Death Stranding 2 in Tests: Berechtigte Vorfreude für PC-Spieler?
Mit "Death Stranding 2: On the Beach" kündigt sich die Fortsetzung des ersten Teils aus 2019 an. Erste Kritikerwertungen deuten auf Verbesserungen in Sachen Story, audiovisuelle Gestaltung und Gameplay hin.
Mit "Death Stranding 2: On the Beach" kündigt sich die Fortsetzung eines der polarisierendsten Spiele der letzten Jahre an. Während der erste Teil von Kojima Productions im Jahr 2019 erschien und mit seiner Mischung aus Erkundung, Liefermechanik und cineastischer Erzählung für Aufsehen sorgte, stellt sich nun die Frage, ob der zweite Teil aus Sicht der Kritiker mithalten kann oder ihn womöglich übertrifft.
Death Stranding sorgte für gemischte Gefühle
Der erste Teil, Death Stranding, erschien ursprünglich 2019 für Playstation 4 und wurde 2020 für PC umgesetzt. Die PS4-Version erreichte auf Metacritic einen Kritikerschnitt von 82 Punkten bei 101 Rezensionen. Die Nutzerwertung lag bei 7.4. Einige Kritiken beschrieben das Spiel als einzigartiges Erlebnis, mit besonderem Fokus auf Atmosphäre, Narration und innovativem Gameplay. Während viele Tester den künstlerischen Anspruch und die unkonventionelle Herangehensweise lobten, wurden Tempo und Gameplay-Struktur auch als gewöhnungsbedürftig oder repetitiv empfunden.
Bildergallerie
Erste Reviews fallen positiv aus
Death Stranding 2: On the Beach wird von der Fachpresse äußerst positiv aufgenommen. Auf Metacritic erreicht der Titel derzeit einen Kritikerschnitt von 90 Punkten, basierend auf 103 Rezensionen (Stand: 24. Juni 2025). Nutzerwertungen liegen aktuell noch nicht vor. Die bisherigen Reviews heben insbesondere die erzählerische Tiefe, die audiovisuelle Gestaltung sowie die Weiterentwicklung des Spielkonzepts hervor. Im Vergleich zum Vorgänger soll das Sequel in puncto Inszenierung, emotionaler Wirkung und spielmechanischer Vielfalt spürbar zugelegt haben. Viele Kritiker sehen darin eine konsequente und beeindruckende Fortführung von Hideo Kojimas Vision.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Für PC-Spieler bleibt vorerst nur die Hoffnung, denn während der erste Teil mit einiger Verzögerung auch für Windows erschien, hat Kojima Productions bislang keine konkrete Ankündigung für eine PC-Version von "Death Stranding 2" gemacht. Angesichts der erfolgreichen Portierung des Vorgängers wäre dies jedoch eine logische Konsequenz. Im besten Fall könnte das Spiel einige Monate nach der PS5-Veröffentlichung auch für PC angekündigt werden.
Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass "Death Stranding 2" das Konzept seines Vorgängers weiter vertieft. Ob dies erneut für geteilte Meinungen sorgen wird oder die Fortsetzung mehr Spieler überzeugt, bleibt abzuwarten. Für PC-Nutzer heißt es derweil Geduld beweisen und hoffen, dass Kojima und Sony sich nicht so viel Zeit mit der Ankündigung lassen. Der offizielle Release-Termin von Death Stranding 2: On the Beach für die Playstation 5 ist der 26. Juni 2025. Besitzer der Digital Deluxe oder Collector's Edition erhalten 48 Stunden Vorabzugang ab dem 24. Juni 2025.
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Quelle: via Metacritic, via Playstation (Youtube)

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Verfügbarkeit (Plattform), Preis (UVP min. 80€) lassen mich auf jeden Fall momentan davon ab, den Titel zu kaufen.
MGS 3 hatte bereits erheblich mehr Cutscenes als Teil 2, in Teil 4 wurde es nochmal erheblich mehr, was dann derart ausartete, dass man sich nach Abschluss des Spiels erstmal einen über 1 Stunde langen, drittklassigen Actionfilm ansehen musste, bevor man den Abspann zu sehen bekam. Auch mitten im Spiel waren die Cutrscenes teilweise so lange, dass man dadurch regelrecht aus dem Spielfluss gerissen wurde und nach der Szene oft schon garkeine Lust mehr hatte weiter zu spielen, sowas ist einfach kein gutes Gamedesign.
Teil 2 wurde damals zu Release schon für sein leicht angestaubtes Gameplay kritisiert, weil es in Punkto Stealth-Mechaniken und Realismus mit z.B. den ersten Splinter Cell Teilen nicht mithalten konnte.
Das Gegnerverhalten war in MGS vor allem eins: albern! Das wurde durch den Quatsch mit dem wandernden Umzugskarton nicht gerade besser. In Splinter Cell gab es:
- Indikatoren für Geräuschentwicklung und Licht, was auch wirklich erheblichen Einfluss auf das Risiko entdeckt zu werden hatte. In dem Zusammenhang spielten auch die zerstörbaren Lichtquellen eine entscheidende Rolle.
- Ein realistische Missionsplanung mit Itemmanagement. Die Ausrüstung war begrenzt und konnte in einer Mission auch größtenteils nicht aufgefüllt werden. Man konnte auch nur in einem realistischen Maße Ausrüstung bei sich tragen und musste mit dieser haushalten.
- Ein gut durchdachtes und auf die Stealth-Mechaniken zugeschnittenes Klettersystem, welches das Spiel enorm bereichert hat
- Wurde man entdeckt, haben die Gegner das nicht 1 Minute später einfach "vergessen" wie es in MGS der Fall war. Man musste sämtliche Gegner, die alarmiert wurden, auch ausschalten oder komplett umgehen. Die Konsequenzen einer Entdeckung waren also viel fataler. In MGS ist es hingegen fast schon egal, man sitzt es kurz aus und gut ist es...
- verschiendene Visor-Modi inkl. Nachtsicht
in MGS 3 + 4 hat sich das Gameplay hingegen kaum weiter entwickelt abseits der 2-3 Kleinigkeiten, die Du aufgezählt hast. Ich weis auch nicht von welchen offenen Arealen Du redest. Die Areale in beiden Titeln waren fast schon lächerlich klein, sicher nicht ganz so extrem schlauchig wie in Teil 2, aber als offen kann man das wohl kaum bezeichnen. Alleine das ist schon ein sehr wichtiger Punkt, der für Teil 5 spricht.
Ja, weil Kojima bei Death Stranding machen konnte was er wollte. Und er musste sich nichts Neues ausdenken, er wollte es...
MGS V ist das Ergebnis der Durchsetzung Konamis gegen Kojima und deshalb ist es auch das einzige MGS, dass ein richtiges (gutes) Stealth Game ist und bei dem Story und Charaktere nenebsächlich sind.
Wenn Du sie gespielt hättest, würdest Du wahrscheinlich verstehen was ich meine.
Ich habe beide gespielt und beide nicht komplett abgeschlossen. MGS 3 habe ich auf dem 3DS bis zum letzten Boss gespielt, der Titel lebt absolut von den interessanten Chrakteren, das Spiel an sich ist nur mittelmäßig und lässt viele Dinge vermissen, die man von einem guten Stealth Game einfach erwarten würde.
MGS 4 habe ich auf der PS3 etwa zu 80% durchgespielt und es hat vom Gameplay her 0 Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, dafür wird man regelrecht mit Cutscenes zugemüllt. Die Chraktere bzw. Bosse sind hier aber schon deutlich einfallsloser. Das Spiel will viel darstellen, hat aber im Endeffekt kaum etwas zu bieten. Kojima eben...
Geschmackssache. Ich mag Splinter Cell und es ist sehr viel näher an Splinter Cell dran als alle anderen Teile. Außerdem gefiel mir die Forschung und das Management in der Basis, aber das Spiel hat auch klare Schwächen. Perfekt ist es bei Weitem nicht.
Und das ist jetzt gerade Mal mein ein Beispiel.
MGS3 war der Höhepunkt der Reihe und meiner Meinung nach auch der Höhepunkt von Kojima, in Sachen Spiel und Story.
Letzteres hat mir bei MGS5 leider gefehlt, Spielbarkeit war zwar ziemlich gut, man hatte bei der Ausführung quasi freie Wahl, war aber nicht mehr so ikonisch wie der 3te Teil. MGS4 war dagegen mehr Film als Spiel, hat man die cutsequenzen übersprungen, war man schnell durch mit dem Spiel. Inhaltlich war es zu Teil 3 Ebenfalls mehr ein downgrade und die Bosskämpfe erreichten auch nicht mehr das Niveau eine 1 und 3 Teils.
Aber der eigentliche Punkt auf den ich hinaus will ist, das der 3te Teil eine deutliche Weiterentwicklung zum 2tenTeil war. Der 2te war zwar damals alles andere als schlecht, fühlte sich aber (ist ja sogar teils so gewollt, von der Story her) wie der 1ste Teil an, nur ohne neue, für damalige Verhältnisse, bahnbrechende Idee, Stichwort Psychomantis.
MGS 3 hatte bereits erheblich mehr Cutscenes als Teil 2, in Teil 4 wurde es nochmal erheblich mehr, was dann derart ausartete, dass man sich nach Abschluss des Spiels erstmal einen über 1 Stunde langen, drittklassigen Actionfilm ansehen musste, bevor man den Abspann zu sehen bekam. Auch mitten im Spiel waren die Cutrscenes teilweise so lange, dass man dadurch regelrecht aus dem Spielfluss gerissen wurde und nach der Szene oft schon garkeine Lust mehr hatte weiter zu spielen, sowas ist einfach kein gutes Gamedesign.
Teil 2 wurde damals zu Release schon für sein leicht angestaubtes Gameplay kritisiert, weil es in Punkto Stealth-Mechaniken und Realismus mit z.B. den ersten Splinter Cell Teilen nicht mithalten konnte.
Das Gegnerverhalten war in MGS vor allem eins: albern! Das wurde durch den Quatsch mit dem wandernden Umzugskarton nicht gerade besser. In Splinter Cell gab es:
- Indikatoren für Geräuschentwicklung und Licht, was auch wirklich erheblichen Einfluss auf das Risiko entdeckt zu werden hatte. In dem Zusammenhang spielten auch die zerstörbaren Lichtquellen eine entscheidende Rolle.
- Ein realistische Missionsplanung mit Itemmanagement. Die Ausrüstung war begrenzt und konnte in einer Mission auch größtenteils nicht aufgefüllt werden. Man konnte auch nur in einem realistischen Maße Ausrüstung bei sich tragen und musste mit dieser haushalten.
- Ein gut durchdachtes und auf die Stealth-Mechaniken zugeschnittenes Klettersystem, welches das Spiel enorm bereichert hat
- Wurde man entdeckt, haben die Gegner das nicht 1 Minute später einfach "vergessen" wie es in MGS der Fall war. Man musste sämtliche Gegner, die alarmiert wurden, auch ausschalten oder komplett umgehen. Die Konsequenzen einer Entdeckung waren also viel fataler. In MGS ist es hingegen fast schon egal, man sitzt es kurz aus und gut ist es...
- verschiendene Visor-Modi inkl. Nachtsicht
in MGS 3 + 4 hat sich das Gameplay hingegen kaum weiter entwickelt abseits der 2-3 Kleinigkeiten, die Du aufgezählt hast. Ich weis auch nicht von welchen offenen Arealen Du redest. Die Areale in beiden Titeln waren fast schon lächerlich klein, sicher nicht ganz so extrem schlauchig wie in Teil 2, aber als offen kann man das wohl kaum bezeichnen. Alleine das ist schon ein sehr wichtiger Punkt, der für Teil 5 spricht.
Ja, weil Kojima bei Death Stranding machen konnte was er wollte. Und er musste sich nichts Neues ausdenken, er wollte es...
MGS V ist das Ergebnis der Durchsetzung Konamis gegen Kojima und deshalb ist es auch das einzige MGS, dass ein richtiges (gutes) Stealth Game ist und bei dem Story und Charaktere nenebsächlich sind.
Wenn Du sie gespielt hättest, würdest Du wahrscheinlich verstehen was ich meine.
Ich habe beide gespielt und beide nicht komplett abgeschlossen. MGS 3 habe ich auf dem 3DS bis zum letzten Boss gespielt, der Titel lebt absolut von den interessanten Chrakteren, das Spiel an sich ist nur mittelmäßig und lässt viele Dinge vermissen, die man von einem guten Stealth Game einfach erwarten würde.
MGS 4 habe ich auf der PS3 etwa zu 80% durchgespielt und es hat vom Gameplay her 0 Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, dafür wird man regelrecht mit Cutscenes zugemüllt. Die Chraktere bzw. Bosse sind hier aber schon deutlich einfallsloser. Das Spiel will viel darstellen, hat aber im Endeffekt kaum etwas zu bieten. Kojima eben...
Geschmackssache. Ich mag Splinter Cell und es ist sehr viel näher an Splinter Cell dran als alle anderen Teile. Außerdem gefiel mir die Forschung und das Management in der Basis, aber das Spiel hat auch klare Schwächen. Perfekt ist es bei Weitem nicht.
Meine Theorie ist halt. MGS V hat 7 Jahre gedauert (ich nehme jetzt einfach mal den Release von MGS4 als Entwicklungsstart), Konami wurde vermutlich nach 5 Jahren ungeduldig und hat gesehen, dass MGS V weit weg vom Release ist. Deshalb gab es dann starke Einscheidunhen.
Kojima wollte da wieder "sein Ding" durchziehen (Alles überzeichnen; aufgeblase Story, die viel sein will aber in Wirklichkeit kaum Substanz hat; überbordende Cutscenes zu Lasten des Gameplays).
Das hat Konami zum Glück nicht zugelassen und deshalb ist MGS V tatsächlich ein gutes Stealth Game geworden mit zeitgemäßen Mechaniken.
Es ist also nicht Kojimas Verdienst, wenn es nach ihm gegangen wäre, hätten wir ein MGS 4 mit noch weniger Gameplay bekommen. Er macht ja auch keinen Hehl daraus, dass er eigentlich lieber Filmemacher geworden wäre.
Schon Metal Gear Solid 1 auf der PS1 hatte für die damalige Zeit bemerkenswert komplexe Stealth-Elemente, etwa Sichtfelder, Geräusche, Alarmphasen und Überwachungskameras. In MGS2 kamen neue Mechaniken hinzu, wie Gegnerreaktionen auf Blutspuren, Wachen mit Funkkontakt, Wachwechsel und Wettereinflüsse. MGS3 führte Tarnmuster, Verletzungsmanagement und eine offenere Kartenstruktur ein.
MGSV hat diese Elemente nicht ersetzt, sondern erstmals in eine dynamische, offene Welt übertragen, mit realistischer Gegneranpassung (zum Beispiel Nachtsichtgeräte bei häufigen Nachtangriffen), frei wählbaren Einsatzzeiten, einem Begleitersystem und modularem Ausrüstungsbau.
Diese Weiterentwicklung passt genau zu dem, was Kojima immer wieder in Interviews betont hat, nämlich dass Spieler selbst entscheiden können sollen, wie sie eine Situation lösen. Deshalb spricht vieles dagegen, dass all das gegen seinen Willen entstanden sein soll.
Auch Mother-Base-Management wurde bereits auf PSP in Peace Walker eingeführt, mit Soldatenrekrutierung, Forschung und Ressourcenverwaltung. MGSV baut dieses System deutlich aus, mit begehbarer Basis, Online-Funktionen und größerer strategischer Tiefe.
Dass die Story in MGSV schwächer wirkt, liegt wohl eher an einem abgebrochenen Projekt und nicht an einem Bruch mit Kojimas Stil. Dass Figuren wie Quiet oder Skull Face zunächst aufgebaut, dann aber fallengelassen werden, ist kein erzählerischer Kniff, sondern deutet eher darauf hin, dass Inhalte gestrichen wurden.
Kurz gesagt: MGSV ist ein weiterentwickeltes Produkt mit Mechaniken aus allen vorherigen Teilen.
Zudem ist Death Stranding nicht mehr überladen mit Cutscenes, wie andere Kojimateile, weshalb ich zwar davon ausgehe, dass noch mehr in MGS V geplant war, aber nicht in höherer Frequenz. Das Spiel wäre einfach nur länger gewesen.
MGS 3 hatte bereits erheblich mehr Cutscenes als Teil 2, in Teil 4 wurde es nochmal erheblich mehr, was dann derart ausartete, dass man sich nach Abschluss des Spiels erstmal einen über 1 Stunde langen, drittklassigen Actionfilm ansehen musste, bevor man den Abspann zu sehen bekam. Auch mitten im Spiel waren die Cutrscenes teilweise so lange, dass man dadurch regelrecht aus dem Spielfluss gerissen wurde und nach der Szene oft schon garkeine Lust mehr hatte weiter zu spielen, sowas ist einfach kein gutes Gamedesign.
Teil 2 wurde damals zu Release schon für sein leicht angestaubtes Gameplay kritisiert, weil es in Punkto Stealth-Mechaniken und Realismus mit z.B. den ersten Splinter Cell Teilen nicht mithalten konnte.
Das Gegnerverhalten war in MGS vor allem eins: albern! Das wurde durch den Quatsch mit dem wandernden Umzugskarton nicht gerade besser. In Splinter Cell gab es:
- Indikatoren für Geräuschentwicklung und Licht, was auch wirklich erheblichen Einfluss auf das Risiko entdeckt zu werden hatte. In dem Zusammenhang spielten auch die zerstörbaren Lichtquellen eine entscheidende Rolle.
- Ein realistische Missionsplanung mit Itemmanagement. Die Ausrüstung war begrenzt und konnte in einer Mission auch größtenteils nicht aufgefüllt werden. Man konnte auch nur in einem realistischen Maße Ausrüstung bei sich tragen und musste mit dieser haushalten.
- Ein gut durchdachtes und auf die Stealth-Mechaniken zugeschnittenes Klettersystem, welches das Spiel enorm bereichert hat
- Wurde man entdeckt, haben die Gegner das nicht 1 Minute später einfach "vergessen" wie es in MGS der Fall war. Man musste sämtliche Gegner, die alarmiert wurden, auch ausschalten oder komplett umgehen. Die Konsequenzen einer Entdeckung waren also viel fataler. In MGS ist es hingegen fast schon egal, man sitzt es kurz aus und gut ist es...
- verschiendene Visor-Modi inkl. Nachtsicht
in MGS 3 + 4 hat sich das Gameplay hingegen kaum weiter entwickelt abseits der 2-3 Kleinigkeiten, die Du aufgezählt hast. Ich weis auch nicht von welchen offenen Arealen Du redest. Die Areale in beiden Titeln waren fast schon lächerlich klein, sicher nicht ganz so extrem schlauchig wie in Teil 2, aber als offen kann man das wohl kaum bezeichnen. Alleine das ist schon ein sehr wichtiger Punkt, der für Teil 5 spricht.
MGS V ist das Ergebnis der Durchsetzung Konamis gegen Kojima und deshalb ist es auch das einzige MGS, dass ein richtiges (gutes) Stealth Game ist und bei dem Story und Charaktere nenebsächlich sind.
Ich habe beide gespielt und beide nicht komplett abgeschlossen. MGS 3 habe ich auf dem 3DS bis zum letzten Boss gespielt, der Titel lebt absolut von den interessanten Chrakteren, das Spiel an sich ist nur mittelmäßig und lässt viele Dinge vermissen, die man von einem guten Stealth Game einfach erwarten würde.
MGS 4 habe ich auf der PS3 etwa zu 80% durchgespielt und es hat vom Gameplay her 0 Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, dafür wird man regelrecht mit Cutscenes zugemüllt. Die Chraktere bzw. Bosse sind hier aber schon deutlich einfallsloser. Das Spiel will viel darstellen, hat aber im Endeffekt kaum etwas zu bieten. Kojima eben...