Die Gilde: Europa 1410 - Wirtschaftssimulation zeigt Städte, darunter das KCD-Aushängeschild
Im Die-Gilde-Reboot "Europa 1410" wird es einige Städte aus dem Heiligen Römischen Reich geben. Die Entwickler stellen vier davon vor, unter anderem auch die aus Kingdom Come: Deliverance bekannte Stadt Kuttenberg.
THQ Nordic und der tschechische Entwickler Ashborne Games haben sich vorgenommen, dieses Jahr mit Die Gilde: Europa 1410 einen Reboot der originalen Wirtschaftssimulation aus 2002 auf den Weg zu bringen. In einem neuen Blogbeitrag skizzieren die Verantwortlichen vier Städte, die Teil des Spieleumfangs sein werden und sich über das Gebiet des Heiligen Römischen Reiches erstrecken, darunter Nürnberg und ein alter Bekannter aus Kingdom Come: Deliverance.
Die Gilde: Europa 1410 - Auf diese Städte dürfen sich Spieler freuen
Die Entwickler von Die Gilde: Europa 1410 erklären, dass die Städte im Spiel ihren historischen, mittelalterlichen Vorbildern nachempfunden sind. Zu den vier von Ashborne Games und THQ Nordic vorgestellten Städten zählen Kuttenberg, Nürnberg, Graz und Breslau. Ersterer im heutigen Tschechien gelegene Ort wird vielen Fans ein Begriff durch Kingdom Come: Deliverance sein. Die Integration in Die Gilde: Europa 1410 dürfte nämlich nicht von ungefähr kommen. Schließlich stammt auch Ashborne Games aus Tschechien und hat Warhorse Studios bei der Entwicklung von Kingdom Come: Deliverance 2 unter die Arme gegriffen. In Die Gilde soll Kuttenberg eine mittelgroße Stadt mit vier Stadtteilen darstellen und neben dem Fluss Vrchlice das Fundament des Barbaradoms bieten.
Nürnberg zählt als große Stadt und wird vom Fluss Pegnitz durchflossen. Die Bevölkerung der Handels- und Handwerkerstadt wird laut den Entwicklern von zwei Marktplätzen versorgt. Graz im heutigen Österreich soll in Die Gilde nur als kleine Stadt gelten, aber fünf Stadtteile aufweisen. Gelegen am Fluss Mur prangt eine Festung auf dem Schlossberg über den Bürgern der Stadt. Breslau soll wie Nürnberg letztlich eine große Hansestadt mit wichtiger politischer Funktion für Böhmen sein, die Spielern Bauplatz auf ihren Oderinseln biete.
Die Entwickler gehen zum Ende des Blogbeitrags hin noch auf die Facetten von Stadtteilen ein. So sind diese etwa in mehrere Viertel unterteilt und dabei entweder innerhalb geschlossener Mauern oder in kaum erschlossenen Gebieten außerhalb gelegen. Spieler sollen städtische Ämter übernehmen können, um Stadtteile zu beeinflussen, indem sie z. B. Stadtmauern, Brunnen, Marktplätze oder Pranger bauen.
Jedes Viertel wiederum habe Werte wie Ruf, Kriminalität, Frömmigkeit und Verschmutzung, die ihrerseits das Leben der Bürger beeinflussen können sollen. Das umfasst etwa Krankheiten, Diebstahlrisiko und Verhalten. Spieler können Viertel außerdem gezielt formen: etwa zu einer frommen Gemeinschaft oder zu einem gefährlichen Gebiet für Diebe und Schurken, während Bewohner und Arbeiter eines Viertels die Lebensumstände anderer positiv oder negativ verändern können sollen.
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Quelle: Ashborne Games/THQ Nordic
