Core i9-7900X: Intel TIM vs. Flüssigmetall (geköpft) getestet
Intels sogenanntes Thermal Interface Material, kurz TIM, steht spätestens bei Übertaktern häufig in der Kritik, weil es den Wärmetransport zwischen CPU-Die und Kupfer-Heatspreader limitiert. Die Webseite gamersnexus.com hat sich in einem Test angesehen, wie viel Unterschied die Wärmeleitpaste verglichen mit Flüssigmetall macht.
Im Mainstream-Segment verzichtet Intel seit der Ivy-Bridge-S-Generation auf ein Verlöten des Heatspreaders. Stattdessen kommt dort seitdem ein Thermal Interface Material zum Einsatz, das mit den folgenden Generationen zwar stetig verbessert wurde, aber bei Weitem noch nicht das Niveau von Lot erreicht. Mit Skylake-X hat Intel das umgangssprachlich Wärmeleitpaste genannte TIM auch im High-End-Bereich eingeführt, was vor allem wegen der höheren Preise für die CPUs schlecht ankam und ankommt. Zu den Gründen für den Einsatz von TIM äußert sich Intel nicht offiziell, weshalb man schlichtweg von Kosteneinsparungen ausgeht. Indium-Lot mit einer Goldschicht als Isolator ist natürlich teurer.
Die Webseite gamersnexus.com hat sich genauer angesehen, was die Auswechselung von der werkseitig aufgetragenen Wärmeleitpaste durch Flüssigmetall, in diesem Fall Thermal Grizzly Conductonaut, bringt. Dazu wurde ein Core i9-7900X geköpft, die Wärmeleitpaste sowie weitgehend der Silikonkleber entfernt und der Die nebst Heatspreader anschließend gereinigt. Daraufhin wurde das Package mit durchsichtigem Nagellack isoliert und das Flüssigmetall auf den Die sowie den Heatspreader aufgetragen. Die Wärmeleitfähigkeit steigt dadurch auf ein ähnliches Niveau wie bei einer Verlötung.
Die Ergebnisse zeigen, dass im Normalfall die Kerntemperaturen um gut 10 Grad Celsius sinken. Mit Prime95 sind es bei 3,6 GHz, 1,15 Volt Kernspannung und einer NZXT Kraken X62 (AiO-Wasserkühlung mit 240-mm-Radiator) 12 °C, in weniger belastenden Szenarien die genannten 10 °C. An die Spitze getrieben bei 4,5 GHz und 1,175 Volt liegt der Unterschied bei circa 15 °C, wobei die CPU mit Intels TIM bereits Kerntemperaturen von 100 °C erreicht und drosselt - der reale Unterschied liegt also noch höher. Von einer durchschnittlichen Verbesserung in Höhe von 10 °C geht übrigens auch der8auer aus.

Es ist exakt die gleiche Arbeit mit exakt dem gleichen Materialeinsatz und kostet daher exakt das gleiche.
Ja, und exakt das hab ich doch auch schon vor drei Seiten gesagt.
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Sich mal vorher informieren wäre mal gut.
Es ist immer die gleiche Vorgehensweise. Also verlangen die immer 160 Euro.
Und es ist so kalkuliert, dass die niedrigen Modelle (werden bestimmt öfter gekauft) die hochwertigen decken, Falls es einen Garantiefall gibt.