Intel Core i9-9900K: der8auer entnimmt eine 100 Nanometer dicke Probe
Im zweiten Teil seiner Transistorjagd, für die es der8auer an die Technische Universität Berlin verschlagen hat, wird Intels Core i9-9900K mit dem Ionenstrahl zerteilt. Dazu mussten im Vorfeld einige Vorkehrungen getroffen werden, andernfalls hätte man den Chip beziehungsweise die Probe zu schwer beschädigt.
Roman "der8auer" Hartung hat unlängst den zweiten Teil seiner Videoreihe "Die Jagd nach dem Transistor" veröffentlicht. Dieses Mal kommt der bereits angekündigte Ionenstrahl zum Zuge. Da der Strahl eine gewisse Ausdehnung hat und die Oberfläche des Intel Core i9-9900K intakt bleiben soll, müssen im Vorfeld einige Vorbereitungen getroffen werden.
Unter dem Rasterelektronenmikroskop wird zunächst eine Stelle markiert, auf die der Ionenstrahl einen Platinstreifen mit einer Dicke von einem Mikrometer aufträgt. Dieser verhindert, dass der Strahl großflächig Proben von der Oberfläche entnimmt. Der Streifen definiert quasi den Schnittbereich.
Anschließend beschießt der Ionenstrahl den Schnittbereich mit Gallium-Ionen. Das Prinzip ähnelt einem Sandstrahler, der zum Beispiel eine verrostete Oberfläche so lange mit Sandkörnern bestrahlt, bis wieder glänzendes Metall zum Vorschein kommt. Dergestalt wird mit dem Ionenstrahl die Schutzschicht des Chips abgetragen - bis runter zu den Halbleiterstrukturen.
Nur noch 100 Nanometer groß
An der Stelle kommt das Rasterelektronenmikroskop allerdings an seine Grenzen. Zwar lassen sich die einzelnen Metallschichten der CPU erkennen, nicht aber die eigentlichen Transistoren. Also werden weitere Gräben ins Material geschnitten, bis man eine TEM-Lamelle zur weiteren Betrachtung entnehmen kann. Schließlich will der8auer ja noch den eigentlichen Transistoren auf die Schliche kommen.
Zunächst kommt jedoch eine spezielle Transfernadel zum Einsatz, da die Lamelle beispielsweise bei einer Pinzette auf der Stelle zerbrechen würde. Immerhin misst die Lamelle gerade mal ein Fünftel des Haardurchmessers. Auch die Transfernadel "greift" nicht nach der Lamelle, sondern wird sehr nah herangeführt und mittels Platinausscheidung angeheftet.
Mehr zum Thema: Intel Core i9-9900K: der8auer auf Transistorjagd
Zur weiteren Verarbeitung kommt die Lamelle an einen Transferhalter, der immerhin drei Millimeter misst. Die Lamelle selbst ist bis dahin gerade mal zwei Mikrometer dick. Nach der Weiterverarbeitung mit dem Ionenstrahl werden es nur noch etwa 100 Nanometer sein - etwa dem Tausendstel der Stärke eines Blatt Papiers. An der Stelle endet das Video auch schon wieder. Die Auflösung folgt in Teil 3 der überaus interessanten Reihe. Übrigens weist Roman im PCGH-Forum darauf hin, dass die Videoreihe in Zusammenarbeit mit der TU Berlin (und nicht mit Intel) entstanden ist.
Bildergalerie
Quelle: der8auer

Information, Erkenntnisgewinn, Unterhaltung....
In jedem Fall bringt es einen Mehrwert gegenüber nix machen.
Nur weil jemanden ein Thema nicht interessiert es als sinnlos zu bezeichnen ist ein sehr primitiver Gedanke..
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Ich verstehe den Sinn hinter dem Video nicht. Und freue mich trotzdem für die Leute denen es gefällt. Ich habe nicht den Nutzen von Transistoren in Frage gestellt.
Lesen, Verstehen und dann erst antworten...oder manchmal besser eben auch nicht.
Völlig unnötige Spielerei ohne jegliche praktische Bedeutung.
Manchmal frage ich mich, warum sich Leute hier anmelden ... .