Disney streicht hunderte Jobs: Was bedeutet das für die Zukunft von Streaming?

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Disney streicht hunderte Jobs: Was bedeutet das für die Zukunft von Streaming?
Quelle: Disney

Tony Gilroy erklärt das Streaming-Modell für tot. Disney streicht massiv Stellen - auch bei Disney Plus. Der Wandel scheint endgültig, die Zukunft des Formats ungewiss.

Tony Gilroy, Showrunner der Serie Andor, äußert sich deutlich: "Streaming ist tot." Gemeint ist nicht die Nachfrage nach Inhalten, sondern die Art der Produktion. Die 24 Folgen von Andor sollen rund 650 Millionen US-Dollar gekostet haben - Summen, die Disney Plus künftig nicht mehr aufbringen will.

Wie Deadline berichtet, streicht die Walt Disney Company weltweit mehrere Hundert Stellen - quer durch alle Sparten der Disney-Entertainment-Division. Betroffen sind unter anderem TV-Marketing, Casting, Produktion und auch Bereiche rund um Disney Plus. Es ist bereits die vierte Entlassungsrunde innerhalb von zehn Monaten. Bob Iger, seit Ende 2022 wieder CEO, hatte 2023 das Ziel ausgerufen, mindestens 7,5 Milliarden US-Dollar einzusparen. Im selben Jahr wurden rund 7.000 Arbeitsplätze abgebaut.

Die aktuellen Kürzungen betreffen laut Berichten vor allem den Standort Los Angeles, wo viele Mitarbeiter im Serienbereich beschäftigt sind. Teams werden zwar nicht komplett aufgelöst, jedoch spürbar verkleinert. Dabei war das letzte Quartal für Disney finanziell erfolgreich - der operative Gewinn im Streaming-Segment stieg, getragen von Sport und Freizeitparks.

Trotzdem zeigt sich ein Strategiewechsel. Teure Prestige-Serien wie The Acolyte oder Secret Invasion enttäuschten bei den Zuschauerzahlen. In der Folge wurden Budgets reduziert, etwa bei Daredevil: Born Again. Doch auch kostengünstigere Produktionen konnten zuletzt kaum an frühere Erfolge anknüpfen.

Parallel verändert sich das Nutzungsverhalten. Während klassische Streamingdienste Marktanteile verlieren, investiert die junge Zielgruppe zunehmend in andere digitale Angebote. Besonders Musik- und Gaming-Abos gewinnen an Bedeutung.

Disney reagiert - und investiert zunehmend in Geschäftsbereiche abseits des Streamings, etwa Themenparks. Iger betont, dass dort auch neue Arbeitsplätze entstehen sollen. Ob das Streamingmodell damit langfristig tragfähig bleibt, ist offen.

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Quelle: Deadline

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JahJah192 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Honkalonka78
        Und selbst Mandalorien hat man im Endeffekt nur wegen Grogu geguckt. Das Thema Kopfgeldjäger war ja schnell durch.
        Hat sich sehr schnell abgenutzt ja, wobei es mit der 3 wieder besser wurde mMn.
      • Von JahJah192 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Honkalonka78
        Und selbst Mandalorien hat man im Endeffekt nur wegen Grogu geguckt. Das Thema Kopfgeldjäger war ja schnell durch.
        Hat sich sehr schnell abgenutzt ja, wobei es mit der 3 wieder besser wurde mMn.
      • Von Honkalonka78 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von JahJah192
        Wenn jetzt eine neue Star Wars oder Mavel Serie, juckt es mich nicht mehr die Bohne, weil ich weiß das es Schrott ist.
        Und selbst Mandalorien hat man im Endeffekt nur wegen Grogu geguckt. Das Thema Kopfgeldjäger war ja schnell durch.
      • Von JahJah192 Freizeitschrauber(in)
        Die Preise wären mMn völlig zweitrangig und könnten auch teurer sein, wenn die Qualität nur stimmen würde.
        Als Disney + startete war der Hype und die Freude (auch bei mir) groß, weil mit Mandalorian direkt eine echt starke Star Wars Serie startete. Dann hieß es das Star Wars Universum und Marvel wird stark ausgebaut, was nach Mandalorian die Erwartung hoch trieb.

        Nur was dann kam passt halt vor lauter Regenbogen auf keine Kuhhaut mehr. Star Wars wurde total in den Dreck gezogen mit dem woken Bullshit (Acolyte oder wie der Schmutz hieß, als Krönung).
        Die Marvel Serien extrem schlechtes CGI und was ich gehört hab mit She Hulk exakt dieselbe Agenda, ab dem Punkt war ich schon draußen.
        Indiana Jones wurde versaut.

        Nimm praktisch jede fantastische IP wo leider Disney die Rechte hat und versau sie mit irgendeiner politischen Agenda, wo wirklich niemanden mehr interessiert und kassiere jetzt die Quittung.

        Wenn jetzt eine neue Star Wars oder Mavel Serie, juckt es mich nicht mehr die Bohne, weil ich weiß das es Schrott ist. Was mehr als schade ist…

        Wäre die Qualität hoch, hätte ich kein Problem gar 15 oder 20€ dafür zu zahlen, weils meine lieblings IPs sind (außer unter aktuellem Disney) so geht’s vermutlich vielen, die Star Wars Fans vergrault man nicht, ebenso Marvel.
      • Von ShyBell Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wie wäre es denn mal damit, nicht die woke Ideologie über jeden Klassiker rüberzubügeln und aufzuhören die Originale aus den Kinderprofilen auszublenden, weil angeblich politisch inkorrekt?
        Naja das erste Umdenken hat ja bei Disney schon stattgefunden, da sie aufgehört die bevormundenden Idiotenhinweise vor dem Start mancher Filme einzublenden.
        Wenn sie denn der Meinung sind progressiv sein zu müssen, dann sollen sie dafür neue Franchises entwickeln, dann klicke ich wenigstens nicht versehentlich drauf, weil ich annehme, dass es eine hochwertige, kulturell wertvolle Produktion ist.
        Oder noch besser, ein Abo Disney Classic und eins für Disney Woke, dann muss ich mich nicht ungewollt damit auseinandersetzen.
      • Von Torsley BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Bleistein
        Wenn Frau Kennedy jetzt doch mal in Rente geht und vielleicht mal wieder eine Pandemie kommt, wird das schon wieder. In der Zwischenzeit bei Disney: "Hmm, Realverfilmung von Bernard & Bianca.. was kann da schon schief gehen?"
        hat sie nicht schon gesagt das es noch jahre dauern wird bis ihre finger komplett aus der firma sind.
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