WiSim stellt sich dem Spielerurteil: Die Gilde - Europa 1410 haut eine Demo raus
Gut einen Monat vor dem Start in den Early Access bietet der Gothic-Publisher THQ Nordic eine Demo für die WiSim Die Gilde - Europa 1410.
Der Publisher THQ Nordic und das tschechische Entwicklerstudio Ashborne Games machen ihr Versprechen von Anfang Juni wahr: Nachdem man recht kurzfristig den Early-Access-Start für den 16. Juli 2026 festgelegt hat, ist ab sofort auch eine Demo für die WiSim-Hoffnung auf Steam verfügbar.
Die ersten Spieler der Demo melden sich zu Wort
Wie THQ klarstellt, bietet die Demo je nach Spielweise und der getroffenen Entscheidungen 2-4 Stunden Spielspaß. Damit sollen Interessierte einen ersten Eindruck von den "Möglichkeiten und Herausforderungen" des finalen Spiels erhalten. In der Demo lassen sich drei Berufe in der Stadt Kuttenberg auswählen: Schmied, Wirt oder Alchemist. Anschließend bekommt man 17 Runden lang einen entsprechenden Einblick in die Gameplay-Systeme von angehenden Händlern, Handwerkern und Unternehmern.
Die Demo sei derzeit nur auf Englisch verfügbar, stellt THQ klar. Weitere Sprachversionen sowie eine Multiplayer-Funktion werden im Verlauf der Early-Access-Phase hinzugefügt, die 16. Juli 2026 starten soll. Für die Demo empfiehlt man 20 GByte Speicherplatz, einen Intel Core i7-12700k oder AMD Ryzen 7 5800X, 16 GiB RAM und eine Geforce RTX 4070 bzw. Radeon RX 7800 XT. Das mit der Unreal Engine 5 realisierte Wirtschafts-Strategiespiel wird aus der isometrischen Perspektive sowie der Vogelperspektive gesteuert.
Nach über 1.200 gleichzeitigen Spielern gibt es ein erstes Stimmungsbild auf Steam, was sich natürlich noch deutlich ändern kann. Danach muss der Entwickler aber noch nachbessern. Die Demo sei "sehr enttäuschend". Man habe den spielerischen Geist von Gilde 1 nicht eingefangen; alles sehr menülastig und eher konsolig, das Tutorial gleiche einem kleinen Schulbuch. Andere Spieler, die eher Die Gilde 3 kennen, sehen in der Demo ein solides Fundament. Im Laufe des Abends sollten weitere Stimmen der User zusammenkommen.
Grundsätzlich soll sich die mittelalterliche Lebens-, Wirtschafts- und Politiksimulation spielmechanisch wieder stärker an den Wurzeln der Serie orientieren, insbesondere am ersten Teil aus dem Jahr 2002. Das Spielprinzip basiert, wie im Original, auf dem langfristigen Aufbau einer eigenen Familiendynastie über mehrere Generationen hinweg. Man kann Allianzen schmieden, auf ehrliche Art Vermögen aufbauen oder manipulativ mithilfe von Intrigen oder anderen illegalen Mitteln erfolgreich werden.
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Quelle: Ashborne Games/THQ Nordic
