Ashes of the Singularity mit DirectX 12: V-Sync angeblich immer aktiv [Update]
Ashes of the Singularity hat in seinen Videoeinstellungen die Option eingebaut, V-Sync ein- oder ausschalten zu können. Zusammen mit DirectX 12 macht Letztere Einstellung auf Radeons allerdings nicht das, was man von ihr erwarten würde. Statt V-Sync auszustellen, wird tatsächlich auf Triple-Buffering gewechselt. Angeblich seien das Vorgaben von Microsoft.
Update vom 04.03.16:
Die Webseite pcper.com hat noch einmal bei Microsoft-USA nachgehakt und die Bestätigung erhalten, dass man sich all die Dinge ansehe, welche von den Nutzern und der Fachpresse kritisiert worden sind - und hoffentlich ausgebessert werden. Darunter auch die Angelegenheit mit V-Sync. Zudem gibt Microsoft an, dass die Windows Compositing Engine keine Pflicht für DirectX-12-Spiele sei, die nicht über den Windows-Store verkauft werden. DX12-Titel über Steam und Co. können einen Vollbildmodus verwenden.
Im gestrigen AMA-Event hat AMD indes angegeben, dass man im Falle von Ashes of the Singularity - wo die Windows Compositing Engine anscheinend trotzdem eingesetzt wird - an einem Workaround ähnlich wie Nvidias arbeitet, um einen Vollbildmodus mit deaktiviertem V-Sync anbieten zu können. Genannt wird das schon länger in Direct 3D schlummerende Direct-Flip-Feature.
Originalartikel vom 03.03.16:
Nachdem Microsoft bei PC-Spielern zuletzt mit seinem Windows-Store eher für Frust denn Freude sorgte, gehen die Negativmeldungen nun weiter. Dieses Mal betrifft es Ashes of the Singularity als bisher einziges DirectX-12-fähiges Spiel außerhalb des Windows-Stores. Darin ist als Checklisten-Feature die Einstellung eingebaut, V-Sync wahlweise ein- oder ausschalten zu können. Auf Radeon-GPUs sorgt die ausgeschaltete Variante zusammen mit DirectX 12 allerdings für ein seltsames Verhalten, wie pcper.com berichtet.
Demnach verhalte sich bei eingeschaltetem V-Sync noch alles wie gewohnt: Die Frame-Rate werde auf die maximale Bildwiederholrate des Monitors begrenzt und zu jedem Refresh-Intervall das zuletzt fertig gerenderte Frame ausgegeben. Bei ausgeschaltetem V-Sync hingegen sei die interne Render-Frame-Rate zwar unbegrenzt, die Hardware kann also so viele Bilder berechnen, wie sie nur schafft, ausgegeben würden aber auch hier nur immer die zum Refresh-Intervall fertigen Frames. Die anderen würden also einfach verworfen. Damit würde man quasi von einem Double- (V-Sync an) zu einem Triple-Buffer (V-Sync aus) wechseln, die vertikale Synchronisation aber nicht komplett ausschalten. Bei Geforce-GPUs verhalte sich hingegen alles wie gewohnt, wie auch beim Test einer HD 530 im Core i7-6700K.
Pcper.com hat daraufhin an einigen Stellen angeklopft, um ein Bild von der Situation zu erhalten. Demnach müssten DirectX-12-Spiele mit der Windows Compositing Engine laufen, mit der Microsoft ein einheitliches Spieleerlebnis gewährleisten wolle. Über diese liefen alle Microsoft-Overlays wie beispielsweise die Action- oder Recording-Bar von Windows 10. Ebendiese Windows Compositing Engine nutzen auch alle Universal-Apps. Wahrscheinlich sei diese der Grund, warum Spiele im randlosen Fenstermodus laufen müssen.
AMD gehe somit Microsofts Vorgaben nach, wie V-Sync zu nutzen wäre, wohingegen Nvidia vermutlich auf einen Workaround zurückgreife. Womöglich werde das FlipEx-Feature genutzt, das von älteren DirectX-Versionen zu DX12 überführt wurde. Tabt man aus Ashes of the Singularity heraus und wieder hinein, verhalte sich eine Geforce-GPU bei ausgeschaltetem V-Sync anschließend genauso wie eine Radeon-GPU - was den Workaround-Charakter unterstreicht.
Durch den Windows-Store ist Microsoft bereits bekannt, wie sauer den PC-Spielern unter anderem der V-Sync-Zwang aufstößt. Hochrangige Mitarbeiter haben bereits Besserung versprochen. Sollte das die angesprochene Windows Compositing Engine betreffen, sollte das Problem auch in DirectX-12-Spielen abseits vom Windows-Store behoben werden.
Quelle: pcper.com



Dann soll EPIC mal zusehen, dass 2016 auch wirklich was Richtung Vulkan passiert und andere Entwickler mitziehen.
Den Store, Vsync u. ä. diktiert zu bekommen dann schon eher.
Momentan lässt sich aber noch kaum vernünftig abschätzen, wie sich die Sache entwickelt.
Wenn MS den Zockern von Beginn weg zu forsch die Handschellen anlegen will, werden sie auf die Nase fallen...
Valve hat mit steam os sogar so daneben gegriffen das Linuxzahlen schrumpften
(b) AMD arbeitet doch schon von Anfang an aktiv in der Khronos Group an Vulkan mit. Sie haben sogar mit Mantle einen wesentlichen Anteil des Vulkan-Quelltextes beigesteuert. Die brauchen da also nicht den Druck zu erhöhen, das läuft schon alles, wie es soll.
(c) Findest du, es läuft gut für Windows 10, mit 13% Marktanteil nach 8 Monaten. Windows 7 hatte in der gleichen Zeitspanne schon einen deutlich größeren Marktanteil erreicht, obwohl es Geld kostete.
Dazu kommt noch, dass Valve mit Steam die Verbreitung von Vulkan aktiv vorantreibt. Gegen Steam ist der Windows-App-Store lächerlich, sowohl vom Spiele-Angebot als auch von der Anzahl der Nutzer, die dort Spiele kaufen. Ich denke, Microsoft wird es ganz schön schwer haben, ihren App-Store irgendwie zu etablieren.
Valve hat mit steam os sogar so daneben gegriffen das Linuxzahlen schrumpften
Vll wird dx12 ja noch vernünftig Ansonsten brauchen wir vulkan oder amd muss wieder den druck erhöhen und an vulkan mitarbeiten um neues zu implementieren.
Bisher fährt ms aber sehr gut den Menschen Windows10 auf den rechner zu spielen
MS hat Macht und Geld zu genüge, die werden schon dafür sorgen dass 99,9% der Spiele mit dx12 kommen....andere api's bleiben (leider) Nische.
Mit Dx12 + Appstore hat sich MS ein mächtiges Werkzeug geschaffen die Spielergemeinde an Win 10 zu binden.
Ob das jetzt geschickt oder verwerflich ist, muss jeder für sich entscheiden.
Dazu kommt noch, dass Valve mit Steam die Verbreitung von Vulkan aktiv vorantreibt. Gegen Steam ist der Windows-App-Store lächerlich, sowohl vom Spiele-Angebot als auch von der Anzahl der Nutzer, die dort Spiele kaufen. Ich denke, Microsoft wird es ganz schön schwer haben, ihren App-Store irgendwie zu etablieren.