Core i5-7660X: Nie veröffentlichte CPU taucht in Asien auf
Eine nie veröffentlichte CPU taucht in Asien auf - der Intel Core i5-7660. Der Prozessor vom Typ Skylake X sorgt für Spekulationen, warum er nie auf den Markt kam und wieso er recht interessante Eigenschaften hat.
In Asien ist ein Core i5-7660X aufgetaucht. Nie gehört? Kaum verwunderlich. Die CPU wurde nie offiziell am Markt angeboten. Die Basis der CPU bildet Skylake X auf dem Sockel LGA2066 und wird in 14 nm (1x) Plus gefertigt. Die Eckdaten sind 6 Kerne und 6 Threads, 28 PCI-Express-Lanes, Quad-Channel-Speicherinterface bis 128 GiB RAM, AVX-512 und 2,25 MiB L3-Cache. Getaktet wurde der Core i5-7660X mit 3,4 GHz in der Basis und 5 GHZ Boost. Letzteres ist ein Wert, den man bei Intel erst zuletzt regelmäßig sah. Damals war das hoch und der Core i5-7660X damit auch ziemlich alleine.
Man geht davon aus, dass die Basis der CPU der Core i7-7800X ist, der einfach nur passend zurechtgestaucht wurde. Möglicherweise für den OEM-Markt. Ob man hier teildefekte Chips vom Wafer verwerten wollte, ist unklar und schwer einzuschätzen. Deaktiviertes Hyper Threading ist eher ein Kunstgriff. Zudem taktet der Core i5-7660X 1 Ghz schneller im Boost. Es kann also nicht das schlechteste Silizium gewesen sein.
Warum die CPU nie auf den Markt kam, wenigstens als OEM-Teil, ist Gegenstand von Spekulationen. Eine benennt marktstrategische Gründe. So könnte Intel nicht gewollt haben, die HEDT-Plattform mit einem Core i5 nach unten zu erweitern. Schon damals dürfte es auch schwierig gewesen sein, die doch recht teure Plattform mit einem Prozessor zu versorgen, der sicher im Bereich von 300 US-Dollar unterwegs gewesen wäre. Für Spieler indes wäre die CPU aufgrund des hohen Taktes interessant gewesen.
Am Ende klingt die Einschätzung realistisch, dass die CPU in Kleinauflage an Übertakter ging. Die interessieren sich vor allem für gute Taktraten bei kleinen Spannungen und weniger für HT/SMT.
Quelle: @Zed_Wang

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Sind die Schnappschüsse richtig, von GPU-Z, sind es doch die erwarteten 1,375 MB pro Kern, insgesamt also doch 8,25. Was natürlich nicht heißt, dass wenn eine derartige Teildeaktivierung stattgefunden hätte (Beschneidung = Autsch), er gegen Celerons mit 2 MB L3 Cache gewonnen hätte, aber ab und zu die Segel hätte streichen müssen gegen die 2 Kern 4 Threads Pentiums mit 3 oder 4 MB LLC. Eine interessante CPU ist das, wie ich finde.