Welche CPU ist schnell genug für Death Stranding 2? Über 30 Benchmarks im Vergleich
Das jüngst von der Playstation auf den PC portierte Death Stranding 2 ist nicht nur Hideo Kojimas neuestes Werk, sondern auch ein erfrischend neuer Benchmark für Prozessoren. Welche Sie davon für reibungslosen Spielspaß verbaut haben sollten, klären wir jetzt.
Stammleser wissen, dass die PCGH-Redaktion jedes Jahr die Abläufe rund um die Prozessor- und Grafikkarten-Benchmarks optimiert und erweitert. Die Basis für die CPU-Tests bildet unser Testparcours, der handverlesene Spiele mit einigen Anwendungen kombiniert, um möglichst variantenreich die Leistung eines Prozessors abbilden zu können. Die breite Datenbasis erlaubt es uns, auch Einzel-Specials zu Spielen zu bringen, wie zu Death Stranding 2. Wir laden Sie daher jetzt zu den umfangreichen Benchmarks und Vergleichen zu Hideo Kojimas neuestem Werk ein.
Für alle Benchmarks kommt ein Testsystem, bestehend aus einer Geforce RTX 5090, einer PCI-Express-4.0-NVMe-SSD, einem 1.500-Watt-Netzteil sowie der Asus Ryujin 3 360 AiO, zum Einsatz. Als Arbeitsspeicher für DDR5 verwenden wir ein Kit von GSkill, jeweils auf die Spezifikation des Herstellers konfiguriert. Bei DDR4 kommt ein Corsair-Kit mit S8B und CL16 zum Einsatz, bei DDR3 schließlich ein einfaches Goodram-Kit mit 16 GiB. Die Wahl der Mainboards beruht auf vorhergehenden Tests: In der Regel verwenden wir für Prozessortests Platinen, die weder überdurchschnittlich gut noch schlecht abschneiden, um ein möglichst neutrales Bild der Performance zu zeichnen. Als Betriebssystem verwenden wir Windows 11 Pro in der jeweils aktuellen Version, die uns vor den Tests angeboten wird. Für die Dauer der Benchmarks werden Updates pausiert. Spiele-Benchmarks werden mit der aktuellen Version von CapFrameX erstellt.
Ansonsten gilt, was bei CPU-Benchmarks einzig sinnvoll ist: Alle Spieletests laufen auf der geringstmöglichen 16:9-Auflösung bei maximalen Details ab. Wir wissen um die Kritik, dass Prozessortests auch in höheren Auflösungen gefordert werden, um realitätsnah zu sein, doch bei einem CPU-Test geht es um die Komponente an sich. Die Leistung kann nur ermittelt werden, wenn andere Bereiche möglichst ausgeklammert werden. Bei einem Prozessor-Benchmark ist das in der Regel die Grafikkarte: Sobald wir uns im GPU-Limit befinden, testen wir nicht mehr die CPU, sondern die Grafikkarte. Das ist nicht Ziel eines CPU-Benchmarks. Die simple Logik: Prozessoren rechnen auch in höheren Auflösungen genauso schnell wie in kleineren. Aber in höheren Auflösungen limitiert eher die Grafikkarte, und dann sind Grafikkarten-Benchmarks sinnvoll.
Death Stranding 2: Benchmark-Vergleich mit über 30 Prozessoren
Die Minimalanforderungen der Entwickler sehen einen Intel Core i3-10100 (vergleichbar mit einem Core i7-7700) oder einen AMD Ryzen 3 3100 vor. Empfohlen werden dagegen deutlich mächtigere CPUs, wie der Core i7-11700 oder ein Ryzen 7 5700X mit jeweils acht Kernen. Mit der langsamsten CPU im Testfeld wollten wir die Tauglichkeit reiner Vierkerner prüfen. Vergessen Sie Death Stranding 2 mit reinen Vierkernen. Mit immerhin acht Threads wird die Sache auch nicht viel besser, wie Intels Core i7-4790K zeigt. Auch AMD kann mit älteren Hexa- oder gar Octacores aus der Zen(+)-Generation keinen Blumentopf mehr gewinnen. Dabei ist die Anzahl der Kerne zweitrangig, wie zwar ältere, aber zumindest für heutige Spiele noch halbwegs potente Architekturen aufzeigen.
Als Minimum empfehlen wir daher tatsächlich Intel Coffee Lake oder AMD Zen 2, wie es die Entwickler tun. Stabile 60 P1-Fps, also flüssiges Gameplay, können Sie erst mit einem Zen-3-Prozessor oder Intel Rocket Lake (Core i9-11900K) erwarten, auch hier sind die Anforderungen der Entwickler erstaunlich akkurat. Alles, was schneller als diese Generationen rechnet, hat schließlich keine Schwierigkeiten mehr. Darunter fallen alle Ryzen 7000 bis 9000, als auch Intel mit Alder Lake, Raptor Lake und natürlich Arrow Lake. Maximale Performance erhalten Sie natürlich mit einem AMD-Prozessor mit 3D V-Cache.
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Ich würde vermutlich nach dem damaligen Index sagen, dass Comet Lake ziemlich genau zwischen Zen 2 und Zen 3 lag.
Wo überhaupt? Die meisten sind doch auf einen 5700X3D oder 5800X3D gegangen. Einige haben vielleicht noch einen 5600 und finden einfach, dass der noch reicht.
Ich bin jetzt auch bei meinem zweiten Achtkerner, aber die Sechskerner waren bei ihrer jeweiligen Einführung eigentlich immer gute Preis-Leistungs-CPUs. Der 10700K ist aber quasi ein 9900K und die sind, wie auch hier, eher auf Zen-2-Niveau.
Der was bitte? Es zwingt einen doch niemand.
Die Skalierung ist wirklich nicht so gut, aber die Anforderungen sind doch OK. Läuft immerhin noch recht gut auf einem 3600 und ab dem 7500F fallen auch die kleineren Ruckler weg.
Ja, kann man machen. Auf das System gerechnet lohnt sich das prinzipiell. Aber von einem 8700 ausgehend hätte ich vermutlich eher direkt einen 5700X3D angepeilt oder mal geprüft, ob nicht doch AM5 drin ist.
Du siehst aber schon, dass der 5600 hier schneller als der 10700K ist, oder? Bei KCD2 genau das gleiche, der 5600 ist schneller als der 9900K.
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hardware unboxed hatte sowie gamersnexus etc, mit deren methoden, haben niemals gesehen das ein ryzen 5600 oder ryzen 5800x soviel schneller war als ein 10th gen oder 11th gen intel. des war ja schon immer der konkurrent. intel 12th gen war x3d am4 oder ryzen 7000 non x3d. amd war halt nur 2 jahre später dran. deswegen hieß es ja schon immer, gehste am4, dann x3d, oder findest dich mit 6 jahre altem IPC/singlethread ab. nur die konsolen hinken halt mit skylake IPC und singlethread hinterher. das der 5800X in vielen 1080p benchmarks dann vorzog, ok aber was 250 fps vs 220? aber im gpu limit alles gleich. problem ist, du sagst nicht 5800x, du sagst 5600. der ist definitiv vom takt unten, also gleicht sich vieles an.
i7 3930k, 580€, 2011, LGA2011, 6kerner, vor inflation, quad channel, gab mal ne zeit da war HEDT bei intel was heute desktop war, naja bis dann 5000 und 6000 kam und die 800 bis 1000€ marke erreicht wurde und HEDT unobtainium war. aber das ist ne andere geschichte.
Ich schlafe mit dem 9800X3D zwar beruhigt aber auch wenn der Unterschied zu den Intels messbar groß ist, es gibt eigentlich kein Szenario bei dem das wirklich einen FÜHLBAREN Unterschied.
Ein 290K oder wie auch immer hätte hier auch nix gebracht, wir warten gespannt auf Zen 6 und Nova mit LLC