RPL-R: Leistungsaufnahme und Fps pro Watt
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RPL-R: Leistungsaufnahme und Fps pro Watt

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Wie fallen Leistungsaufnahme und Fps pro Watt beim Core i9-14900K, beim Core i7-14700K und beim Core i5-14600K aus?

Die CPU-Architekten aus Santa Clara geben eine TDP an. Dies beschreibt jedoch anders als beim Konkurrenten die dauerhafte Leistungsaufnahme, die unter Last anliegen darf. Der Chipriese nennt die TDP daher auch Processor Base Power, oder PL1 (Power Limit 1). Für den Turbo-Modus gelten andere Regeln. Die Maximum Turbo Power, oder auch PL2, konfiguriert Intel bei jeder CPU anders. Für den Zeitraum, den Intel "Tau" nennt, darf eine CPU das Power Limit 2 anlegen. Nach dieser Zeitspanne wird das Limit fest bei PL1 gesetzt. Alder und Raptor Lake bieten gegenüber den Vorgängern eine vereinfachte Boost-Mechanik. Die einzelnen Kerne verfügen über eine "bis zu" Angabe, die in der Regel für eine Belastung bis maximal zwei Kerne vorgesehen ist (Single-Core-Boost). Gerade für die K-Prozessoren gibt Intel großzügige PL2-Polster frei, die für solche Boosts genutzt werden, um die Leistung zu steigern. Leider halten sich die Mainboard-Hersteller oft nicht an diese Vorgaben und geben einfach ein unbegrenztes Limit frei, was die Prozessoren dazu verleitet, weit mehr als die angegebene TDP (=PL1) zu verbrauchen. Dazu kommt, dass Intel seit Alder Lake festgelegt hat, dass "PL1 = PL2" ist. Core i9-14900K, i7-14700K und i5-14600K setzen alle auf die gleiche PBP (TDP/PL1) von 125 Watt, die die Vorgänger, jedoch im Fall des i5 auf 181 Watt MTP (PL2) und bei den beiden großen Brüdern jeweils auf 253 Watt MTP (PL2). Sie finden des Weiteren den Core i9-14900K ohne Limit in den folgenden Übersichten, dieser ist jedoch standardmäßig ausgeblendet.

Raptor Lake Refresh: Leistungsaufnahme und Fps pro Watt

Tja, was sollen wir zu diesen Zahlen noch groß sagen? Es ist genau das eingetreten, was befürchtet wurde: Das minimale Plus an Performance erkauft sich Intel auf Kosten der Effizienz. Intels Core i9-14900K erreicht sogar fast die legendäre Ineffizienz des Core i9-11900K, was man erst mal schaffen muss. So sieht es aus, wenn man eine Architektur an der Grenze des Machbaren betreibt. Auf Spiele bezogen setzt ein Core i9-14900K 21 Prozent mehr Energie als ein Core i9-13900K um, bei einer Mehrleistung zwei Prozent. Beim neuen Core i7-14700K, der jetzt zwölf statt acht E-Cores mit Energie versorgen muss, sind es mit 155 gegen die 141 Watt des Vorgängers rund zehn Prozent höhere Werte. Die 200 MHz mehr Takt auf den P-Cores, sowie die 100 MHz mehr auf den E-Cores kosten den Core i5-14600K eine rund fünf Prozent höhere Leistungsaufnahme unter Last, gegenüber einem Core i5-13600K. Extrem hässlich wird es für Intel, wenn wir die Spiele-Effizienz mit AMD-Prozessoren vergleichen. Die Leistungsaufnahme Die Leistungsaufnahme des i9-14900K liegt 267 Prozent über der des AMD R7 7800X3D, bei insgesamt drei Prozent geringerer Performance.des Topmodels Core i9-14900K liegt 267 Prozent über der des AMD Ryzen 7 7800X3D, bei insgesamt drei Prozent geringerer Performance. Letzterer liefert satte 275 Prozent mehr Fps pro Watt. Den Vorsprung von acht Prozent bei den Anwendungen gegenüber dem Ryzen 9 7950X3D erkauft sich Intel beim Topmodell mit einer 143 Prozent höheren Leistungsaufnahme. Für vier Prozent mehr Performance beim 14900K vom Ryzen 9 7950X sind es immer noch 38 Prozent mehr. Haben Sie übrigens den Core i9-14900K ohne Limit im Vergleich oben gesehen? Blenden Sie ihn lieber nicht ein, schonen Sie Ihre Nerven.

Raptor Lake Refresh: Effizienz im GPU-Limit

Dieser neue Test, der zusammen mit diesem Artikel sein Debüt feiert, soll die Frage beantworten, wie effizient sich Prozessoren verhalten, wenn wir sie einem GPU-Limit aussetzen. Dazu führen wir den regulären CPU-Benchmark in Cyberpunk 2077 durch, jedoch in der UHD-Auflösung ohne Upscaling. Unsere PNY RTX 4090 erreicht in diesem Szenario noch etwa 41 Fps - das ist viel weniger, als alle CPUs im Test schaffen, siehe dazu die CPU-Benchmarks zu Cyberpunk 2077 auf der zweiten Seite. Wir bilden somit einen viel gewünschten "echten" Benchmark ab, der durch das zahlreiche User-Feedback dazu angeregt wurde. Wie immer freuen wir uns über Feedback, nutzen Sie dazu einfach die Kommentar-Funktion zu diesem Artikel.

Das Diagramm ist absteigend nach den Fps pro Watt (orange) sortiert. Der blaue Graph stellt die durchschnittliche Leistungsaufnahme während des Benchmarks dar. Alle Prozessoren, die Sie hier sehen, mussten das gleiche Fps-Ziel berechnen: 41,3. Diese Zahl gibt die RTX 4090 im GPU-Limit vor. Wie Sie sehen, können sich 14900K, 14700K und 14600K weder von ihren Vorgängern absetzen, noch ansatzweise mit den ähnlich schnellen X3D-Prozessoren von AMD mithalten. Ein GPU-Limit ändert nichts an diesem Kräfteverhältnis. Quelle: PCGH Das Diagramm ist absteigend nach den Fps pro Watt (orange) sortiert. Der blaue Graph stellt die durchschnittliche Leistungsaufnahme während des Benchmarks dar. Alle Prozessoren, die Sie hier sehen, mussten das gleiche Fps-Ziel berechnen: 41,3. Diese Zahl gibt die RTX 4090 im GPU-Limit vor. Wie Sie sehen, können sich 14900K, 14700K und 14600K weder von ihren Vorgängern absetzen, noch ansatzweise mit den ähnlich schnellen X3D-Prozessoren von AMD mithalten. Ein GPU-Limit ändert nichts an diesem Kräfteverhältnis. Auch im GPU-Limit, was einem Fps-Limit gleichzusetzen ist, kann keine Intel-CPU mit den traumhaften Werten der AMD-X3D-CPUs mithalten. Speziell Intel Core i9-13900K, i7-14700K, i9-13900KS und i9-14900K gehören im Vergleich zu den ineffizientesten CPUs, mit denen Sie aktuell spielen können. Obendrein sind diese zudem durchschnittlich nicht schneller als ein AMD Ryzen 7 7800X3D oder Ryzen 9 7950X3D. Der Konkurrent liefert derzeit die zwei- bis dreifach höhere Effizienz, bei konkurrenzfähigen Preisen, egal, ob CPU- oder GPU-Limit.

Auf der kommenden Seite beschäftigen wir uns mit dem Fazit und vergeben schließlich die finale Wertung für die drei neuen Prozessoren aus dem Hause Intel. Diese werden, wie üblich, nach Ausstattung, Eigenschaften und Leistung aufgeschlüsselt, mit einer Note in jedem Bereich. Die Leistung wird dabei zu 60 Prozent gewertet.

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  1. Seite 1 RPL-R: Übersicht und technische Daten
  2. Seite 2 Benchmarks und Performance
  3. Seite 3 Leistungsaufnahme und Fps pro Watt
  4. Seite 4 Fazit und Wertung
    • Kommentare (126)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Die Ocer im Luxx scheinen auch enttäuscht zu sein
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Die Ocer im Luxx scheinen auch enttäuscht zu sein
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Schon komisch das keine oder kaum Unterschiede sind.
      • Von Tolotos66 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Blechdesigner
        Bekommt man irgendwo raus wie Igor die Spiele testet, also irgendeine Szene oder der integrierte Benchmark?
        Für genaue Angaben, würde ich ihn selbst fragen. er ist da sehr detailiert
        Gruß T.
      • Von Blechdesigner Volt-Modder(in)
        Zitat von Tolotos66
        Für Interessierte noch mal als Ergänzung zu Daves sehr schönen Test: https://www.igorslab.de/r...
        Viel Spaß beim Lesen.
        Gruß T.
        Bekommt man irgendwo raus wie Igor die Spiele testet, also irgendeine Szene oder der integrierte Benchmark?
      • Von rum BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Wäre dir "vernichtet" lieber? ^^ So etwas peppt den Text etwas auf. Ich mag nicht immer das Gleiche schreiben, das wäre langweilig.
        Haddu recht .. ich mags nur immer gern etwas dezenter.
        In dem Fall hätte "mir" ein einfaches "überholen" sehr gut gefallen.
        Auf der anderen Seite verstehe ich "starke" Formulierungen, vor allem, wenn man für die Sache "brennt".
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