"Die Geforce RTX 2070..." - das sagen die PCGH-Redakteure
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Heutiges Thema "Die Geforce RTX 2070..."
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Hintergrund: Die Geforce RTX 2070...
Nachdem die Fachpresse die Testberichte zur Geforce RTX 2080 Ti und Geforce RTX 2080 bereits Mitte September veröffentlichten durfte,war jüngst die Geforce RTX 2070 als vorerst kleinste Turing-Grafikkarte dran. Die Geforce RTX 2070 nutzt die bisher kleinste GPU im Turing-Bunde: Den TU106. Klein ist hier relativ, da die GPU mit einer Fläche von 445 mm² immer noch sehr groß ausfällt. Zum Vergleich: Der GP102 der GTX 1080 Ti und Titan Xp fällt mit 471 mm² nur unwesentlich größer aus. Auf der Geforce RTX 2070 kommt der Vollausbau des TU106 mit 36 Shader-Multiprozessoren, organisiert innerhalb von drei Graphics Processor Clustern (GPCs), zum Einsatz. Das heißt konkret: 2.304 FP32-Shader, 288 Tensor-Kerne und 36 Raytracing -Einheiten. Die Rasterisierung übernehmen 64 ROPs. An dem 256 Bit breiten Speicher-Interface hängen 8 GiByte 14-Gbps-GDDR6-RAM, die auf eine Übertragungsrate von 448 GB/s kommen. Wie schon der TU102 und TU104 bekommt auch TU106 einen überarbeiteten internen Aufbau, der Volta ähnelt. Statt 128 sitzen in jeder SM 64 Shader, wodurch die Auslastung verbessert werden soll. Der L2-Cache wächst insgesamt auf satte 4 MiByte. Außerdem lassen sich FP32- und INT32-Formate parallel berechnen.

So langsam wird es Zeit, dass NVIDIA und die Softwarepartner der Hardware in Form der GeForce-RTX-Karten auch die notwendige Softwareunterstützung zukommen lassen.
Eines der Verkaufsargumente der Karten sind die Funktionen wie DLSS und RTX und diese können von den Nutzern dieser Karten bisher noch gar nicht verwendet werden.
Ich denke was wir grade erleben ist ein Wandel in Sachen PC Hardware. Die neuen RTX Modelle zielen definitiv nicht mehr "nur" auf Gamer ab, sondern auch auf professionelle oder semi-professionelle Endanwender. Die Unreal Engine zB. wirbt groß einerseits mit RTX Unterstützung und andererseits auch mit professionellen Anwendungen wie Film, Animation und Architekturvisualisierung. Das ist zwar nur Spekulation aber meiner Ansicht nach scheint sich Nvidia langsam aber sicher von Privatanwendern zu distanzieren. Bei dem aktuellen Trend der Jugend Richtung Mobile-Gaming nicht ganz unbegründet. Wobei es schwer anzuschätzen ist wie genau sich die Zahlen verhalten. Einerseits sinken die PC Gamer zahlen wenn Leute auf Smartphones zocken, andererseits zocken jetzt aber auch Leute die sonst vielleicht nicht zocken würden und eventuell werden Smartphone-Gamer ja irgendwann einen PC anschaffen um Fortnite zB. kompetitiver und immersiver zocken zu können. Ganz verteufeln will ich mobile Gaming nicht auch wenn es die Speicherpreise in die Höhe treibt. Bleibt abzuwarten wie sich das in Zukunft auspendelt! Nvidias Preissteigerung ist aber auf jeden Fall ein Zeichen. Wofür, darüber kann man streiten!
Wenn man mal vergleicht (Erscheinungspreise):
GTX770 -> ca. 300 €
GTX970 -> ca. 300 € (Leistung ca. 780Ti)
GTX1070->ca. 350 € (Leistung ca. 980Ti)
RTX2070->ca. 550 € (Leistung NUR ca. 1080)
GTX780 -> ca. 450 €
GTX980 -> ca. 450 € (Leistung weit oberhalb 780Ti)
GTX1080-> ca. 550€ (Leistung weit oberhalb 980Ti)
RTX2080-> ca. 800€ (Leistung NUR ca. 1080Ti)
Während die Preise der jeweiligen vorhergehenden Generationen in etwa gleich blieben oder nur ein wenig anstiegen, die Leistung aber jeweils deutlich stärker war, ist es bei den RTX-Karten genau anders herum. Die Leistung stieg nicht mehr in dem Maße wie zuvor, doch die Preise dafür umso mehr.
Daher für mich persönlich sind die 2070er und 2080er totale Flops.... Die 2080Ti ist zwar Leistungskrösus aber auch die ist im Verhältnis zum Vorgänger exorbitant teuer.
Ich warte mal auf 7nm und hoffentlich wieder GraKas zu passenden Preisen.
Die Leistung der Karte konnte man bereits in der Form einer 1080 OC vor zwei Jahren kaufen. Vom Speicher sind beide Karten auch identisch bestückt. Mit Raytracing Effekten hat selbst die 2080 Ti zu kämpfen. Wo genau soll die jetzt für die Zukunft sein? In weniger als zwei Jahren haben wir eine RTX 2160 Ti (?), die nicht nur günstiger, sondern wahrscheinlich auch schneller als die aktuelle 2070 sein wird, aber womöglich genauso lahm in Raytraycing Geschichten sein wird. Außer die Entwickler (oder Nvidia) optmieren kräftig.
Die nächste (R)GTX xx70 (Ti) wird die weitaus interessantere Karte werden. Gern mit 12GB und ein bisschen mehr Leistung als die aktuelle 2080 Ti für 499€. Wenn Nvidia das nicht schafft, dann hoffe ich auf AMD.
Ist echt ein wenig schwierig im Moment wenn man aufrüstwillig ist.
Vega 64 habe ich ausprobiert, ist aber leider gar nicht so meins gewesen. :-/