Cyberpunk 2077: Es gibt viel zu tun - aber was?
Wie lautet unser erstes Fazit für Cyberpunk 2077 - und welche Baustellen sind noch offen?
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Cyberpunk 2077 - Ein fantastisches Sci-Fi-Rollenspiel, aber es gibt noch viel zu tun
Cyberpunk 2077 wird mit großer Gewissheit ein Hit, soweit können wir uns ohne schlechtes Gewissen aus dem Fenster lehnen. Bei allem Lob und trotz unserer ausdrücklichen Begeisterung ist nach dem Anspielen von Cyberpunk 2077 aber auch klar, dass das Spiel noch etwas Arbeit benötigt. Zwar gab es keine gravierenden Probleme, doch viele Dinge wirken noch unrund, unsauber oder sind nur zum Teil integriert. Dies betrifft neben Raytracing, an dem die Entwickler weiterhin feilen, die deutsche Synchronisation und das teils noch etwas verwirrende Spielinterface außerdem viele andere Elemente. Während des Spielens sind wir beispielsweise auf unzählige, in schummrigen Gassen, rostigen Blechhütten oder auf verwahrlosten Dachterrassen herumstehende Kunststoffstühle gestoßen - manchmal in Weiß, manchmal in Rot. Und manchmal blieben wir an den ramschigen Plastikmöbeln hängen. Senior Level Designer Miles Tost erzählt uns dazu eine kleine Anekdote: Aktuell beschäftigt er zwei Praktikanten, die nichts anderes machen, als mühsam und bedacht jeden roten Plastikstuhl im Spiel gegen einen anderen auszutauschen - die Modelle sehen indes gleich aus, will Miles bloß seine Praktikanten ärgern? Des Rätsels Lösung ist das Physikmodell. Die auszutauschenden Stühle besitzen keins und reagieren daher auch nicht auf Beschuss, können nicht verschoben oder umgeworfen werden - die zweite Variante ist mit einem kompletten Physik- und Zerstörungsmodell ausgestattet. Nun muss bloß noch jemand aberhunderte Plastikstühle in ganz Night City aufstöbern und austauschen, genau wie unzählige Schilder, Mülltonnen, Pflanzenkübel und weiteres.
Viele Elemente in Cyberpunk 2077 benötigen also noch Entwicklungszeit und die ist ja auch vorhanden. Dazu zählt auch Raytracing, welches in der von uns angespielten Preview-Version mit Gewissheit noch nicht optimal läuft und die Spiegelungen sind offenkundig noch nicht vorzeigbar, denn sie wurden für unseren Anspieltermin händisch durch die Entwickler deaktiviert - obendrein neigen manche Raytracing-Schatten in einigen Situationen zum Flackern. Es gibt hier und da außerdem Auffälligkeiten bei der Performance, allerdings ist ungewiss, ob diese allein auf das Raytracing zurückgehen oder ob auch noch andere Techniken Optimierungen benötigen - ein Cyberpunk ganz ohne Raytracing haben wir schließlich noch gar nicht zu Gesicht bekommen, schon in dem vor knapp zwei Jahren veröffentlichten Gameplay-Material war die Raytracing-Umgebungsverdeckung aktiv. Und auch wenn Cyberpunk 2077 während des Anspielens zumeist recht ordentlich lief, gab es doch einige merkliche Einbrüche beim Spielen, beispielsweise beim schnellen Fahren und in großen, offenen und dicht bevölkerten Gebieten. Hier sollte also auch noch ein wenig Arbeit einfließen, schließlich spielten wir mit einer RTX 2080 Ti, der aktuell schnellsten Grafikkarte für Gamer und das mit einer Auflösung, die effektiv sogar unter 1080p lag.
Doch sind wir zuversichtlich. Den Großteil der Arbeit hat CD Projekt RED bereits fertig gestellt, inhaltlich ist Cyberpunk 2077 praktisch komplett. Was fehlt, ist einzig der Feinschliff bei Technik und Design, ein wenig Optimierung und Fehlerbehebung bei den Raytracing-Effekten sowie eventuell der Performance. In Anbetracht der Größe und Komplexität des Spiels und seiner Umgebungen, den vielen Dialogen und Figuren, an deren Positionierung ebenfalls noch gearbeitet wird, wäre es wohl aber eng geworden, hätte CD Projekt RED weiterhin den ursprünglichen Release-Termin (bzw. den zweiten im September) angepeilt. Unter Berücksichtigung all dieser Umstände erscheint uns die Release-Verschiebung sinnvoll. Auch wenn wir es kaum erwarten können, wieder durch die Straßen von Night City zu ziehen, am Ende der Wartezeit wird ein noch besseres Spiel auf uns warten.
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Aber mit DLSS 2.0 sollte das doch eigentlich absolut super und scharf gehen !?
Was ich bisher vom verbesserten DLSS gesehen habe, war sehr gut(zumindest in Theorie und Demo).
Nur leider habe ich noch keine scharfen Screenshots von Cyberpunk gesehen.
Aber man wird wohl einfach Geduld haben müssen, bis alles released ist. Dann wird sicher alles gut(und scharf
Was ich vom Spiel an sich bisher weiß, gefällt mir.
Ich blicke jetzt einfach mal sehr positiv in die Zukunft, was das Game angeht und glaube das wird was.
Sicher wird es eine Spitzenkantenglättung geben, mit DLSS 2.0 Technik und superscharfe Texturen. Absolut nix Blurry, wenn man will(dank entsprechender Grafikoptionen) und doch ein super Game.
Und das Ganze natürlich mit einer 3080 inkl. RT Ultra auf 60-100 fps.
(Edit: Die fps natürlich "lediglich" in 1440p also WQHD)
Genau so wird's kommen !
Freue mich drauf !
Gruß,
Phil
Warum ich das gerade jetzt schreibe? Nun, ich sitze nach wie vor an meinem nunmehr dritten Durchspielversuch von The Witcher 3. Nach fast 150 Stunden des Erkundens habe ich vorhin (das zweite Mal in zwei Jahren) die Szene rund um den Uma-Fluch durchlebt. Dieser Teil des Spiels zeigt in seiner ganzen, schier grenzenlosen Pracht, warum The Witcher 3 ein Meisterwerk ist. Diese Mischung aus Atmosphäre, Charakteren, Sound, Dialogen und der Kontrast zwischen Witz und Ernsthaftigkeit sucht ihresgleichen. In einem Moment kommt man aus dem Schmunzeln nicht heraus und im nächsten findet man sich beinahe mit Tränen in den Augen wieder. Das ist großes Kino und eine verdammt hohe Messlatte. Der November kann gar nicht früh genug kommen.
MfG
Raff
Immer wenn sie unter Druck waren, die Presie aber annehmbar waren. Extravaganz auf der letzten Rille mal aussen vor. Heute kostet so ein Ultra knapp 3000, nur so viel dazu.
Hier nochmal:
New Ultra High End Price Point With GeForce 8800 Ultra
LG
Zero