Geforce RTX 3080 Ti kaufen: Wieder ein Satz mit X - Ein Kommentar
Entgegen aller Hoffnungen war auch der Verkaufsstart der RTX 3080 Ti ein Schlag ins Wasser. Zu den üblichen Problemen gesellten sich dieses Mal noch weitere - Wiedergutmachung sieht anders aus, findet Thilo Bayer in seinem Kommentar.
Light Hash Rate hin oder her: Auch der Launch der RTX 3080 Ti war ein Flop. Und zwar ein bombastischer. Wer gehofft hat, dass sich der sechste Ampere-Launch positiv von den fünf anderen abhebt, wurde enttäuscht. Und die Aussichten für die RTX 3070 Ti kommende Woche sind ebenfalls düster.
RTX 3080 Ti: Kaputte Server und Mondpreise
PCGH verfolgte den Verkaufsstart der RTX 3080 Ti live - sogar am Feiertag in Bayern. Wirklich gelohnt hat sich der Einsatz aber nicht, denn außer Äußerungen (völlig zu Recht!) enttäuschter PCGH-User gab es nicht viel zu sehen. Ware wurde jedenfalls kaum gesichtet. Zu halbwegs akzeptablen Preisen schon gar nicht. 1.199 Euro lautete die UVP für die 3080 Ti, zur Erinnerung - Aufpreise ab 60 Prozent waren die Regel, 125 Prozent Mehrkosten wurden auch gesichtet. Ein Wahnsinn. 2.000 Euro und mehr für eine Grafikkarte, das ist eine Ansage.
Wer den Start verpasst hat, hier die leidvolle Zusammenfassung: Nvidia konnte kein sichtbares Angebot an Founders Editions präsentieren. Das Verkaufsschild sprang ansatzlos von "demnächst verfügbar" auf "derzeit nicht verfügbar". Alternate hatte quasi nichts Lieferbares im Angebot, die Preise begannen bei 1.989 Euro. Als fast schon komödiantischer Ausgleich wurden Platzhalter-Grafikkarten der Geforce GT 710 gezeigt - selbst heute noch. Caseking zeigte zwar die meisten Angebote, zwischenzeitlich teilweise sogar lieferbar, aber Preise ab 1.920 Euro waren doch mehr als abschreckend.
Bei Notebooksbilliger gab es (für Sekunden) zwar Ware, laut Screenshot sogar zur UVP (Asus TUF, EVGA XC3 Ultra, Gigabyte Eagle), aber nicht nur wir scheiterten mehrfach an der Bot-Erkennung. Warum ein normaler Shop-Aufruf als Bot-Traffic interpretiert wird, wissen hoffentlich die Techniker bei NBB. Wir werden jedenfalls nicht den Empfehlungen folgen und den Browser wechseln. Im PCGH-Preisvergleich gab und gibt es nur ausgegraute Produkt-Listungen ohne Händler. Ware gab und gibt es dagegen bei Ebay, sogar bei "Autorisierten Händlern" von Gainward und Palit. Autorisiert waren diese vor allem dafür, unverschämte 2.500 Euro für eine Gainward Phoenix oder Palit Game Rock aufzurufen. Und das waren noch nicht die teuersten Angebote.
Der rechtliche Tatbestand des Wuchers mag bei solchen Preisen nicht erfüllt sein, aber tatsächlich fühlt es sich genau so an. Hier wird Kasse gemacht auf Kosten des Endkunden. Und hier scheint es einige verzweifelte Seelen zu geben, die bereit sind, sogar diese völlig überzogenen Preise zu bezahlen. Im Grunde ist der Fall klar: Wer nicht möchte, dass sich Wiederverkäufer eine goldene Nase verdienen, muss sich im Verzicht üben. Und zwar kollektiv. Solange, bis Nvidia und seine Partner das Angebot ausgebaut haben. Bis dahin können Sie den PCGH-Test der Geforce RTX 3080 Ti studieren.

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Leider wird das viel zu wenig in den Mainstream Medien thematisiert. "Corona hier, Corona da, blablabla" Das ist Alles was da meist kommt.
Auf den Rest wurde schon geschrieben und geantwortet.
Dass du meinst wegen einer sachlichen Diskussion aus dem Forum geworfen zu werden bestärkt mich in der Annahme. Du scheinst zu meinen, dass jede Erwähnung des Holocaust ihn verharmlost. Das sehe ich anders (davon ab dass es in meinem Beispiel nicht um den Holocaust, ging, sondern um die Diktatur an sich ging. Als unsere letzte und prägendste Diktatur ist es nur natürlich diese als Beispiel für Diktaturen heranzuziehen).
Gut, dann Schluss damit. Hat eh nix mehr mit dem Thema zu tun.