Geforce RTX 2060 12GB im Test: Zusammenfassung mit Fazit
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Geforce RTX 2060 12GB im Test: Zusammenfassung mit Fazit

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Wie schlägt sich die Geforce RTX 2060 12GB summa summarum? Fazit und Kaufempfehlungen.

Geforce RTX 2060 12GB Fazit

Not macht erfinderisch - die Geforce RTX 2060 12GB ist ein gutes Beispiel dafür. Nvidia verpackt pünktlich zum Weihnachtsfest den drei Jahre alten TU106-Chip neu und versieht ihn mit einer dicken 12-GiByte-Schleife. Das Produkt dieser Aktion verleitet zwar in keinem Lebensbereich zu Jubelschreien, erweist sich in den PCGH-Tests jedoch als ordentliche und vor allem robuste Gaming-Grafikkarte für Full HD und - in Kombination mit DLSS - auch für Ausflüge in WQHD- und Raytracing-Gefilde. Was für die einen in die Kategorie "Speicherblender" gehört, ist für die anderen ein zukunftstaugliches Produkt - Interessierte lesen sich die Abhandlung Geforce RTX 3060 vs. RTX 3060 Ti vs. RTX 2060: Was bringen 12 GiByte wirklich? durch. Da Geforce RTX 3060 und RTX 2060 12GB im Mittel nicht einmal 15 Prozent trennen, lassen sich die Aussagen übertragen. Während sich der Nutzen von 12 GiByte im Jahr 2022 nicht genau beziffern lässt, so ist doch klar, dass es tendenziell mehr als weniger wird, da Spiele sich weiterentwickeln.

Zu den Schattenseiten der Geforce RTX 2060 12GB gehört ihre Leistungsaufnahme. Mit 175 bis 185 Watt, je nach Spiel und Auflösung, ist die neueste Geforce ineffizienter als die Geforce RTX 3060, welche mit rund 170 Watt bereits deutlich den AMD-Modellen Radeon RX 6600 (gut 130 Watt) und RX 6600 XT (gut 150 Watt) unterliegt. Das Kühlsystem hat mit der anfallenden Abwärme kein Problem und Undervolting ist deutlich einfacher, als sich mehr Speicher auf die Platine zu löten, in Zeiten steigender Energiepreise und Bestrebungen, die Erde zu retten, sind effiziente Lösungen jedoch vorzuziehen. Auf eine kuriose Weise nachhaltig ist die RTX 2060 12GB dennoch, da Nvidia den alten TU106-Chip verwendet, von dem mutmaßlich noch Bestände vorlagen. Dieser bietet zwar nur den Technik-Stand von 2018 (Resizable BAR fehlt ebenfalls - siehe Testvideo), angesichts der offiziellen Unterstützung von DirectX 12 Ultimate inklusive DXRaytracing 1.1, Sampler Feedback und dem kommenden RTX IO im Rahmen von Direct Storage ist das für PC-Spieler jedoch kein Manko. Der Preis um 600 Euro und die schwache Verfügbarkeit tun deutlich mehr weh. Unter dem Strich ist die RTX 2060 12GB somit nur ein Lückenfüller vor der RTX 3050, aber für kommende Spiele gut gerüstet.

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  1. Seite 1 Geforce RTX 2060 12GB im Test: Spezifikationen
  2. Seite 2 Geforce RTX 2060 12GB im Test: Spiele-Benchmarks
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    • Kommentare (63)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Ohne Übertaktung sind die Bandbreite und die Performance ja tatsächlich geringer (siehe AC: Valhalla und CP2077) und auf lange Sicht profitiert der GA106 davon, dass RT-Cores und Tensor-Kerne gleichzeitig genutzt werden können.

        Dennoch:
        Ein kurzer Vergleich mit mehr Takt hätte dem Test der nicht verfügbaren Karte gut getan.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Ohne Übertaktung sind die Bandbreite und die Performance ja tatsächlich geringer (siehe AC: Valhalla und CP2077) und auf lange Sicht profitiert der GA106 davon, dass RT-Cores und Tensor-Kerne gleichzeitig genutzt werden können.

        Dennoch:
        Ein kurzer Vergleich mit mehr Takt hätte dem Test der nicht verfügbaren Karte gut getan.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Da die Redaktion die Kleine net OCen wollte (x), mal ein Review+Zusatztest-OC von fleissigen Redakteuren die auch
        ein 24/7 Setting OCed nutzen würden:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        (Oh Wunder, läuft in Heaven besser als ne 3060@stock)

        (x) stattdessen eine voreilige Bewertung wie schlecht die Bandbreite wäre!?
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Lichtspieler2000
        Ich müsste die Rechnung raussuchen, bin mir aber 100% sicher dass der preis mit einer 7 anfängt.
      • Von Lichtspieler2000
        Zitat von Incredible Alk
        Ist echt der Wahnsinn. Ich hab für etwa 700€ im Jahre 2018 meine RTX2080 STRIX gekauft.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Eher für 800 bis 900.
      • Von Lichtspieler2000
        Zitat von User-22949
        Wie hier alle auf die Karte hauen. Erst meckern alle, weil die Nvidia Karten zu wenig Speicher haben. Nun kommt eine mit 12 Gbyte, was ja nun auch nicht so viel ist. Und wieder wird rumgeheult. Schwachsinn in der Klasse...
        Momentan sind alle Grafikkarten teuer. Ich habe mir die ersten paar Seiten Kommentare zu Gemüte geführt und fühlte mich an die erste Preisexplosion vor Jahren zurückerinnert.
        Ja die Preise sind bei niedriger Verfügbarkeit hoch. Das Erregungslevel ist trotz der Tatsache, dass es schon Jahre der Fall ist immer noch hoch. Paradox.
        Zitat von User-22949
        Für mich ist die Karte ein rundes Paket. Für 1080 und WQHD gut zu gebrauchen. Mit den 12 Gbyte auch für die nächsten 3 bis 5 Jahre noch gut nutzbar, ohne an den Details schrauben zu müssen.
        Die Karte ist leistungstechnisch ein RX6600 Äquivalent, mit deutlich mehr Speicher und der besseren Upscaling Technik, sowie höherer RT Performance.
        Insgesamt RTX 2060 12GB > RX6600 das ist klar. Zu welchem Preis es das ganze geben wird, ist bisher nicht abzusehen. Ab mitte Januar könnte man dazu mehr sagen. Bei ähnlichem Preis ist das Nvidia Paket besser.
        Zitat von User-22949
        Witzig zu sehen, dass die alte Generation sogar schneller mit RT ist, als die aktuellen AMD Karten. Einzig der Preis ist zu heftig.
        Ich denke eine UVP wird gar nicht erst ausgesprochen.
        Zitat von shaboo
        Mit Leistung unterhalb der 6600 (zumindest in FHD und WQHD) muss am Ende auf jeden Fall auch der Preis der 2060 unterhalb der 6600 liegen, 12 GB hin oder her.
        Anhand Rohdaten des Tests, muss der Preis geringfügig über der AMD Lösung liegen, alles andere wäre eine Fehleinschätzung.
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