Dirt 5 - CPU- und GPU-Benchmarks
In diesem Artikel
Dirt 5 im Techniktest: Grafikkarten-Benchmarks
Wie bei jedem PCGH-Techniktest üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen Systemen mit dem Spiel vertraut gemacht - das haben wir selbstverständlich auch bei Dirt 5 getan. Wie immer kommen die zum Testzeitpunkt aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia zum Einsatz, in diesem Fall der Geforce GRD 457.09 WHQL und die Radeon Software 20.10.1. Beide Treiber werden mit Kompatibilität für Dirt 5 beworben. Im Falle der Geforce-Grafikkarten lassen wir Hardware-Accelerated GPU Scheduling, kurz HAGS, aktiviert. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt. Wie immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, UWQHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können.
Zwar ist Dirt 5 bereits ein paar Tage verfügbar, für die Benchmarks warteten wir jedoch die ersten Updates ab, welche die Kinderkrankheiten aus der Welt schaffen. Lohn der Geduld, auch für Käufer, ist nicht nur eine bessere Performance, sondern auch weniger Abstürze des Spiels. Mit der am Donnerstagabend (05.11.) erschienenen Version 1.04 zeigen wir somit den aktuellen Entwicklungsstand und die zu erwartenden Bildraten. PCGH-typisch ist die Verwendung von maximalen Details ohne Upscaling.
Quelle: PC Games Hardware
Dirt 5 im Techniktest: Ausschnitt aus der Worst-Case-Benchmarksequenz
Für die Benchmarks setzen wir auf ein Worst-Case-Szenario. Nach Stunden innerhalb der Karriere und im Arcade-Modus haben wir alle Länder, Routen und Witterungsbedingungen kennengelernt. Dieses Wissen fließt in die Benchmarkszene ein, welche bewusst alle Grafik-Register zieht und damit jeder GPU stark zusetzt. Wir verwenden ein "Free Play"-Rennen im Arcade-Modus mit dem Schauplatz China, wählen die Ultra-Cross-Route "Xinsilong Forest" mit der Fahrzeugklasse "Unlimited", setzen das Wetter auf "Starker Regen" und die Beleuchtung auf "Morgengrauen". Nach dem Rennstart bleiben wir stets dicht hinter dem Fahrerfeld und messen wie gehabt 20 Sekunden die Fps und Frametimes. Die sich daraus ergebende Kombination mit 11 KI-Kontrahenten, welche man in fast jedem Rennen zu Gesicht bekommt, führt zu sehenswerten Spiegelungen, dichten Regeneffekten und aufspritzendem Matsch. Die meisten anderen Rennen und Routen laufen signifikant besser, sodass gilt: Erreicht eine Grafikkarte im PCGH-Test flüssige Bildraten, ist sie für Dirt 5 gewappnet. Die Ergebnisse:
Zwar sieht auf den ersten Blick alles in Ordnung aus, da dreistellige Bildraten erreicht werden können. Beim zweiten Blick fällt auf, dass das nur der schnellsten RTX-30-Grafikkarte gelingt, womit die Bildraten insgesamt das Prädikat "gering" verdienen. Verbreitete Grafikkarten unter 500 Euro haben Mühe, auch nur in die Nähe der 60-Fps-Marke zu kommen - in Full HD, wohlgemerkt. 60 Fps sind bei einem schnellen Rennspiel wie Dirt 5 durchaus als Minimum anzusehen, um Bestzeiten zu holen, laut unserer Erfahrung funktioniert die Steuerung jedoch auch zwischen 40 und 50 Fps noch ausreichend. Angesichts der durchweg geringen Bildraten bei unserer Teststrecke ist das gut zu wissen. Bei alldem fällt eine klare Radeon-Stärke respektive Geforce-Schwäche auf, AMD-Karten performen durchgängig besser als vergleichbare Geforce-Modelle - Erinnerungen an Dirt Showdown werden wach. Inwiefern weitere Patches helfen werden, steht in den Sternen, wir erwarten jedoch auch Fps-Gewinne durch neuere Geforce-Treiber.
Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH
Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele -Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. In Einzelfällen, etwa bei besonders anspruchsvollen Spielen, weichen wir von diesem Credo ab und testen besonders flinke Varianten. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.
Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "RTX 2080 Ti" ist nicht "RTX 2080 Ti" respektive "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti" - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominentesten sind AMDs Radeon VII und die ältere R9 Fury X, welche wir jeweils im Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.
Dirt 5 im Techniktest: Prozessor-Benchmarks
Gegenüber den hohen Anforderungen an die Grafikkarte stehen sehr niedrige an den Prozessor. Und damit meinen wir insbesondere die exorbitant hohe GPU-Last, welche wir selbst noch bei 720p und niedrigen Schattendetails antreffen. Uns ist es mit der CPU im Grafikkarten-Testsystem, einem maximal übertakteten AMD Ryzen 9 3900X, nicht möglich, mehr als 130 Fps mit einer Asus Geforce RTX 3090 ROG Strix OC herauszukitzeln. Mit der für die CPU-Tests eigentlich verwendeten MSI RTX 2080 Ti Gaming Z Trio haben wir sogar noch weniger Bilder pro Sekunde, was die These mit der zu hohen GPU-Last unterstützt - Dirt 5 hat mit allen Effekten wahrlich großen Hunger auf GPU-Leistung.
Ein altehrwürdiger Intel Core i7-6900K ist dadurch in Dirt 5 kaum langsamer als unsere GPU-Test-CPU. Verstehen Sie uns nicht falsch, es ist ja nicht so, dass wir für dieses Problem ansonsten keine Lösung bereithalten, doch bei Dirt 5 haben wir alle Möglichkeiten ausgeschöpft und können das GPU-Limit nicht umgehen - CPU-Benchmarks im GPU-Limit sind nicht zielführend oder im Sinne unserer Testmethodik, da wir Ihnen ansonsten verkappte GPU-Benchmarks vor die Nase halten. Obendrein können wir das Spiel wegen des bissigen Denuvo-DRM nur wenige Male starten, bevor uns eine Fehlermeldung jenen Start verbietet, was die Forschungsarbeit und Benchmarks mit weiteren CPUs zunichte macht. Haben Sie daher bitte Verständnis, dass wir Ihnen diesmal keine weiteren CPU-Benchmarks zur Verfügung stellen.
Wir können jedenfalls festhalten, dass Dirt 5 auf jeder Kiste läuft, solange sie einen Prozessor hat. Es ist egal, was Sie verbaut haben, selbst ein Intel Core i5-2400 liefert noch fast 90 Fps mit ausgezeichneten Frametimes.
Die Prozessor-Messmethodik der PCGH
Jede CPU wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Im UEFI konfigurieren wir ein TDP-Limit: Jede CPU wird auf die Parameter konfiguriert, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht. Die Geschwindigkeit des verbauten Speichers wird ebenfalls auf die Herstellervorgabe forciert, die Menge mit 32 GiByte und die Timings (XMP) geben wir vor. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte und ermöglichen einen fairen Vergleich. Wir nutzen, wenn möglich, immer die neueste Version von Windows inklusive allen (Sicherheits-)Updates. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt.
Dirt 5 im Techniktest: Fazit
Dirt 5 weckt wohlige Erinnerungen an den Fan-Liebling der Serie, Dirt 2, und bietet rasante, wenn auch relativ anspruchslose Renn-Action - Simulationsfans werden hier keine Freude haben. Technisch stechen einerseits die sehenswerten, abwechslungsreichen Strecken hervor, allerdings auch der Bärenhunger auf Grafikleistung. Dabei macht Dirt 5 keinen Hehl aus der AMD-Kooperation, Radeon-Grafikkarten performen überdurchschnittlich gut. Damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, in Kürze wird Dirt 5 zum Reigen der Raytracing-Spiele gehören. PCGH hält Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Liegt das hier am VRAM?
Bzw kann man die Settings so drehen, das es flüssig spielbar wird auf so einer Karte?
Benchmark results:
Intel(R) Core(TM) i7-4790 CPU @ 3.60GHz (16 Gb) / Radeon RX 5500 XT
average FPS = 48.3
min FPS = 29.7
max FPS = 61.7
1% low FPS = 29.9
0.1% low FPS = 29.8
averageCpuTimeMs = 9.03
averageGpuTime: WholeFrame (ms) = 19.41
averageGpuTime: DepthPass (ms) = 3.51
averageGpuTime: OpaquePass (ms) = 11.77
averageGpuTime: PrplDepthPass (ms) = 0.00
averageGpuTime: BlendedPass (ms) = 0.70
averageGpuTime: Shadows (ms) = 1.66
averageGpuTime: LightProbes (ms) = 1.80
averageGpuTime: SimpleViews (ms) = 0.31
averageGpuTime: Lighting (ms) = 1.40
averageGpuTime: UpdateHistory (ms) = 0.50
averageGpuTime: PostEffects (ms) = 0.32
P.S. alle Optionen für die Auflösung nativ 'Systemsetup'
Das Beleuchtungssystem, die Partikeleffekte (Staub, Rauch etc.) - irre!
Der Staub z.B., der beim Fahren aufgewirbelt wird, verhält sich korrekt zur Windrichtung - habe ich vorher so noch nicht gesehen.
Das Spiel strotzt nur so vor Details! Das steigert die Immersion und den Spielspaß ungemein.
Die Stampede im Tijuca Forest & gerade eben das "Fire on Ice" auf der Roosevelt Bridge - ich war nur am Feiern XD
Habe bisher auch noch nie so schönen Regen oder Schnee in einem Game gesehen...
Bei nasser, schlammiger Piste & Sonnenschein gibt's voll auf die Augen
Ich spiele noch mit einem Xeon E3-1231 & einer GTX1080 und in WQHD auf "Ultra" (nur Schatten & Globale Beleuchtung auf "Hoch").
Habe ~50 fps.
Das reicht mir erstmal
Wenn AMD mich lässt, wechsle ich bald wieder das Lager
Aber etwas stört mich dann doch:
Rammt man bspw. Gegner, sind die davon völlig unbeeindruckt.
Wie fahrender Beton XD
Und WO IST DER REPLAYMODUS?
Wenn ich ein Rennen beendet habe, würde ich mir das manchmal schon sehr gerne nochmal zu Gemüte führen.
Wieso hat Codemasters das weggelassen??
Naja, immerhin schön zu sehen, dass die "Luftpumpe" wieder mal vergleichsweise gut läuft. Glaube mittlerweile, dass Raff das damals gar nicht abwertend meinte... wenn den Vergleichsprodukten die Puste ausgeht, scheint Vega noch etwas Luft nach oben zu haben
Grüße!
Liegt das hier am VRAM?
Bzw kann man die Settings so drehen, das es flüssig spielbar wird auf so einer Karte?
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MfG
Raff