Geforce RTX 2060: Verwirrung um angebliche Preissenkung

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EVGA GeForce RTX 2060 KO
Quelle: Techpowerup

Webseiten berichteten vorübergehend, Nvidia werde eine Preissenkung bei Grafikkarten mit RTX 2060 vornehmen, um besser gegen die Radeon RX 5600 XT gewappnet zu sein. Allerdings scheint es so zu sein, dass EVGA lediglich eine kostenoptimierte RTX 2060 für 299 US-Dollar veröffentlichen will. Eine generelle Preissenkung ist vorerst nicht in Sicht.

Mehrere Webseiten berichteten bereits über die EVGA GeForce RTX 2060 KO, die aktuell auf der CES ausgestellt wird. Das neue Custom-Design ist insofern interessant, weil der Preis bei 299 US-Dollar liegen soll. Zum Vergleich: Die UVP für RTX 2060 liegt bei 349 US-D, bei der RTX 2060 Super bei 399 US-D. Die schnellste GTX mit Turing ist die GTX 1660 Ti für 279 US-Dollar.

Schnell wurden Vergleiche zur gerade erst angekündigten RX 5600 XT laut, denn diese hat eine UVP von 279 US-D und peilt eigentlich an, die GTX 1660 Super OC (aka GTX 1660 Ti) um 15 Prozent abzuhängen. Würde Nvidia also eine generelle Preissenkung der RTX 2060 vornehmen, um die RX 5600 XT "von oben" anzugreifen, mit dem "Killer-Feature" Raytracing an Bord?

Es sieht bisher nicht danach aus. Videocardz will erfahren haben, dass das KO-Modell vorerst eine reine EVGA-Entwicklung wäre, die nichts mit Nvidia im Allgemeinen zu tun hätte - auch wenn vielleicht andere Grafikkartenfirmen dem Vorbild von EVGA in der Zukunft folgen. EVGA setzt bei der KO-Version auf ein kostenoptimiertes Design. So ist die Platine 20 Zentimeter lang, die Kühllösung nutzt ein einfaches 2-Lüfter-Design (immerhin mit "voller" Backplate) und es gibt nur drei Anschlüsse inklusive DVI-D. Die Taktraten entsprechen dem Standard bei RTX 2060 (1.365 MHz Basistakt bis 1.680 MHz Boost). EVGA soll auch eine Premium-Version namens "KO Ultra" planen, die Werksübertaktung ähnlich der RTX 2060 iCX bieten soll. EVGA soll die RTX 2060 KO schon ab dem 13. Januar veröffentlichen. AMD will derweil seine 5600-XT-Generation über die Boardpartner ab dem 21. Januar an die Käufer bringen.

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    • Kommentare (45)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Acgira BIOS-Overclocker(in)
        Leute deren Grafikkarten mit max oder unter 3GB ausgestattet sind, könnten auch mit 6GB noch eine Zeitlang "relativ" glücklich werden. Weil so alte Karten (bis max 3GB) in neueren Spielen keine spielbare Frames liefern und es könnte noch Spieler geben die schon seit etlichen Jahren nichts Neues gegönnt haben - ist aber unwahrscheinlich. Ich bin schon meistens ein Nachzügler beim Aufrüsten und ich hab auch schon über einen Jahr 6GB.

        Der Bedarf an 6GB Karten wird niemals mehr so groß sein, wie es zu Zeiten einer 1060 6GB war und deshalb wird weder AMD noch Nvidia von derlei Karten jeamls wieder solche Stückzahlen verkaufen.

        Von einer schwachen 6GB-Karte auf eine etwas schnellere 6GB-Karte upzugraden ist ziemlich großer Unsinn - da würd ich jeden der so was vorhat zur 5700 oder 5700XT raten. - Spieler die niemals mehr 400€ ausgeben und denen Raytracing egal ist werden auch am Ende des Jahres keine Karte bekommen die zwischen 300 und 400€ wesentlich mehr Leistung hat.

        Und wenn man FullHD verlassen möchte und nach höheren Auflösungen strebt, kann man eigentlich derzeit nur warten auf die nächste Generation und Big Navi. Denn so kurz vor EOL sich noch eine teuere 2080s oder megateure 2080Ti zu holen ist äußerst unvenünftig. - - - Noch etwas spricht für eine 5700XT: Sie ist nicht so viel langsamer als eine 1080TI, sofern man sich mit einer Leistung zufrieden gibt, die es nun schon über 5 Jahre gibt - günstiger war so einen Leistung natürlich noch nie. - Und bis so eine Leistung unter 300€ (250) gibt werden noch wenigstens 2 Jahre vergehen doch 11GB Speicher wird man dazu wohl nie bekommen.
      • Von Acgira BIOS-Overclocker(in)
        Leute deren Grafikkarten mit max oder unter 3GB ausgestattet sind, könnten auch mit 6GB noch eine Zeitlang "relativ" glücklich werden. Weil so alte Karten (bis max 3GB) in neueren Spielen keine spielbare Frames liefern und es könnte noch Spieler geben die schon seit etlichen Jahren nichts Neues gegönnt haben - ist aber unwahrscheinlich. Ich bin schon meistens ein Nachzügler beim Aufrüsten und ich hab auch schon über einen Jahr 6GB.

        Der Bedarf an 6GB Karten wird niemals mehr so groß sein, wie es zu Zeiten einer 1060 6GB war und deshalb wird weder AMD noch Nvidia von derlei Karten jeamls wieder solche Stückzahlen verkaufen.

        Von einer schwachen 6GB-Karte auf eine etwas schnellere 6GB-Karte upzugraden ist ziemlich großer Unsinn - da würd ich jeden der so was vorhat zur 5700 oder 5700XT raten. - Spieler die niemals mehr 400€ ausgeben und denen Raytracing egal ist werden auch am Ende des Jahres keine Karte bekommen die zwischen 300 und 400€ wesentlich mehr Leistung hat.

        Und wenn man FullHD verlassen möchte und nach höheren Auflösungen strebt, kann man eigentlich derzeit nur warten auf die nächste Generation und Big Navi. Denn so kurz vor EOL sich noch eine teuere 2080s oder megateure 2080Ti zu holen ist äußerst unvenünftig. - - - Noch etwas spricht für eine 5700XT: Sie ist nicht so viel langsamer als eine 1080TI, sofern man sich mit einer Leistung zufrieden gibt, die es nun schon über 5 Jahre gibt - günstiger war so einen Leistung natürlich noch nie. - Und bis so eine Leistung unter 300€ (250) gibt werden noch wenigstens 2 Jahre vergehen doch 11GB Speicher wird man dazu wohl nie bekommen.
      • Von Chris-W201-Fan Lötkolbengott/-göttin
        Nur bedingt, wichtiger ist dabei, ob die 6GB VRAM in irgendeiner Art Auswirkungen auf die Grafik haben.

        Und da kommt es auf die Spiele an.
      • Von pietcux Software-Overclocker(in)
        Zitat von Chris-W201-Fan
        Wobei beide Karten den Kritikpunkt 6gb VRAM haben
        Der Punkt relativiert sich ja wenn beide Firmen das gleiche tun.
      • Von Chris-W201-Fan Lötkolbengott/-göttin
        Wobei beide Karten den Kritikpunkt 6gb VRAM haben
      • Von HardwareHighlander
        Damit ist die Karte das bessere Paket als die 5600XT. Langsam sind die Preise in der Mittelklasse dort, wo man mit Pascal war.
      Direkt zum Diskussionsende
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