Counter-Strike 2: Benchmarks und Fazit
Wie schneiden unterschiedliche Grafikkarten in Counter-Strike 2 ab? PCGH macht den Test und zieht ein Fazit.
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Die Technik macht mit Counter-Strike 2 also einen durchaus beträchtlichen Sprung. Allerdings ist der E-Sport-Titel natürlich auch kein Cyberpunk, verglichen mit heutigen Technik-Knallern ist das Spiel trotz neuer Engine ein wenig altbacken. Counter Strike 2 offenbar noch immer eine Multisampling-Kantenglättung und offenbar weitestgehend Forward-Rendering, Beleuchtung und einige Schatten statischer Objekte sind vorberechnet. Moderne Temporal-Upsampling-Verfahren oder ein TAA bietet das Spiel ebenfalls nicht, nur AMDs FSR 1 steht zwecks Hochrechnung zur Verfügung. Aber natürlich ist bei einem Counter-Strike nicht feinste Grafik Hauptaugenmerk, sondern flüssiges Gameplay, hohe Performance und Zugänglichkeit für die Massen. Kommen wir zur Performance.
CS2: Grafikkarten-Benchmarks
Wie bei jedem PCGH-Technik-Test üblich, haben sich vor den Messungen mehrere Redakteure an verschiedenen PCs mit dem zu testenden Spiel vertraut gemacht. Das haben wir selbstverständlich auch bei CS2 getan und schnell wurde klar: Das Spiel benötigt vor allem Grafikkarten-Leistung, daher liegt unser Fokus auf den GPUs. Nachdem wir alle Maps abgelaufen waren, hatten wir einen eindeutigen Sieger auf dem Zettel: Die Karte "Ancient" stellt die mit Abstand höchsten Anforderungen an den PC, allen voran die Grafikkarte. Das gilt insbesondere bei Gebieten, in denen Wasser zu sehen ist, sodass wir dort testen. Damit nicht genug, wir werfen außerdem eine Rauchgranate, um den neuen, sehenswerten Effekt angemessen zu feiern. Die Kombination all dieser Faktoren ergibt ein Worst-Case-Szenario als Benchmark. Da Feuer und Rauch in CS2 eine große Rolle spielen, ist Praxisrelevanz gegeben. Die allermeisten Szenarien des Spiels laufen wesentlich besser. Somit gilt, was prinzipiell immer bei PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte in unserer Testszene gute Ergebnisse, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten. Mit- und Nachbencher sind, wie immer, herzlich eingeladen - das eingebettete Video verrät Einstellungen und Ablauf.
Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind bei unseren GPU-Benchmarks aktiv. Wie (nach Möglichkeit) immer bieten wir Ihnen die Ergebnisse in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie im folgenden Benchmark auswählen können. Die Messungen erfolgen via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Durchläufen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 23.9.3 WHQL, Intel Game-On Driver 4826 und Nvidia Game Ready Driver 537.42 WHQL. Wie CS2 auf populären Grafikkarten läuft, dokumentiert der folgende Benchmark:
Nicht nur Sie sind über die Ergebnisse erstaunt, wir waren es beim Testen ebenfalls. Abseits der Erkenntnis, dass CS2 in den allermeisten Szenarien deutlich besser läuft als an unserer Benchmarkstelle, gibt es weitere interessante Dinge zu sehen. Der modernisierte Renderer spielt einer alten Geforce-Stärke in die Hände: DirectX 11 ist eine Paradedisziplin des Nvidia-Treibers, während die Lower-Level-APIs normalerweise zu den Stärken der Radeon-GPUs zählen. So kommt es zu diesen interessanten Zahlen, welche deutlich vom Durchschnitt in Gestalt des PCGH-Leistungsindex abweichen. Starfield-Ausmaße, bei denen Radeon-GPUs gigantische Vorteile haben, werden zwar nicht erreicht, die Abstände zwischen ansonsten vergleichbaren AMD- und Nvidia-GPUs sind jedoch bemerkenswert groß. Das Intel-Topmodell Arc A770 16GB verhält sich in diesem Getümmel unauffällig. Das mit DirectX 9 befeuerte CS Global Offensive lief zum Arc-Start noch holprig, Intel hat die Leistung durch Treiberarbeit jedoch signifikant steigern können. In Counter-Strike 2, mit moderner Optik unter DirectX 11, landet die Arc A770 ungefähr dort, wo man sie erwarten würde - die starke Geforce-Performance ist der Ausreißer, nicht Intel.
CS2: Prozessor-Anforderungen
Normalerweise präsentieren wir Ihnen in unseren Technik-Tests auch Benchmarks von Prozessoren. Im Fall von Counter-Strike 2 ist das jedoch sinnlos, denn prozessorseitig läuft das Spiel tatsächlich fast auf einem Toaster. Bei unseren Ausflügen in allen Maps erblickten wir auf allen Rechnern hohe dreistellige Bildraten. Wie gut CS2 läuft, haben wir anhand eines Bildes festgehalten: CPU-Fachredakteur Dave hat alle Karten mit seinem manuell ausgereizten Ryzen 7 7800X3D getestet und die durchschnittlichen Bildraten exemplarisch festgehalten:
Quelle: PC Games Hardware
CS2 CPU Performance: Die roten Zahlen zeigen die Average-Fps mit einem High-End-Prozessor (7800X3D, optimiert).
Mit anderen Worten: Sie haben einen Prozessor? Gut, dann läuft Counter-Strike 2. Wer einen High-End-Boliden besitzt, freut sich über extreme Bildraten und somit eine knackig-kurze Eingabelatenz.
CS2 im Technik-Test: Fazit
Counter-Strike 2 ist der Inbegriff von "Evolution statt Revolution": Anstelle eines echten Nachfolgers, der alles über den Haufen wirft, modernisieren die Entwickler das seit einem knappen Vierteljahrhundert währende Spielprinzip. CS2 spielt sich auf eine angenehme Art und Weise "oldschool", klingt jedoch modern und ist dank der neuen Materialdarstellung sowie Beleuchtung keineswegs hässlich. Was halten Sie von Counter-Strike 2? Gehören Sie zu den alten Hasen, welche schon zu Mod-Zeiten dabei waren, oder gar zu den neuen CS-Spielern? Diskutieren Sie mit! Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

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Sogar inkl. der Settings...
Hardware:
Asus Rog Strix B550 Wifi
AMD Ryzen 5 3600 - OC mit dauerhaft 4,1GHz
Gigabyte RTX 3060ti Gaming OC Pro 8gb rev1.0 - OC mit GPU clk 2040MHz, Mem clk 8000MHz
Ich komme bei Grafikeinstellungen Hoch in CS2 auf konstante 260 FPS...
Selbst in Sehr hoch schlage ich noch die 4070 ?!
Wie zum... !?
Aber HT kenn ich schon aus den Pentium 4 Zeiten, wo der Athlon 64 mit dem P4 den Boden gewaschen hat. Privat hatte ich dann Athlon 64 und in der Arbeit den P4. Und mit dem P4 war das Arbeiten soooo viel flüssiger. Das hat mich immer fasziniert, lag halt an dem zusätzlichen Thread, denn wenn Windows hunderte Hintergrundprozesse hat, eine Firewall, ein Virenscanner und mehrere Programme laufen, dann hilft das beim Multitasking enorm. Beim Spielen war der A64 schneller und effizienter, aber auch nur, wenn sonst nix lief. So wurde halt getestet, aber das war nie mein Szenario. Mit dem i7 bin ich dann halt wieder auf Intel zurück. AMD hatte damals halt auch nur Phenom. Aber in der Zukunft bin ich offen, ich kaufe mir dann, was am besten passt.
Dies ist von der Computerbase Benchmarkszene (140+FPS avg):
Dies ist in einem MP SPiel, also da gehts eigentlich besser
Und bei mir schränkt mich eher noch die GPU ein (was bei 3440x1440 nicht überraschend sein sollte auf einer Geforce 1060), aber auc hdie CPU ist oft nahe am Limit:
Es gibt aber User die beschreiben, dass die Lags besser werden wenn man dieselbe Map nochmal spielt weil dann evtl alle Shader compiliert sind?
Kannte CapFrameX noch gar nicht - sieht nach nem praktischen Benchmarktool aus!
So wie es ausschaut macht das HT vom i7 dann doch einen Unterschied
Denke auch, dass die lags unter anderem deswegen weniger geworden sind, weil ich dieselbe Map mehrmals gespielt habe und vmtl jetzt alle Shader kompiliert sind