Corsair Cove im Hands-on-Test: Vertikal bauen hat noch nie so viel Spaß gemacht!
Wir haben zahlreiche Prozessoren und Grafikkarten getestet. Wie läuft Corsair Cove auf AMD-, Intel- und Nvidia-Hardware?
Inhaltsverzeichnis
Wie üblich haben sich die zu testenden Redakteure umfangreich in das Spiel eingespielt und nach möglichst anspruchsvollen Szenen für Benchmarks gesucht. Unsere Benchmarks laufen allesamt in einer gut ausgebauten Piraten-Siedlung ab. Sie können im Video verfolgen, wie wir das Spiel konfiguriert haben und, wie die Zahlen in den Benchmarks entstanden sind. Grundlegend entscheiden natürlich Ihre Hardware und Konfiguration, wie Corsair Cove auf Ihrem PC läuft.
CPU-Benchmarks
Tatsächlich gehört Corsair Cove zu den performantesten Titeln auf Basis der Unreal Engine 5, die wir bis dato getestet haben. Vor allem die Stabilität der Bilder pro Sekunde überzeugt: Wir können selbst auf älteren Prozessoren wie einem Core i7-4790K oder i7-2600K ohne große Ruckler an der Piratenkolonie feilen. Stellen Sie sich bei älteren Prozessoren jedoch auf längere Ladezeiten durch die Shaderkompilierung ein. Spätestens mit einem flotten Sechs- oder Achtkerner haben Sie CPU-seitig dann keine Performance-Probleme mehr.
GPU-Benchmarks
Was ist die beste Grafikkarte für Corsair Cove? Um das zu beantworten, nutzen wir dieselbe Benchmarkszene wie bei den Prozessoren. Aufgrund der überdurchschnittlichen Last gilt, was prinzipiell bei all unseren Benchmarks gilt: Grafikkarten, die hier flüssige Bildraten erreichen, sind für das übrige Spiel gut gewappnet - und das ist gut zu wissen. Wir nehmen für diesen Test erschwingliche respektive ältere Gaming-Grafikkarten in den Fokus und testen diese in fünf Auflösungen von Full HD bis Ultra HD respektive Dual-QHD (32:9). Das Superultrabreitbildformat hat bereits einige Freunde - Grund für uns, die cineastische Darbietung zu berücksichtigen, sofern das behandelte Spiel eine ordentliche Unterstützung dafür bietet. Corsair Cove ist ein solcher Titel, sodass wir Ihnen gerne Ergebnisse in DQHD präsentieren.
Die Performance-Metriken ermitteln wir wie üblich via CapframeX, für die Benchmarks errechnen wir die Mittelwerte von drei Durchgängen, jeweils für die Durchschnitts-Fps sowie das P1-Perzentil (Durchschnitt des niedrigsten Ein-Prozent-Werts). Damit Sie die Ergebnisse bestmöglich nachvollziehen können, geben wir auch die während der Messungen durchschnittlich anliegenden Taktraten an und zeigen die Benchmarkszene im Video. Falls Sie unsere Benchmarks am eigenen Rechner nachstellen möchten, sind Sie - wie immer - herzlich dazu eingeladen.
Für die Benchmarks aktivieren wir alle Details im Grafikmenü von Corsair Cove. Das Spiel erweist sich bei unseren Tests nicht nur als performant, es sieht außerdem selbst mit geringen Auflösungen noch gut aus - zumindest mit modernen Upsampling-Verfahren. Beachten Sie bitte, dass die Qualität bei den folgenden Benchmarks zwischen den Herstellern und auch zwischen Generationen nicht identisch ist! Damit ältere Grafikkarten eine vergleichbare Qualität erzielen, benutzen wir hier nicht FSR 3, sondern TSR, das die Unreal Engine 5 mitbringt. Da die DLSS-Presets in unserer 1.0-Testversion fehlerhaft sind (keine Auswirkung), testen wir alle Grafikkarten mit manuell gesetzten 67 Prozent Auflösung via 1-Prozent-Regler im Spiel. Die Ergebnisse:
*Geforce RTX: DLSS 4; Radeon RX 9000/7000: FSR 4; Radeon RX 5000/6000, Geforce GTX, Arc: TSR
Obwohl wir eine dicht besiedelte Insel voller Details testen, hat keine Grafikkarte ernsthafte Probleme. Da Corsair Cove auch mit 30 Fps Freude bereitet, können wir eine Entwarnung aussprechen: Dieses Spiel bekommen Sie garantiert flüssig. Ein wirksamer Hebel bei gestressten Grafikkarten ist selbstverständlich die Auflösung, welche Sie in 1-Prozent-Schritten oder mithilfe der typischen Presets (Quality bis Ultra Performance) einstellen können. Wer möchte, kann außerdem FSR Frame Generation oder DLSS Frame Generation einschalten. Lediglich Intels XeSS fehlt gänzlich - obwohl die Unreal Engine 5 längst entsprechende Plug-ins bietet. Bitte nachbessern, liebe Entwickler!
Fazit
Uns hat Corsair Cove positiv überrascht: Die Piratensimulation sieht nicht nur fabelhaft aus, sondern überzeugt auch mit komplett deutscher Vertonung, coolen Quests und reichlich Aufbauspaß, der durch die vertikale Komponente nie langweilig wird. Obendrein ist die Performance erfreulich hoch, selbst auf älterer Hardware gibt es keine ernsthaften Ruckler. Wir segeln nun dem Horizont entgegen - sind Sie dabei? Weitere Eindrücke zum Gameplay erhalten Sie in der Preview zu Corsair Cove bei den Kollegen der PC Games.
Meinung
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Auch die Verbindungen vom Lager zu anderen Hütten lässt sich schnell durschauen.
Ich hab's jetzt einfach mal auf IGpu vom 8600g getestet.
Clock @ 3200 Mhz
Dank integrierter FrameGen und FSR läuft das Spiel sogar auf IGPU in WQHD noch mit 25 Frames/S
Einstellungen mittel
Texturen: hoch
Meshqualität: mittel
Wasserdetails: hoch
Prächtige technische Umsetzung.
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Die Arbeiter rollen liebevoll Fässer über die Hängebrücken:
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MfG
Raff
Was anderes: Der Schatten im Benchmark-Video, der von der Kameradrehung abzuhängen scheint ... wie kommt der zustande?
LG an alle
MfG
Raff
Hat das Spiel einen intergrierten Benchmark-Modus ?
Kann ich die PCGH Szene nutzen - einbauen ?
Steht seit der Demo auf der Wunschliste. Selten mal wieder so ein Spiel gehabt wo ich einfach nicht aufhören wolllte
Und unter Manjaro lief es auch wie eine 1, also von daher wird gekauft sobald verfügbar.