Core i9-14900K geköpft: Wie viel Grad bringt es?
Im Internet machen die ersten Core i9-14900K die Runde, die vom neuen Eigner geköpft wurden. Doch was bringt der nervenaufreibende Prozess wirklich?
Nach dem Verkaufsstart machen im Internet die ersten geköpften Core i9-14900K die Runde. Da die Heatspreader mit Indium (Schmelzpunkt 156,6 °C) zum Chip verlötet sind, ist dies durchaus ein Projekt, das viel Sorgfalt erfordert. Der potenzielle Nutzwert einer Direkt-Die-Kühlung kann bei den hohen Leistungsaufnahmen, die der Raptor Lake Refresh erreichen kann, aber durchaus von Nutzen sein.
Erste verlässliche Messreihen kommen von der8auer: Die Kurzfassung lautet, dass durch das Köpfen und den Einsatz von Flüssigmetall und einer Corsair-AIO (All-in-one Wasserkühlung) mit 360er-Radiator die Temperatur von 93,1 auf 83,2 Celsius Grad gesenkt werden konnte. Mit einem Kontaktrahmen waren noch einmal 1,7 Grad Celsius mehr drin. Details zum Testaufbau gibt es im eingebetteten und verlinkten Video; der Klick lohnt sich.
Ob einem der nervenaufreibende Prozess des Köpfens rund 12 Grad Celsius wert sind, muss dann jeder mit sich selbst ausmachen. Netter Nebeneffekt: In den Messreihen waren in der Standardausführung 294 Watt Spitzenleistungsaufnahme zu messen und nach dem Prozess 10 Watt weniger - das ist den gesunkenen Temperaturen zuzuschreiben. Bei PCGH erreichte der Core i9-14900K in Spielen durchschnittlich 187 Watt und in Anwendungen 290 Watt. Beides reicht für den "Spitzenplatz" - wer den besten "bang for the buck" sucht, greift zum Ryzen 7 7800X3D.
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Nur wieder in eine neue Köpfzwinge investieren tut weh. Noch sind die Temps ok. Klar beim Takt im BIOS geben, geht's bei einigen Games beim Shader laden kurz mal auf volllast wo 80 Grad stehen.
Aber auch wenn man das so vom Händler kauft ist die Herstellergarantie weg. Man kann dann nur auf den Händler vertrauen.
Garantie kann man da eh abhaken