Grafikkarten: Wirtschaftskrieg kann Hardware-Preise in den USA ab heute steigen lassen
PC-Hardware wie Grafikkarten können ab heute in den Vereinigten Staaten potenziell teurer werden. In Folge des Wirtschaftskrieges zwischen den USA und China treten heute die jüngsten US-amerikanischen Strafzölle in Kraft, die auch auf PC-Komponenten fällig werden. Jon Peddie rechnet vor, dass eine Geforce RTX 2080 im Januar schon 1.000 US-Dollar kosten könnte.
Wie zahlreiche Webseiten berichten, tritt in den Vereinigten Staaten am heutigen 24. September die jüngste Runde der Strafzölle gegen China in Kraft. Wie die Marktforscher von Jon Peddie Research anmerken, gibt es für PC-Hardware offenbar keine ausreichend große Lobby, um Einzelkomponenten von der Regelung auszuschließen. Heißt: Für Hardware aus China - unter anderem Komplett-PCs und Peripherie werden ausgeschlossen - werden zusätzliche zehn Prozent Aufpreis fällig. Bis Januar sollen die Strafzölle auf 25 Prozent steigen.
Strafzölle auf Grafikkarten möglich
Das betrifft vor allem den Grafikkartenmarkt, da es einige Boardpartner gibt, die ausschließlich in China fertigen: Allen voran die Marken und Tochterunternehmen von PC Partner, sprich Inno3D, Sapphire und Zotac. Deren Hauptsitze befinden sich in der Sonderverwaltungszone Hong Kong, die in der neuen Regelung eingeschlossen ist. Die "drei Großen", Asus, Gigabyte und MSI, sind in Taiwan ansässig und sollten um die Problematik herumkommen können. EVGA zum Beispiel hat seinen Hauptsitz in den USA und kauft bei verschiedenen asiatischen OEMs ein. JPR rechnet die Problematik der Strafzölle anhand von Nvidias neuen Turing-Grafikkarten vor: Kann ein Boardpartner die Aufpreise nicht umgehen, werden für eine Geforce RTX 2080, die bisher 800 US-Dollar gekostet hat, 880 USD fällig. Im Januar würden es 1.000 USD - zuzüglich Steuern. Eine Geforce RTX 2080 Ti würde bei 1.500 USD landen.
Prozessoren sind derweil nicht betroffen. Intel hat seine eigenen Fertigungsanlagen außerhalb von China. AMD lässt seine Ryzen-CPUs zurzeit bei Globalfoundries in Malta, New York, produzieren. Die 7-nm-Generation mit Zen-2-Mikroarchitektur läuft bei TSMC in Taiwan vom Fließband und wird ohnehin in verschiedenen Anlagen außerhalb von China assembliert. DRAM, zum Beispiel für DDR4-Arbeitsspeicher, und NAND-Flash für SSDs stammen größtenteils aus Südkorea (Samsung, SK Hynix) und den USA (Micron, Intel) - wenn der Zusammenbau in China erfolgt, wie bei Samsung zum Beispiel, muss trotzdem umdisponiert werden.

neuer Treiber ? (edit: wahrscheinlich nur ACO besser mit dem 18.9.3)
(ist jetzt natürlich ein Paradebsp. für Vega, also nicht verallgemeinern)
btw.
Bei Autorennen hat man auch schon früher schöne Spiegelungen gehabt.
Verstehe Da den Sinn von RT nicht. (ausser, das ungenützte Cores bei der RTX mal was zu tun haben)
neuer Treiber ? (edit: wahrscheinlich nur ACO besser mit dem 18.9.3)
(ist jetzt natürlich ein Paradebsp. für Vega, also nicht verallgemeinern)
btw.
Bei Autorennen hat man auch schon früher schöne Spiegelungen gehabt.
Verstehe Da den Sinn von RT nicht. (ausser, das ungenützte Cores bei der RTX mal was zu tun haben)
Post #75 --> Vega gibt es mittlerweile wieder zu guten Preisen.
Da ist man schnell bei 1080-Niveau. Und hat noch den Preisvorteil von Freesync.
Nicht zu vergessen "altert gut" ,gerade bei mehr und mehr modernen "low level" games und der zukünftigen Treiberentwicklung bei NV (Turing first).
Außerdem ist man mit Vega für HDR safe. Pascal scheint da doch ein paar Problemchen zu haben.
MfG