Overclocking: Core i9-13900KF mit knapp 6,0 GHz und Ryzen 7 5800X3D mit 5,5 GHz gesichtet
Im Netz sind zwei ungewöhnliche Overclocking-Ergebnisse aufgetaucht. Ein noch unveröffentlichter Intel Core i9-13900KF wurde angeblich mit fast 6,0 GHz betrieben, und ein Ryzen 7 5800X3D wurde offenbar per Multiplikator übertaktet. Dieses Feature unterstützt der Prozessor aber offiziell gar nicht.
Wer aus seinem eigenen System noch etwas mehr Leistung herausholen will, der kann sich bei den meisten Prozessoren an einer Übertaktung versuchen. Im Netz sind nun aber zwei Overclocking-Ergebnisse zu Prozessoren aufgetaucht, bei denen eine Übertaktung eigentlich (noch) gar nicht möglich sein sollte: Ein Eintrag bei Hwbot listet einen übertakteten Core i9-13900KF, obwohl dieser noch gar nicht erschienen ist. Bei CPU-Z lässt sich hingegen ein übertakteter Ryzen 7 5800X3D finden, obwohl dieser eigentlich gar kein Overclocking unterstützt.
Ungewöhnliche Ergebnisse
Der besagte Eintrag des Intel Core i9-13900KF spricht von einem All-Core-Takt von 5,668 GHz und einem Maximaltakt von 5,974 GHz, womit der Prozessor trotz einer Spannung von 1,55 bis 1,57 Volt knapp an den 6,0 GHz scheiterte. Diese Ergebnisse wurden dabei angeblich mit einer Lasttemperatur von 68 °C mit einer nicht näher genannten Kompaktwasserkühlung erreicht. So soll es der Prozessor auf 2.333 Punkte im Cinebench R23 geschafft haben.
Inwiefern diese Übertaktungs-Ergebnisse für den Core i9-13900KF besonders sind, ist mangels offizieller Details zu dem Prozessor unklar. Bereits die aktuelle Alder-Lake-Generation wird mit bis zu 5,5 GHz Takt ausgeliefert, sodass eine Übertaktung in den Bereich um 6,0 GHz für Raptor Lake womöglich nicht allzu ungewöhnlich ist. Überraschend ist aber zumindest das eingesetzte Mainboard: Übertaktet wurde angeblich auf einem Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi, wohingegen OC-Experimente eigentlich meist auf Mainboards mit Z-Chipsatz durchgeführt werden.
Etwas besser einordnen lässt sich hingegen das in der CPU-Z-Datenbank gelistete OC-Ergebnis des Ryzen 7 5800X3D. Laut dem dort veröffentlichten Eintrag wurde ein Ryzen 7 5800X3D mit einem Multiplikator von 55 betrieben, womit es der Prozessor auf knapp 5,5 GHz schaffte. Gegenüber dem normalen Takt von 4,5 GHz wäre das ein deutlicher Sprung, der durch die besondere Postion des Ryzen 7 5800X3D umso ungewöhnlicher ist: AMD hat den Multiplikator des Prozessors eigentlich gesperrt.
Auch interessant: Intel Core 13000: Gigabyte-Leak liefert Details zu allen 22 Modellen
Wie es trotzdem möglich war, den Prozessor per Multiplikator zu übertakten, ist unklar. Das verwendete Mainboard, ein Asus ROG Crosshair VIII Dark Hero, und das aus dem April stammende UEFI, lassen zumindest nicht auf den Einsatz von neuartiger Hard- oder Software schließen. Bei dem Eintrag könnte es sich damit um eine Fälschung handeln. Denkbar wäre aber beispielsweise auch ein manuell angepasstes UEFI, bei dem schlicht noch die alte Kennnummer hinterlegt ist.
Quelle: via Videocardz


Der 5800X3D ist ein 5800X, dem man per 3D-Stacking (daher der Name) noch weitere 64 MiB Cache draufgeklebt hat.
Ich konnte im ersten Moment nicht wirklich begreifen, wieso da immer alle von diesem X3D sprechen, als wäre es das non plus ultra. Obwohl in meinen Augen "nur" eine mittlerweile 2 Jahre alte CPU mit geringerem Takt xD
Aber nun macht es Sinn!
ändert nichts daran, dass ich nen 13900k Vorbestellt habe xD
Der 5800X3D ist ein 5800X, dem man per 3D-Stacking (daher der Name) noch weitere 64 MiB Cache draufgeklebt hat.
Bei AM5 bietet jedenfalls das X670E Xtreme explizit die Option (sehr zu @PCGH_Raffs Leidwesen kann man PCI-E aber nur festsetzen, nicht anheben).
Aber dann hat der X3D einfach nen grösseren "3d Cache"?.
Ok Danke, dann weis ich jetzt wenigstens was der Unterschid ist.