FSR 3.1 für noch mehr Spiele: AMD liefert die Voraussetzungen
AMD hat FSR 3.1 endlich veröffentlicht und bringt damit unter anderem Verbesserungen an der Bildqualität und einen frischen Vulkan-Support. Bald dürfte die neue Version in deutlich mehr Spielen verfügbar sein.
AMD hat das Update auf FSR 3.1 zwar bereits im März auf der GDC angekündigt, der Release erfolgte aber erst Ende Juni. Seit knapp zwei Wochen wird der neue Upscaler von den ersten fünf Spielen unterstützt. In den kommenden Wochen und Monaten dürfte die Verbreitung aber voraussichtlich schnell zunehmen, denn AMD bietet das Update auf Version 3.1 inzwischen endlich auch öffentlich zum Download an.
FSR 3.1 ist endlich verfügbar
Seit Dienstag können Entwickler die aktuellste Version von Fidelity FX Super Resolution über Github herunterladen. Dort wird sie als Teil von AMDs FidelityFX SDK 1.1 angeboten. Damit hat AMD die Voraussetzungen geschaffen, dass Spielentwickler ihr Projekt eigenständig auf FSR 3.1 aktualisieren oder ihr Spiel frisch mit der Technik ausstatten können. Besonders einfach dürfte das bei Titeln auf Basis der Unreal Engine sein, denn für diese AMD stellt bereits ein passendes Plug-in zur Verfügung.
Sofern ein Spiel von einer früheren Version auf FSR 3.1 aktualisiert wird, dürfte sich das in erster Linie durch leichte Qualitätsverbesserungen bemerkbar machen. Die neue Version des AMD-Upscalers bietet aber auch weitere Möglichkeiten. Beispielsweise wird künftig neben DirectX auch die Vulkan-API unterstützt. Außerdem wird die Frame Generation nun getrennt vom Upscaling ausgeführt. Dadurch kann man diese laut AMD auch mit anderen Upscaling-Algorithmen, etwa XeSS von Intel und DLSS von Nvidia, kombinieren. Für Entwickler wird mit FSR 3.1 gleichzeitig aber auch ein kleiner Umbau nötig, da der Algorithmus ab sofort die FidelityFX-API nutzt. Das soll Aktualisierungen des Upscalers in Zukunft deutlich erleichtern.
Passend zum Thema: Upscaling-Technologien: DLSS 3.7 vs. FSR 3.1 vs. XeSS 1.3 im Qualitätsvergleich [Bericht]
Wer FSR 3.1 in einem unterstützten Spiel nutzen möchte, sollte laut AMD mindestens über eine Grafikkarte der Reihen Radeon RX 5000 oder Geforce RTX 2000 verfügen. Empfohlen wird der Einsatz hingegen erst mit den jeweiligen Nachfolgemodellen, sprich Radeon RX 6000 und Geforce RTX 3000. Bei aktivierter Frame Generation wird zudem eine Bildrate von mindestens 60 Fps angeraten. All das sind aber offenbar nur Empfehlungen - FSR 3.1 dürfte also beispielsweise auch auf Intel-Grafikkarten und mit niedrigeren Bildraten funktionieren.
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Quelle: GPU Open via Videocardz
