Neue HGST-HDD: 10 TByte in 3,5 Zoll dank Helium und SMR
Neben neuen PCI-Express-SSDs mit NVME-Protokoll hat die Western-Digital-Tochter HGST auch neue Produkte an der HDD-Front angekündigt. Die 10 TB SMR Helioseal HDD kommt, wie der Name bereits aussagt, als erste Festplatte mit einer Kapazität von 10 Terabyte daher, welche durch eine Kombination aus Heliumbefüllung sowie SMR-Technik erreicht wird.
Nachdem Seagate zuletzt erst mit 8 Terabyte großen Festplatten auf sich aufmerksam machte, folgt nun HGST mit einem ersten 10-TByte-Modell. Die 10 TB SMR Helioseal HDD ist für den Enterprise-Bereich ausgelegt und soll die "niedrigsten Kosten in Euro/TB und den geringsten Stromverbrauch in Watt/TB" mit sich bringen. Um eine solch hohe Kapazität im klassischen 3,5-Zoll-Gehäuse zu erreichen, setzt man auf eine Helium- statt Luftbefüllung im Gehäuse sowie die bereits bekannte SMR-Technik.
Durch das sogenannte Helioseal sollen bei entsprechend gefüllten Platten weniger Strömungseffekte bei der Drehung der Platter erzeugt werden, wodurch diese enger positioniert werden können. "Shingled Magnetic Recording" (SMR) kommt bereits beim Konkurrenten Seagate zum Einsatz: Der Abstand der Spuren auf einem Platter wird verkleinert, indem die Daten wie Schindeln, also überlappend, arrangiert werden. Die dadurch erhöhte Kapazität hat allerdings auch ihren Preis: Die Lese- und insbesondere die Schreibgeschwindigkeiten sinken, je stärker sich die Daten überlappen.
Erste Testmuster sollen bereits an interessierte Großkunden verschickt worden sein. Ob und wann die HGST 10 TB SMR Helioseal HDD für Endkunden erhältlich sein wird, verriet HGST noch nicht. Da allerdings schon die He6 mit Heliumbefüllung fast 70 Euro pro Terabyte kostet, wird der Neuling gewiss kein günstiger Spaß. Übrigens soll bald auch die 6 TByte große Ultrastar 7K6000 ohne Helium oder SMR auf den Markt gelangen, wodurch man sich preislich an den Spitzenreiter Western Digital annähern dürfte.

So ein Teil mit der Kapazität als SSD und ich würde meinen PC dafür verkaufen, nur um mir so ein Teil kaufen zu können. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
je nach Verwendung der Tabelle kommt diese auf die SSD, SAN oder in den Memory.
Datenbanken nur auf SSDs zu betreiben macht in den seltensten Fällen Sinn darüber gibt es auch unzählige Whitepapers von Microsoft, Oracle und Co. In vielen Fällen ist die SSD sogar langsamer als eine Storage
SSDs werden genauso schnell kaputt wie HDDs. Üblicherweise tauschen wir alle immer alle 2 Jahre aus aber gelegentlich fällt trotzdem mal eine aus aber dafür gibt's ja Raids. AlwaysOn Cluster und dergleichen.
SSDs in Servern werden wegen der geringen Zugriffszeit eingesetzt.
Die Transferrate ist durch die Storage beschränkt wenn ich von dieser lese bekomme ich maximal 2TB/sek egal ob das jetzt von HDDs oder von SSDs kommt.
Übrigens, ich möchte ehrlich gesagt keine SSD im Server sehen, wo eine Datenbank 24/7 permanent am schreiben ist. Falls TRIM und Konsorten nicht hinterher kommen, dann ist jeglicher Vorteil der SSD dahin, nur dass die ein haufen Geld gefressen hat.
Schon mal eine Datenbank mit mehreren Millionen Einträgen auf einer HDD benutzt? Keine schöne Sache