Geforce RTX 2080 oder RTX 2070: Erste 3DMark-Benchmarks aufgetaucht
In der Benchmark-Datenbank von 3DMark sind die ersten ernstzunehmenden Ergebnisse hochgeladen worden, die mit einer Geforce RTX 2080 oder RTX 2070 entstanden sein dürften. Genannt werden 8 GiByte Speicher bei einer Taktrate von 14 Gbps (7.000 MHz), was auf beide Turing-Grafikkarten zutrifft. Interessant: Es werden Boost-Taktraten von bis zu 2.040 MHz angegeben.
Drei Wochen vor der offiziellen Veröffentlichung der Geforce RTX 2080 Ti und RTX 2080 lassen sich in der Benchmark-Datenbank von 3DMark die ersten ernstzunehmenden Ergebnisse finden, die mit der RTX 2080 oder der im Oktober folgenden RTX 2070 entstanden sein sollten. Die Grafikkarte wird noch nicht erkannt und daher als "Generic VGA" angegeben. Die Angabe von 7.000 MHz schnellem Speicher lässt jedoch eindeutig auf den Einsatz von 14-Gbps-GDDR6-RAM schließen - 8 GiByte davon nutzen die RTX 2080 und RTX 2070.
Turing im Fire Strike Ultra und Time Spy
Da keine Angaben zu den Shader-Einheiten gemacht werden, könnte es sich um beide Turing-Grafikkarten handeln. Lediglich die zeitliche Nähe zur Veröffentlichung der Geforce RTX 2080 lässt vermuten, dass es sich um ebendieses Modell handeln könnte. Andererseits wäre es natürlich erfreulich, wenn eine RTX 2070 die Performance erreichen würde. Die Ergebnisse liegen in etwa auf dem Niveau einer übertakteten GTX 1080 Ti beziehungsweise einer Titan Xp, wenn man die jeweils höchsten erreichten Werte im Time-Spy-Benchmark (via Twitter) und dem Fire Strike Ultra (#1, #2) heranzieht.
Mehr zu Turing: Geforce RTX 2080: TU104 ist gut 550 mm² groß
Da noch nicht einmal finale Treiber für die Turing-Grafikkarten zur Verfügung stehen müssen, welche die komplette Leistung des TU104-Grafikchips auf die Straße bringen, ist nicht unbedingt die Leistung, sondern der dabei anliegende GPU-Takt interessant. Bis zu 2.040 MHz werden erreicht, wobei ein fehlendes RAM-OC die Vermutung nahgelegt, dass es sich um den Standard-Boost mit gegebenfalls gelockertem Powerlimit handelt. Turing wäre demnach ähnlich taktfreudig wie Pascal - vielleicht sogar ein bisschen mehr.

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