Corsair Cove im Hands-on-Test: Vertikal bauen hat noch nie so viel Spaß gemacht!
Sie mögen Aufbauspiele und Piraten? Dann erwartet Sie jetzt mit Corsair Cove aus Deutschland etwas Besonderes: Befeuert durch die Unreal Engine 5 bauen wir Piraten-Kolonien performant in die Höhe und verraten, welche CPUs und GPUs dabei eine gute Leistung erzielen.
Inhaltsverzeichnis
Corsair Cove ist ein Piraten-City-Builder von Limbic Entertainment, der in Zusammenarbeit mit dem Publisher Hooded Horse entstanden ist. Das Aufbauspiel basiert auf der Unreal Engine 5.6.1 und erscheint am 31. Juli 2026 für den PC über Steam (Demo verfügbar), Epic Games Store und den Microsoft Store. Gleichzeitig wird der Titel ab dem ersten Tag im Xbox-PC-Game-Pass verfügbar sein. Es handelt sich dabei um eine Vollversion, was in Zeiten vieler Early-Access-Veröffentlichungen ein positives Zeichen ist. Der Preis ist bisher nicht bekannt, wir gehen jedoch von 40 Euro aus. PCGH hat unter NDA Vorabzugang zum Full Release von Corsair Cove erhalten und wartet nun mit Gameplay-Impressionen und Benchmarks zu Prozessoren und Grafikkarten auf.
Übersicht
Optisch und beim Gameplay setzt Corsair Cove auf einen ungewöhnlichen Ansatz. Statt flacher Inseln entstehen Siedlungen vertikal entlang steiler Klippen, wodurch sich Aufbau und Warenwege deutlich von klassischen Genrevertretern unterscheiden. Bereits der Demo-Trailer vermittelt diesen Schwerpunkt eindrucksvoll und zeigt eine dichte Bebauung auf mehreren Höhenebenen. Auch die ersten Reaktionen fallen überwiegend positiv aus. Vor allem das ungewöhnliche Spielkonzept stößt auf Interesse und wird von vielen Spielern als erfrischende Weiterentwicklung des Genres wahrgenommen. Technisch basiert Corsair Cove auf der Unreal Engine 5(.6.1.0). Limbic Entertainment entwickelt das Spiel in C++ und setzt dabei unter anderem auf World Partition, um die Spielwelt effizient zu streamen, sowie auf ein eigens aufgebautes ECS-Wirtschaftssystem (Entity Component System), das die zahlreichen Simulationen und Produktionsketten performant verwalten soll. Wir bewerten die Performance tatsächlich sehr positiv, dazu später mehr bei den Benchmarks.
Quelle: PCGH
Hier ist Köpfchen gefragt: Sie bauen Ihre Piratenkolonie entlang zerklüfteter Klippen nicht nur am Boden, sondern vor allem an den Wänden. Diese müssen dann mit Brücken, Seilbahnen und Aufzügen clever verbunden werden, damit die Wirtschaft nicht ins Wanken gerät.
Systemanforderungen
| Mindestanforderungen | Empfohlen | PCGH-Empfehlung | |
|---|---|---|---|
| OS | Windows 10 64-bit | Windows 10 64-bit | Windows 11 25H2 |
| CPU | Intel Core i7-7700 oder AMD Ryzen 5 1600 | Intel Core i5-9600K oder AMD Ryzen 5 3600 | Intel Core i5-11400F oder AMD Ryzen 5 5600 |
| RAM | 8 GiB | 16 GiB | 24 GiB |
| GPU | Nvidia Geforce GTX 1660 Super oder AMD Radeon RX 5600 XT | Nvidia Geforce RTX 2070 oder AMD Radeon RX 6600 XT | Nvidia Geforce RTX 4060, Radeon RX 7600 oder Intel Arc B580 |
| Zusätzliche Anmerkungen | SSD empfohlen | SSD empfohlen | SSD empfohlen |
Die Systemanforderungen fallen vergleichsweise moderat aus. Der Entwickler nennt als Mindestanforderung einen Intel-Quadcore aus der Skylake- oder einen Sechskerner der ersten Ryzen-Generation, ergänzt mit 8 GiB Arbeitsspeicher sowie Grafikkarten auf dem Niveau einer Geforce GTX 1660 oder Radeon RX 5600 XT. Auch die empfohlene Konfiguration zeigt sich genügsam. Mit einem Core i5-9600K oder Ryzen 5 3600 kommen weiterhin Sechskerner zum Einsatz, während Geforce RTX 2070 und Radeon RX 6600 XT ebenfalls nicht mehr dem aktuellen Grafikkartenportfolio entsprechen. Die RAM-Empfehlung steigt auf 16 GiB. Zusätzlich zu den offiziellen Angaben liefern wir eine PCGH-Empfehlung. Diese zielt auf flüssigen Spielspaß unter maximalen Details mit variabler Auflösung ab. Sie können jederzeit mithilfe von Upscaling Einfluss auf die Performance nehmen, auch Frame Generation wird unterstützt.
Umfangreicher, vertikaler Bauspaß
Quelle: PCGH
Nur am Boden bauen ist langweilig: In Corsair Cove klöppeln Sie Zelt an Zelt an die Wand und verbinden das geschickt mit Kombüse und Taverne, damit Ihre Piraten zu jeder Zeit wohlgenährt sind. Und wer dann noch das Lager in der Nähe platziert, sorgt für einen steten Nachschub an Alkohol - Skål!
Das Highlight von Corsair Cove ist der vertikale Bau. Anders als in anderen Aufbauspielen hat der Spieler hier die Möglichkeit, nicht nur am Boden, sondern auch an den Wänden zu bauen. Die meisten Gebäude lassen sich dabei frei platzieren, es gibt jedoch auch feste Ressourcen-Vorkommen. Diese sind so angeordnet, dass sich in der Regel drumherum eine Wirtschaft aufbauen lässt. So findet sich etwa in der Nähe von Palmen an den Klippen Material, um Seile herzustellen, und wir können den Segel-Bauer, der mit Seilen und Holz arbeitet, direkt neben den Holzfäller packen, der wiederum das Sägewerk versorgt. Ein Lager verbindet alles und sammelt überschüssige Ware ein. Kurze Transportwege entscheiden dabei über die Effizienz der einzelnen Gebäude.
Corsair Cove bietet zum Release mehr als 130 Gebäude sowie neben dem klassischen Aufbau einen Kampagnenmodus mit vollständig vertonten Zwischensequenzen (in Deutsch!) und einer umfangreichen Geschichte. Der frei anpassbare Uncharted-Modus erweitert das Konzept um drei Inseln mit eigenen Herausforderungen, individuellen Geschichten und unterschiedlichen Spielweisen.
Quelle: PCGH
Sie können stufenlos herauszoomen und die Karte betrachten. Hier finden sich viele Ziele, die erkundet und erfüllt werden möchten. Es locken Schätze, Kämpfe und sogar Glücksspiel.
Für die langfristige Entwicklung der Siedlung sorgt das Kompass-Menü. Über sechs konzentrische Fortschrittsringe stehen zahlreiche Verbesserungen und Spezialisierungen zur Verfügung, mit denen sich der eigene Piratenstaat individuell ausrichten lässt. Die vier großen Piratencreeds, die den Fortschritt der Gesellschaft bestimmen, verfügen jeweils über sechs zentrale Story-Quests. Darüber hinaus können Spieler vier Weltkartenringe erkunden und erobern, die neben neuen Gebieten auch feindliche Schiffe und wertvolle Beute bereithalten. Für die Seefahrt stehen verschiedene Schiffe und Kapitäne zur Verfügung, die sich durch eigene Werte, Eigenschaften und Fähigkeiten unterscheiden. Der Clou: Ihre Wirtschaft muss darauf abgestimmt sein. Größere Schiffe benötigen mehr Ressourcen und die Crew möchte spezielle Nahrung haben, die vorhanden sein muss.
Auf der kommenden Seite schauen wir uns die Performance auf gängigen Prozessoren und Grafikkarten an. Die Unreal Engine 5 ist berühmt-berüchtigt für ihre hohen Hardwareanforderungen, doch die Systemspecs, welche der Entwickler nannte, sind dagegen gering. Wir prüfen mittels Benchmarks, was an den Angaben dran ist.

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MfG
Raff
Hat das Spiel einen intergrierten Benchmark-Modus ?
Kann ich die PCGH Szene nutzen - einbauen ?
Steht seit der Demo auf der Wunschliste. Selten mal wieder so ein Spiel gehabt wo ich einfach nicht aufhören wolllte
Und unter Manjaro lief es auch wie eine 1, also von daher wird gekauft sobald verfügbar.
MfG
Raff
... und darauf, dass ich mal Zeit für sowas habe. :-/
Aber danke für den Tipp.