Core i9-13900KF: Wassergekühlt auf 6,2 GHz im Single-Core-Test übertaktet
Ein Mitglied im Overclock.net-Forum berichtete darüber, dass er im Cinebench R23 seinen Core i9-13900KF, der noch nicht offiziell erschienen ist, im Single-Core-Test auf 6,2 GHz übertakten konnte. Dabei erzielte er 2.352 Punkte, während er die CPU mit einer AiO-Wasserkühlung konstant unter 76 °C hielt.
Am 20. Oktober fällt der Startschuss für Intels neue Prozessoren der 13. Generation. Dann können Kunden die ersten drei CPUs i9-13900K, i7-13700K und i5-13600K zusammen mit ihren KF-Varianten im Handel erwerben. Ein Nutzer aus dem OCN-Forum (Overclock.net) namens "Coodie" ist allerdings schon in den Besitz eines Core i9-13900KF bekommen, wohl aufgrund eines Fehlers eines Einzelhändlers, der die CPU verfrüht an ein anderes OCN-Mitglied verkaufte, von dem wiederum Coodie den Prozessor erworben haben soll.
Core i9-13900KF im Cinebench-R23-Single-Core-Test auf 6,2 GHz übertaktet
Beim Core i9-13900KF handelt es sich um Intels neues Flaggschiff aus der 13. Raptor-Lake-Generation mit insgesamt 24 Kernen, davon 8 P- und 16 E-Kerne. Das F-Suffix gibt an, dass keinerlei integrierte Grafikeinheit vorhanden ist. Dies war für Coodie jedoch unerheblich, denn er nutzte für seinen Versuchsaufbau schon die brandneue Geforce RTX 4090 von Nvidia als Grafikkarte. Laut offiziellen Intel-Angaben sind mit dem Raptor-Flaggschiff ein Spitzentakt von 5,8 GHz möglich. Der Overclocker überreizte diesen Wert um 400 MHz und erzielte somit im Single-Core-Test von Cinebench R23 einen OC-Takt von 6,2 GHz gepaart mit 2.352 Punkten.
Quelle: Cinebench R23/Coodie
Core i9-13900KF auf 6,2 GHz übertaktet - Single Core.
Zum Einsatz kamen weiterhin eine AiO-Wasserkühlung von Corsair (iCUE H150I RGB Elite), die den Betrieb konstant unter 76 °C halten konnte, ein CPU-Kontaktrahmen von Thermal Grizzly sowie 32 GiByte DDR5-6000-Speicher von G.Skill. Mit den 2.352 Punkten im Single-Core-Test liegt der Core i9-13900KF somit im entsprechenden Hwbot-Ranking auf Rang 13.
Passend dazu: Overclocking: Core i9-13900KF mit knapp 6,0 GHz und Ryzen 7 5800X3D mit 5,5 GHz gesichtet
Als Mainboard nutzte Coodie ein Asus ROG Maximus Z690 Apex. Im Multi-Core-Test im Cinebench R23 erzielte der Overclocker außerdem 41.940 Punkte bei fast 6,2 GHz. Morgen erscheinen dann von der Fachpresse die ersten in die Tiefe gehenden und unabhängigen Tests der drei neuen Raptor-Lake-CPUs, zeitgleich mit dem offiziellen Launch.
Quelle: Overclock.net via Videocardz

Das was Du als Grenzen ausloten bezeichnest, trägt zu Entwicklung einer besseren Effizienz NULL bei.
Das macht der Entwickler schon selbst, und den Spagat in der Effizienz zwischen maximaler Performance bei minimalen Verbrauch versucht Intel über die P und E Cores zu überbrücken.
Grenzen Ausloten wäre gewesen wenn er es geschafft hätte mit Turbo all Cores 5 GHz mit 0,95-1,05V zu betreiben und die CPU unter dieser Last weniger als 120Watt gesamt aufgenommen hätte.
Die Grenze Single Core 130W 6GHz+ bringt der Effizienz keinen Erkenntnisgewinn.
Und das nur weil es dir persönlich keine Erkenntnis bringt
Die Gesamtperformance und die intelligente Threadnutzung von E und P Cores der 13. Gen ist auch ohne OC schon phänomenal gut.
Nur um wieder mal einem Wert in einer synthetischen Benchmark noch ein Pünktchen mehr aufzusetzen ist ja kein reales Szenario.
Ich verspüre auch keinen Reiz mehr dabei. Bringt ja nichts mehr. Zeitverschwendung... Der Hersteller nimmt sich das Leistungsplus und bietet alles All inklusive an.
Undervolting ist hingegen hochinteressant. Aber der Zen4 hat bereits einen sehr guten Öko Modus. Auch das wird uns in Zukunft abgenommen.
Bei Grafikkarten aber ist Undervolting definitiv Thema.
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Und die 62W werden auch im Single Bench vom CB nicht erreicht, die BenchMate dort als Peak anzeigt.
Zudem wenn ich nur einen Kern Benche und die anderen auf quasi 2% Last laufen haben, dann sind die 130 Watt trotzdem weitestgehend auf den einen OC Kern zu münzen.