Geschichte eingehen - wohl aber als Architektur, die sehr gut auf eine manuelle Optimierung anspricht. Was Besitzer einer Vega-Grafikkarte seit 2017 tun, lohnt sich bei Ampere noch mehr. Je nach Modell und Betriebspunkt sind große Effizienzgewinne zu holen. Besonders eindrücklich ist das Ergebnis der optimierten Geforce RTX 3090 Ti: Obwohl wir die Karte weit jenseits des Sweet Spots betreiben - sondern an der Grenze des Machbaren -, operiert die Karte deutlich effizienter als mit Werkseinstellungen. Während die Bildraten um fünf bis zehn Prozent ansteigen, sinkt die durchschnittliche Leistungsaufnahme um circa zwei Prozent. Das ist zwar immer noch sehr viel Energie, angesichts der konkurrenzlosen Gaming-Leistung jedoch verschmerzbar.
Interessierte finden im Folgenden noch die regulären Benchmarks von Full HD bis Ultra HD vor, um die Bildraten mit denen in 5K zu vergleichen. Hier fehlt jedoch die optimierte Geforce RTX 3090 Ti.
RTX 3090 Ti ausgereizt: Fazit
Dieser Artikel liefert zwei weitere Puzzle-Teile zur Geforce RTX 3090 Ti, womit sich das Bild vervollständigt. Die Benchmarks in der extrem hohen 5K-Auflösung belegen das Erwartete: Nvidias Speerspitze ist optimal für hohe Lasten gerüstet, hier zahlen sich die enormen FP32- und Speicherdurchsatzwerte aus. Das großzügige Powerlimit und die in Spielen unfüllbare Speicherkapazität gewährleisten eine Entfaltung ohne Engpässe. Daneben zeigen wir auf, dass sich selbstverständlich auch die Geforce RTX 3090 Ti übertakten und optimieren lässt. Unsere Testkarte arbeitet nicht nur um bis zu zehn Prozent schneller als die (simulierte) Referenzkarte, sondern ist dabei auch um durchschnittlich zwei Prozent sparsamer. Wer den Takt nicht über die 2-GHz-Hürde zieht, sondern sich mit beispielsweise 1,8 bis 1,9 GHz zufriedengibt, erreicht damit zweifellos Verbrauchswerte zwischen 300 und 350 Watt. Das jetzt noch fehlende Puzzle-Teil - eine echte Nvidia Geforce RTX 3090 Ti Founders Edition - wird in Kürze zeigen, wie viel Effizienz wirklich möglich ist.



Habe dir schon mehrfach gesagt, dass der 5950X primär für Anwendungen gedacht war und auch dafür eingesetzt wird. Er gibt mir 8 zusätzliche Threads. Ich hatte ja den 5900X davor. Wenn's nur um Gaming gehen würde, dann hätte ich den entspannt behalten. Konnte ihn aber zum Einkaufspreis verticken und den 5950X kaufen.
Viele übertakten CPU und Grafikkarte, auch wenn es nur wenige Prozent bringt, offensichtlich stellt das für viele bereits einen hohen Nutzen dar.
7% Mehrleistung der RTX3090Ti? Aha ok. Die Balken, die ich gesehen habe, hatten 1-2% mehr FPS, aber du wirst sicher die ein oder anderen Cherrypicking-Benchmarks und Spiele finden, wo es auch zu 7% Mehrleistung kommt bei drölfhuntert Watt im Vergleich zur Stock RTX3090 ohne VRAM-OC auf einfach machbare 21Gbps, oder.
Lass bitte stecken. Interessiert mich eh nicht.
Und für was du den 5950x letztendlich gekauft hast, spielt doch gar keine Rolle.
Ich will keine Karte, die immer auf 450W ballert.
Du checkst das halt nicht.
Viele übertakten CPU und Grafikkarte, auch wenn es nur wenige Prozent bringt, offensichtlich stellt das für viele bereits einen hohen Nutzen dar.
Und für was du den 5950x letztendlich gekauft hast, spielt doch gar keine Rolle.
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Hier wäre übrigens das Thema besser aufgehoben: https://extreme.pcgamesha...
2,05GHz hätte ich jetzt für machbar gehalten.