Wie funktioniert ein Pizzaofen
Quelle: Ooni, G3Ferrari
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Wie funktioniert ein Pizzaofen

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Was kann ein Pizzaofen? Und wird die Pizza wirklich wie beim Italiener?

Ein guter Pizzaofen erreicht Temperaturen von bis zu 500 Grad, wohingegen ein normaler Haushaltsofen meist bei 250 Grad gedeckelt ist. Diese extreme Hitze bewirkt zweierlei: Zum einen verkürzt sich die Backzeit drastisch - eine dünne Pizza ist oft in 60 - 120 Sekunden fertig gebacken, während sie im Haushaltsbackofen zwischen 5 und 15 Minuten benötigt.

Zum anderen sorgt die hohe Temperatur für besondere Backergebnisse: Der Teig bekommt einen knusprigen Boden und luftig aufgegangenen Rand, in dem sich braune Leopardenflecken bilden. Das liegt daran, dass die Hitze den Zucker im Teig karamellisiert und der Steinboden die Feuchtigkeit entzieht. Das Ergebnis ist eine Pizza mit dem typischen Aroma und Aussehen einer neapolitanischen Steinofenpizza. Selbst tiefgekühlte oder vorgebackene Böden werden im Pizzaofen deutlich krosser als im Küchenofen.

Handelt es sich um einen hochwertigen Ofen, müssen nur noch folgende Kriterien erfüllt sein:

Vorheizen - Zeit ist der Schlüssel

Mit einem Pizzaofen sind Ergebnisse wie in der Pizzeria möglich, insofern der Ofen richtig aufgeheizt wird. Entscheidend ist, den Ofen wirklich lange genug vorzuheizen, bis der Stein die nötige Temperatur hat. Je kürzer und heißer der Backvorgang, desto besser das Ergebnis. Bei vielen Öfen sind 15 - 20 Minuten Aufheizzeit auf 450+ Grad normal.

Wird dieser Schritt übersprungen, kann der Steinboden dem Teig nicht die Feuchtigkeit entziehen und die Folge ist ein ,,durchgenässter'' Boden, ein nicht aufgegangener Rand und die fehlende Bräune.

Wichtig ist natürlich auch das passende Equipment, mindestens aber eine geeignete Pizzaschaufel sollte man sich zulegen. Quelle: Ooni Wichtig ist natürlich auch das passende Equipment, mindestens aber eine geeignete Pizzaschaufel sollte man sich zulegen.

Teig, Belag und Soße - Der Motor

Ein Ferrari ist toll. Doch ein Ferrari sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch einen Motor voller Emotionen. So wäre der Ferrari mit einem Fiat-Motor lediglich schön. Selbiges gilt für den Pizzaofen. Dieser kann noch so fantastisch sein, hatte der Teig keine lange Gehzeit, der Belag gleicht mehr einem Salat mit etlichen Komponenten und die Soße ist in Litern auf den Teig gekippt, schmeckt die Pizza nicht.

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