RTX 2070 im Test: Keine Founders Edition
Nvidia stellt keine Testmuster der Geforce RTX 2070 in der Founders Edition zur Verfügung. PC Games Hardware hat stattdessen eine günstigere Armor 8G aus dem Hause MSI erhalten und sich diese näher angesehen. Obwohl sie sich am unteren Ende der Preisskala bei 519 Euro einordnet, kann sich das Custom-Design sehen lassen.
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MSI Geforce RTX 2070 Armor 8G als Testmuster
Nvidia hat sich im Falle der Geforce RTX 2070 gegen eine Bemusterung der Founders Editions entschieden. Stattdessen wurden die Boardpartner angehalten, zuerst unübertaktete Custom-Designs zu schicken, die sich an Nvidias Referenzvorgaben halten. Das heißt zum einen: Ein Standard-Powerlimit von 175 Watt und ein nomineller Boost-Takt von 1.620 MHz. Zum anderen sind das die Versionen, die direkt zum Verkaufsstart 519 Euro kosten sollen. Diese Modelle sind aus Preis-Leistungs-Sicht attraktiver als die "dicken" TU106-Grafikkarten für 600 Euro und mehr. Das ist offensichtlich auch Nvidia bewusst, der so gegen seine hausgemachte Konkurrenz besser aussieht - die Geforce GTX 1080 (ab rund 490 Euro erhältlich).
PC Games Hardware hat die Geforce RTX 2070 Armor 8G aus dem Hause MSI erhalten, die sich für eine "billige" Variante der TU106-Grafikkarte durchaus sehen lassen kann. Auf Schnickschnack wie eine ergiebige RGB-Beleuchtung müssen Käufer verzichten, die 2,5-Slot-Kühllösung kann sich aber grundsätzlich sehen lassen. MSI setzt jetzt auch bei der Armor auf die größeren 100-mm-Lüfter. Die Spannungswandler werden über den großen Aluminiumkörper auf Temperatur gehalten und unter der Backplate liegen Wärmeleitpads, um das rückseitige Aluminium zur Wärmeabfuhr zu nutzen.
Quelle: PC Games Hardware
Vorübergehender Testaufbau mit der MSI Geforce RTX 2070 Armor 8G auf einen Gigabyte Z370 Aorus Gaming 7 mit einem Core i7-8700K
Nvidia selektiert jetzt bekanntlich seine Turing-GPUs schon selbst und überlässt das nicht mehr komplett den Boardpartnern. Als Resultat verkauft der Chiphersteller die besseren Exemplare mit einem A-Suffix und die schlechteren ohne. Letztere sitzen logischerweise auf den unübertakteten Grafikkarten, was ein mildes OC über Tools wie den MSI Afterburner oder EVGAs Precision X aber nicht ausschließt.
Erste OC-Versuche nicht weltbewegend, aber erfreulich
Wir haben bei der MSI Geforce RTX 2070 Armor 8G das Powerlimit über den MSI Afterburner fix auf 114 Prozent maximiert, was in einer Leistungsaufnahme von bis zu 200 Watt resultiert. Über ein 100 MHz GPU-Takt-Offset beklagt sich die Grafikkarte nicht. In Assassin's Creed Odyssey resultierte das in einem realen GPU-Takt von 1.970 bis 1.995 MHz in Ultra HD, also bei starker Grafiklast. Bei einer GPU-Temperatur von rund 70 °C im offenen Testaufbau ist die Grafikkarte durchgehend powerlimitiert. Die teureren Geforce-RTX-2070-Modelle haben Standard-Powerlimits von 185 bis 225 Watt, dürften zulasten der Effizienz also eher bei 2,0 GHz und mehr landen. Subjektiv kann sich das günstigere Custom-Design übrigens durchaus sehen oder besser gesagt hören lassen - unangenehm laut wird es nicht.
Leistung mit High Dynamic Range (HDR)
Nvidia bewirbt die Turing-GPUs mit Hardware-Neuerungen, welche zu besserer Performance bei hochdynamischen Farbinhalten führen. Auch dieses Versprechen haben wir mithilfe von Messreihen überprüft. Beim Wechsel auf die erweiterte Farbspanne kommt es bei unterstützenden HDR-Titeln zu mehr oder minder großen Performance-Einbußen. Wie stark die Leistung mit HDR absinkt, ist von Spiel zu Spiel, Auflösung zu Auflösung und GPU zu GPU verschieden (siehe "HDR in Spielen", PCGH-Ausgabe 10/2018). Die Leistungskosten kommen unter anderem daher, dass ein erweitertes, HDR-kompatibles Framebufferformat genutzt werden muss, welches zudem für einen tendenziell höheren Speicherbedarf sorgt. Eventuell müssen des Weiteren HDR-kompatible Anpassungen an einigen Post-Processing-Verfahren angewandt werden, zusätzlich nötig wird außerdem ein von der GPU vorgenommenes Tonemapping. Dieses sorgt dafür, dass zuvor knallige SDR-Farben durch die erweiterte Farbspanne von HDR nicht auswaschen. All diese Vorgänge kosten potenziell Performance. Nach dem GPU-Part und der Auslieferung des Bildes an das HDR-Display passt Letzteres nochmals das ausgegebene Bild farblich via einem für das Display passendes Hardware-Tonemapping an und gibt es erst anschließend auf dem Monitor aus - der letzte Schritt sorgt dabei für eine zusätzliche Latzenz.

Die 1,7Ghz lohnen sich nur einfach nicht wie ich finde.Die Devil gabs vor kurzem für 420 Euro, die geflasht und auf 1,6Ghz gebracht mit anständigem Speicher OC macht mehr Sinn wie ich finde.
Die 1,7Ghz lohnen sich nur einfach nicht wie ich finde.Die Devil gabs vor kurzem für 420 Euro, die geflasht und auf 1,6Ghz gebracht mit anständigem Speicher OC macht mehr Sinn wie ich finde.
Ich würde heute selbst wie schon gesagt keine Karte mehr so prügeln, aber die Red Dragon sollte (!!) das wegstecken.
Aber ne Wassergekühlte wäre am besten, aber da relativiert sich dann eben der Preisvorteil.
Deswegen kauft man auch mit richtigen OC Ambitionen eine Karte die sich flashen lässt. Das ist auch der Grund warum die 56er lange so extrem teuer war.
Ich würde heute selbst wie schon gesagt keine Karte mehr so prügeln, aber die Red Dragon sollte (!!) das wegstecken.
Aber ne Wassergekühlte wäre am besten, aber da relativiert sich dann eben der Preisvorteil.